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People | 15.03.2016

5 Tage - 5 Anwälte: Wir haben die top Adressen!

Wir präsentieren euch jeden Tag eine von Wiens erfolgreichsten Anwältinnen! Heute stellen wir euch die Anwältin Marlene Krüger vor.

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5 Tage - 5 Anwälte: Wir haben die top Adressen! © iStock by Getty Images

Wohlbefinden ist wichtig

Marlene Krüger wirkt trotz ihrer Jugend kompetent, gleichzeitig erfrischend freundlich. Sie kommt aus dem oberösterreichischen Hausruckviertel, wollte Englisch und Spanisch studieren, inskribierte dann aber spontan Jus.

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„Kein Mensch hat es verdient, dass man unmenschlich mit ihm umgeht.“ Marlene Krüger

Sie hat diesen Schritt keine Sekunde bereut. „Es war mühevoll, aber es hat sich ausgezahlt“, sagt sie. Noch immer sind weibliche Rechtsanwälte in der Minderheit. Marlene Krüger liefert den Beweis, dass man es mit Fleiß und Einfühlungsvermögen schaffen kann. Während ihrer Konzipiententätigkeit hat sie versucht, eine möglichst breite Ausbildung zu bekommen, und war auch in kleineren Wirtschaftskanzleien. Sie hat das Handwerk eines Anwalts von Grund auf gelernt. Nach der Anwaltsprüfung hat sie sich für Familienrecht entschieden, „weil das eine Materie ist, die viele Anwälte nicht so gerne machen. Es ist sehr emotional.“ Scheidungen gehören ebenso dazu wie Obsorgestreitigkeiten oder Kontaktrechtsverfahren. 

 

Vertrauen ist wichtig. „Manchmal gibt es Momente, die für die Mandanten im Verfahren nicht so schön sind. Mir ist es aber wichtig, dass sich meine Mandantinnen und Mandanten gut aufgehoben fühlen und mir vertrauen“, erklärt Marlene Krüger. „Viele Frauen machen noch immer den Fehler, dass sie im Interesse der Kinder rasch einer Scheidung zustimmen, dabei aber nicht auf ihre Ansprüche achten.“ In letzter Zeit kommen vermehrt auch junge Frauen, die Marlene Krüger bei der Abfassung von Eheverträgen berät. „Man soll sich auch nicht scheuen, Vereinbarungen zwischen Lebensgefährten, gerade wenn etwa eine Wohnung oder ein Haus gekauft wird, zu machen“, rät sie.

 

Gemeinsame Ziele erreichen. Ihre Arbeit macht Marlene Krüger großen Spaß. „Jeder Fall ist komplett etwas Neues. Es ist schön zu erleben, wenn die Mandanten zufrieden sind und einen Lebensabschnitt hinter sich lassen, um neu durchzustarten.“ Der Kontakt zu den Menschen und die Arbeit mit ihren Mandanten sind ihr sehr wichtig. „So kann man sich gemeinsam über die Ergebnisse freuen.“ Ihre -Erwartungen nach der Eröffnung ihrer eigenen Kanzlei wurden bei weitem übertroffen. Im letzten Jahr hat Marlene Krüger unzählige Verfahren geführt und keinen einzigen Fall verloren, zwei Drittel der Scheidungen konnten einvernehmlich geregelt werden. Anfangs waren ihre Klienten in der Mehrzahl weiblich. Mittlerweile ist es ziemlich ausgeglichen. Bei Kontaktrechtsverfahren etwa vertritt sie mehr Väter als Mütter. Sie ist froh, dass sie mit einem Kollegen in einer Büro-gemeinschaft arbeiten kann: „Es ist gut, wenn man sich austauschen kann. Auch Netzwerke sind unglaublich nützlich.“ 

 

Scheidung als letzter Ausweg. Für Marlene Krüger „ist die Ehe noch immer etwas Besonderes. Die Entscheidung dafür wird ja nicht von heute auf morgen getroffen. Wenn man sich aber nur mehr bekriegt und unmenschlich miteinander umgeht, dann ist es das Beste, getrennte Wege zu gehen.“ Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt zwar im Familienrecht, sie macht aber auch Strafrecht, Zivilrecht und Kauf- oder Mietverträge. Wien findet sie „super“, aber im Sommer fehlen ihr doch die Berge und die Seen ihrer Heimat. Bei ihren Eltern hat sie eine Sprechstelle eingerichtet, „da bündle ich immer einige Termine, damit ich ein paar Tage in Oberösterreich verbringen kann.“

 

Informationen zur Kanzlei: 

Mag. Marlene Krüger

Reisnerstraße 40/1, 1030 Wien

Ab sofort: verschiedene Beratungs-packages für Frauen

www.mk-kanzlei.at

 

TEXT Ursula Scheidl

FOTO Stefan Joham

 

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