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People | 07.05.2015

Unterwegs in Bolivien

Licht für die Welt. Die Bestsellerautorin Chris Lohner bereiste als Botschafterin des Charity-Vereins eines der ärmsten Länder Südamerikas. ­Fazit: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

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Chris Lohner mit Schützling Monica. Die Förderung eines behinderten Kindes in Bolivien, Mosambik, Äthiopien oder Burkina Faso kostet 25 Euro monatlich (© Carolina Strasnik)

"Meine 17. Projekt­reise als Botschafterin von „Licht für die Welt“ führt mich nach Bolivien, in eines der ärmsten Länder Südamerikas, zusammen mit einem wunderbaren Team aus Journalisten, einem Film-Mann, einer Fotografin und Mitarbeitern der Organisation. Wir alle wollen dann zu Hause von dieser Reise berichten, um die Menschen in Österreich für Kinderpatenschaften zu gewinnen. Wir alle wissen nur, dass wir Kinder mit Behinderungen beim indigenen Volk der Guaraní, in einem der entlegensten Gebiete, besuchen werden. Und wir wissen, dass es gerade Kinder mit Behinderungen in den Armutsgebieten dieser Welt besonders schwer haben. Denn sie haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, lernen oft nicht gehen und sprechen und können keine Schulen besuchen. So bleiben sie meist ihr Leben lang von ihren Familien abhängig. Und was dann?

Kinderpatenschaft.

Mit einer Kinderpatenschaft kann man hier helfen. Und dafür nehmen wir alle auch gern einige Strapazen auf uns. Endlich in Sucre, der konstitutionellen Hauptstadt Boliviens! Aber nicht für lang. Schon am nächsten Tag fahren wir mit drei Geländewagen neun Stunden lang durch den Dschungel, über sogenannte Straßen, die man bestenfalls als ausgetrocknete Flussbetten mit gelegentlichen Furten, Felsbrocken und Schlaglöchern bezeichnen kann. Und dann sind wir angelangt: bei den Guaraní in der Region Chaco, einem indigenen Volk abseits der Städte. Wir erfahren, dass diese Menschen bis in die 80er Jahre Leibeigene gewesen sind und durch NGOs freigekauft wurden. Unfassbar!

Herzlichkeit.

Umso mehr erstaunt es mich, mit welcher Herzlichkeit wir empfangen werden, denn kaum ein Tourist verirrt sich in dieses Gebiet und wir sind schließlich Fremde. Aber wir kommen auch nicht mit leeren Händen! Wir haben Medikamente mitgebracht und in Zusammenarbeit mit einer NGO aus Sucre, mit österreichischen Spenden und der Arbeit einer indigenen Helferin gibt es auch schon einige Erleichterungen für die Familien mit behinderten Kindern. Aber es ist noch viel zu tun! Und das besprechen wir auch mit dem Bürgermeister, dem Arzt, der Nurse und den Lehrern. Wir besuchen Familien, die besonders große Probleme haben, erfahren von sehr persönlichen erschütternden Schicksalen"

 

Eure Chris Lohner

 

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