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People | 25.08.2015

Wenn Fans falsch interpretiert werden...

Winnie Harlow stellt mit ihrem Statement auf Instagram klar, dass ihre Fans keine Rassisten sind sondern hinter ihr stehen und das nur öffentlich zeigen wollen. Sie ruft auf für mehr Toleranz und Liebe untereinander!

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(© STEPHEN CHERNIN / EPA / picturedesk.com)

Seit Winnie Harlow in der 21. Staffel von America’s Next Topmodel gesehen wurde, fällt ihr außergewöhnlicher Look auf. Das junge Model hat die Hautkrankheit Vitiligo. Bei dieser Krankheit kriegen dunkelhäutige Menschen weiße Pigmentflecken. Winnie Harlow hat diese Pigmentstörung seit sie 5 Jahre alt ist und wurde deswegen immer gehänselt.

Als sie jedoch bei America’s Next Topmodel angetreten ist, wurde ihre Krankheit zum Markenzeichen und in gegen aller anderen Meinungen ist Winnie nun ein bekanntes Model. Ihr „anders sein“ macht sie zu etwas Besonderem und besonders Designer finden Gefallen an ihr, denn sie fällt unter den anderen Models auf.

 

Ihre Fans lieben das Model genauso wie sie ist und wollen das nun auch zum Ausdruck bringen wie sehr sie das Ausnahmemodel verehren. Ihre Groupies schminken sich mit dunklem und hellem Make-up, um ihren Look zu kopieren und somit ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Fotos mit ihrem Winnie Harlow-Look posten sie dann auf den verschiedenen Social Media Plattformen, doch viele verspüren genau dadurch rassistische Angriffe.

 

Sie berufen sich auf das sogenannte „blackface“, diese Praktik wurde früher, vor allem im Theater angewandt. Hierbei wurde das Gesicht schwarz angemalt, damit sich weiße Schauspieler als dunkelhäutige ausgeben konnten.

 

Doch Winnie Harlow gab ein Statement sowohl zu den Bildern ihrer Fans als auch zu den rassistischen Vorwürfen auf Instagram ab. Sie stellt sich klar auf die Seite ihrer Fans und findet, dass die Bilder reine Bewunderung für sie sind und keine rassistischen Praktiken. Weiters fordert sie mehr Liebe und Wertschätzung füreinander und möchte die nun verfeindeten Gruppen zusammenführen. Denn Winnie stellt klar, dass sie gegen „blackface“ ist, aber diese Praktik auch nicht in den Bildern ihrer Fans erkennen kann und sich sehr geehrt fühlt, dass die Leute sie mögen obwohl sie jahrelang gehänselt wurde.

Redaktion: Vanessa Rakitnik

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