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People | 15.06.2015

Der Prinz und das Ex-Model

Die schwedische Traumhochzeit von Prinz Carl Philip und seiner Sofia verfolgten nicht nur tausende Schweden vor Ort und Millionen Royal-Fans vor den Fernsehen. Dutzende Vertreter europäischer Königshäuser ließen sich die Trauung am Samstag in Stockholm ebenfalls nicht entgehen. Wir haben alle Bilder und die wichtigsten Fakten des Royal-Events.

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(© Pontus Lundahl / EPA / picturedesk.com)

"Prinzessin Sofia, Herzogin von Värmland" wird die schöne Schwedin Sofia Sofia Hellqvis seit Samstag Abend genannt. Bei der königlichen Trauung trug sie ein weißes Kleid der schwedischen Designerin Ida Sjostedt mit einer meterlangen Schleppe. Anschließend gab sich das Paar das Eheversprechen. Erinnert hat uns ihr Kleid ein wenig an das Hochzeitskleid von Kate aus England! Meint ihr nicht?

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Sofia in einem weißen Kleid der schwedischen Designerin Ida Sjostedt mit einer meterlangen Schleppe und Spitzen an Armen und Dekoletté. (© APA; Jonas Ekstroemer / EPA / picturedesk.com)
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Kate in einer weißen Spitzenrobe, ebenfalls mit zarter Spitze um Hals und Arme und verstecktes Corsett-Top. (© Boris Roessler / dpa / picturedesk.com)

Die 30 Jahre alte Sofia hatte durch ihre Teilnahme an der Reality-Serie „Paradise Hotel“ im Jahr 2005 landesweit Bekanntheit erlangt. Ein Jahr zuvor ließ sie sich für das schwedische Männermagazin „Slitz“ ablichten. Als ihre Verlobung mit Carl Philip im Juni vergangenen Jahres bekannt wurde, druckten schwedische Medien die freizügigen Bilder in Windeseile erneut ab. Bilder von ihrem Bauchnabelpiercing oder ihren Tätowierungen lösten in Schweden keinen Skandal aus. Viel eher lieben die Schwedern ihre Prinzessin für ihr natürliches Auftreten und Naromalität.

„Ich bereue nichts, all diese Erfahrungen haben mich zu dem Menschen gemacht, der ich bin“, sagte sie im Januar in einer schwedischen Fernsehdokumentation über die königliche Familie. Dennoch würde sie heute andere Entscheidungen treffen, sagte sie. Sofia stammt aus einer Mittelstandsfamilie aus dem kleinen Ort Alvdalen im Zentrum Schwedens. Sie ist die zweite von drei Töchtern. 2005 verließ sie ihr Heimatland, um nach New York zu gehen, wo sie Buchhaltung studierte und als Yoga-Lehrerin und Kellnerin arbeitete, bevor sie nach Schweden zurückkehrte. 2010 war sie Mitbegründerin des Wohltätigkeitsvereins Project Playground, der benachteiligten Kindern in Südafrika hilft. Im März gab sie ihre Funktionen bei dem Verein ab, um sich auf ihre zukünftigen Aufgaben als Prinzessin zu konzentrieren.

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(© Mikael Fritzon / EPA / picturedesk.com)

Auf opulente Hochzeitsgeschenke verzichtet das königliche Paar. Stattdessen sollen sich die Gäste für einen guten Zweck einsetzen und Geld an die eigens ins Leben gerufene Stiftung „Prince Couple’s Foundation“, mit der die Bildung von Kindern und Jugendlichen gefördert werden soll, spenden.

So modern wie die Prinzessin sich gibt, wurde auch die Zeremonie gestaltet. Nicht nur das Brautkleid wurde so geschneidert, dass Sofias tattoos zu sehen waren. Auch die kirchlichen Feierlichkeiten überraschten. Das Paar setzte auf viele Pop-Elemente. So hörten wir während der Zeremonie Rihanna und auch „Fix you" der britischen Band Coldplay, das die Gäste zu Tränen rührte. Zum Austritt aus der Kirche kam nicht etwa Beethovens „Ode an die Freude", wie erwartet, sondern es sang ein moderner Gospelchor.

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(© APA: Claudio Bresciani / EPA / picturedesk.com)
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(© APA: Claudio Bresciani / EPA / picturedesk.com)
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