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People | 12.11.2014

Groovige Geigerin

Seit zwei Jahren steht Cat LaGroove alias Marlene Mairinger als Background-Musikerin mit Andreas Gabalier vor einem Millionenpublikum auf der Bühne. Im Talk erzählt die 34-jährige Geigerin über das Rampensau-Gen und ihr Leben als Mama von Zwillingsmädchen.

 

Wenn Cat LaGroove im sexy Outfit die Bühne betritt und mit ihrer E-Geige zur House Music zu spielen beginnt, dann geht ordentlich die Post ab. Wenn man die zierliche Blondine sieht, kann man kaum glauben, dass sie Lkw bis zu 40 Tonnen steuern kann und gutes Essen ihre große Leidenschaft ist. Dem Musikbusiness hat sich Marlene Mairinger vor neun Jahren verschrieben. Mittlerweile stand sie bei der ORF-Sendung „Die große Chance“ auf der Bühne, vor zwei Jahren wurde sie kurzerhand von An­dreas Gabalier als Background-Musikerin engagiert.

 

Seit wann spielen Sie Geige?

Als Kind habe ich sieben Jahre lang ganz klassisch in der Musikschule Geigenspielen gelernt. Mit zehn Jahren hab ich die Übertrittsprüfung gemacht und war dann rund drei Jahre lang am Brucknerkonservatorium in Linz. Mit 14 Jahren habe ich aufgehört, da hatte ich andere Interessen und wollte Inlineskate-Profi werden. 

 

Und wie ist es dann weitergegangen?

Ich habe in der Firma meiner Mutter (Schatzdorfer Gerätebau, Anm. d. Red.) eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht. Dann hatte ich relativ viele
verschiedene Jobs. Ich war in der Gastronomie tätig, war kurzzeitig Tanzlehrerassistentin, bin in Deutschland Lkw gefahren und war auch im Außendienst tätig. Mit 22 Jahren habe ich mich mit einer Eventagentur selbstständig gemacht. Durch einen guten Freund bin ich  dann vor circa neun Jahren zum E-Geigespielen gekommen. Er hat jemanden gesucht, der mit der E-Geige zu einem DJ spielt und hat mich angerufen. Das war mein Start als Musikerin. 

 

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Wie sind Sie zu Andreas Gabalier gekommen?

Mein Freund Thomas Eder spielt seit 2012 in der Band von Andreas Gabalier. Eines Tages wurden bandintern zwei neue Backgroundsängerinnen, die auch Geige spielen können, gesucht. Zwei Wochen später bin ich im Proberaum gestanden. Das ist alles ganz schnell gegangen und am 16. Februar 2013 war ich das erste Mal gemeinsam mit dem Andi Gabalier auf der Bühne. Das war in Schlad­ming bei der WM.

 

Wie fühlt es sich an, mit dem Superstar auf der Bühne zu stehen?

Es ist einfach voll cool, ich darf dort meinen Traum leben. Es ist eine unglaublich tolle Produktion mit einem super Team im Hintergrund. Ich bin sehr dankbar, dass ich von der Musik leben kann, denn das können nicht viele Leute in Österreich. Das macht mich schon ein bisschen demütig.

Ulli Wright 

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