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People | 05.05.2015

Das hab ich von Mama

Vom Schnürsenkelbinden über's Zähneputzen bis hin zum freundlichen Grüßen – das alles und noch viel mehr hat uns unsere Mutter beigebracht. Anlässlich des bevorstehenden Muttertages haben wir berühmte Töchter über ihre Mütter und über das Mama-Sein befragt.

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Silvia Schneider mit Mama Martha

Silvia Schneider

TV-Moderatorin Silvia Schneider und ihre Mama Martha sind ein unschlagbares Team. Die Schönheit hat die Moderatorin zweifelsohne von ihrer Mutter geerbt. Silvias Mama ist eine gebürtige Polin und seit 1977 als Zahnärztin in Österreich tätig. Sie betreibt ihre Praxis in Linz-Urfahr. Der Muttertag wird mit einem Kinobesuch gefeiert.

Das habe ich von meiner Mutter gelernt: Sei fleißig und bleibe immer unabhängig!

Das zeichnet meine Mutter aus: Ihre besondere Gabe ist, das Unmögliche möglich zu machen. Jederzeit und überall!

Das mache ich gerne mit meiner Mutter gemeinsam: Wellness-Urlaub in Schladming, Ordnung im Kleiderschrank und Kino in Krakau.

Das wünsche ich meiner Mama: Dass sie so viel Liebe zurückbekommt, wie sie selbst zu geben imstande ist – und das ist sehr viel!

So feiern wir den Muttertag: Mit Blumen und einem Kinobesuch.

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Mama Maria ist stolz auf ihre Miss Austria

Miss Austria Julia Furdea

Julia Furdea lebt seit geraumer Zeit in Wien. Ihre Mama Maria vermisst sie sehr. Deshalb telefonieren die beiden viel, und indem ihr Julia Fotos auf WhatsApp schickt, hält sie ihre Mama immer auf dem Laufenden. Maria Furdea ist unheimlich stolz, dass ihre Tochter Miss Austria wurde. „Ich arbeite hart für meine Ziele, das habe ich von meinen Eltern gelernt“, so Julia Furdea.

Das habe ich von meiner Mutter gelernt: Meine Mama hat immer schon gesagt, Schminke ist da, um die natürliche Schönheit zu betonen. Ich benutze nur Naturkosmetik – diesen Tick habe ich von meiner Mama.

Das zeichnet meine Mutter aus: Meine Mutter ist ein herzlicher und ehrlicher Mensch. Sie nimmt sich kein Blatt vor den Mund und sagt immer ihre Meinung. Mit ihr kann man total viel Spaß haben und sie telefoniert unheimlich laut – haha.

Das mache ich gerne mit meiner Mutter gemeinsam: Tratschen – das haben wir schon immer gerne gemacht. Meine Mama ist meine beste Freundin und weiß über alles Bescheid. Meine Mama ist auch Schneiderin und sie näht mir sehr viele Sachen wie Röcke, Blusen und Jacken. Und auch heute, wenn ich zu Hause in Asten bin, zeige ich ihr, was ich brauche, dann suchen wir gemeinsam Stoffe aus und nach ein paar Wochen ist dann das Einzelstück fertig.

Das wünsche ich meiner Mama: Ich wünsche meiner Mama, dass sie glücklich und gesund bleibt. Das ist das Wichtigste im Leben.

So feiern wir den Muttertag: Dieses Jahr feiern wir leider nicht zusammen, da ich gerade aus Rhodos von einem Shooting zurückkommen werde. Aber meine Mama hat schon damals, als ich klein war, gesagt: Jeder Tag ist Muttertag für mich!

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Monika mit Sohn Noah

Monika Ballwein

Sängerin, Songwriterin, Vocalcoach, unter anderem bei der ORF-Show „Die große Chance der Chöre“, Mama von Noah, 7, Pyhra/Wien

Wie hat Noah Ihr Leben verändert? Ein Kind ist das größte Geschenk. Ich habe Noah mit 40 bekommen, bin also eine sogenannte Spätgebärende – hätte ich gewusst, wie toll das ist! (schmunzelt) Familie und Kind zu haben, gibt dem Ganzen einen Sinn. Gleichzeitig war ich noch nie so sorgenbehaftet wie jetzt. Mamasein verändert extrem das Bewusstsein. Mein Beruf ist mir weiterhin wichtig. Wie über allen anderen berufstätigen Müttern, schwebt auch über mir ständig das Damoklesschwert, für alles zu wenig Zeit zu haben. Wegen meiner unregelmäßigen Arbeitszeiten müssen mein Partner und ich Woche für Woche eine straffe Zeiteinteilung aufstellen. Der Wecker läutet jeden Tag um 6.20 Uhr, auch wenn ich nach einem Konzert um drei Uhr morgens heimgekommen bin. Aber ich habe glücklicherweise ein gutes Netzwerk mit Oma und anderen Helferlein.

Welche Botschaft möchten Sie Noah mit auf den Weg geben? Ich wünsche mir, dass er zufrieden und glücklich wird. Ich ließ mich nicht davon abbringen, Sängerin zu werden – und habe mir geschworen, dass mein Kind das machen wird können, was es für sich möchte. Er soll immer wissen, dass seine Familie sein Anker ist. Erziehen kann man Kinder eigentlich nicht. Man kann sie nur begleiten und ihnen vorleben, was einen guten Menschen ausmacht: beispielsweise offen und reflektiert zu sein, Zivilcourage zu haben.

Die ganze Story findet ihr im neuen LOOK!

 

Text Ulli Wright, Viktória Kery-Erdélyi
Bilder Heli Mayr, Mathias Lauringer

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