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People | 14.03.2016

Die Mädels aus der Vorstadt

Das Buch zur Serie. Autor Patrick Fux fühlt den frivolen fünf des Fernsehens auf den Zahn, blickt hinter die Kulissen und verrät ein paar Geheimnisse.

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Das Buch zur Serie. "Vorstadtweiber" von Patrick Fix ist im Styria Verlag erschienen. Ab 29. Februar im Handel um € 22,90.

Skandale, Sex und ein Sumpf aus Intrigen. Pünktlich zum Start der zweiten Staffel bietet ein Buch
alles, was man über die Vorstadtweiber wissen muss. Gespräche, Kurzbios der Charaktere & Klatsch.

 

Die Vorstadtweiber
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SEXY THING Caro Melzer (Martina Ebm) Strategisch, emotional, undurchschaubar. Schaffte es von der Sekretärin zur Bankiersfrau. Langweilt sich in ihrer Designerküche und mit ihrem „alten“ Mann. Im ehelichen Bett herrscht Flaute. Will mehr Sex. Ihre größte Angst: ewig mit Lügen ihre Existenz zu sichern.
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STEHAUF-FRAU Sabine Herold (Adina Vetter) Zielstrebig und misstrauisch. Nachdem ihr die Melkkuh, sprich Ehemann, abhanden kam, wurschtelt sie sich mühsam in die Society zurück. Doch jeder Fall bedeutet für sie gleichzeitig, wieder ganz neu beginnen zu können. Ihr Traumpartner sollte sie so lieben, wie sie ist.
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DER VAMP Nico Huber (Nina Proll) Pragmatisch, stylish, gut. Fühlt sich nach jedem Orgasmus stark und findet Sex gut, bei dem sie sich selbst vergessen kann. Ihr Traumpartner sollte Single sein, da der alte der Mann ihrer Freundin Walli war. Sitzt wegen krummer Geschäfte im Gefängnis, aber nicht mehr lange.
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MATERIAL GIRL Walli Steinberg (Köstlinger) Direkt, sexy und hinterlistig. Hat immer genug Champagner im Kühlschrank und kauft Kleider, die sie sich eigentlich nicht leisten kann. Liebt Pferde und hasste ihren ermordeten Ehemann. Ihre größte Angst ist es, zu verarmen, deshalb ist sie auf der Suche nach Mister Rich. Derzeit schwanger.
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DIE BIEDERE Maria Schneider (G. Drassl) Quadratisch, praktisch, gut. Lebte als Hausmütterchen in einer „heilen“ Pastell-Welt, ehe sie die Homosexualität ihres Mannes bemerkte. Ein Callboy musste her, in Staffel 2 ist sowohl ihre Figur als auch die echte Gerti Drassl schwanger. Bloß von wem? Geldnöte, Auszug aus der Villa

Man muss das Eisen schmieden, solange das Feuer heiß ist. Im Fall der gehypten Serie „Vorstadtweiber“ kann man durchaus von Gold reden. Fans der frivolen fünf sind kurz vor Start der zweiten Staffel am 14. März, 20.15 Uhr auf ORF 1, heiß auf alle Informationen, die sie nur kriegen können. Ausgerechnet ein Mann – Autor und Puls 4-Redakteur Patrick Fux – fing diesen Feuerball gekonnt auf und schrieb „Vorstadtweiber – Das Buch zur Kultserie“ (Styria Verlag, € 22,90).

 

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Lucas Gregorowicz und Adina Vetter sind auch im echten Leben ein Pärchen.
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Nico Huber (Nina Proll) mit ihrem Friseur Francesco alias Xaver Hutter.

Fernsehphänomen. Der Erfolg der  ersten Staffel versprach Fans wie Produzenten enormes Zukunftspotenzial. Seit Langem verzeichnete man wieder ein Fernsehverhalten wie in den guten alten „Denver-Clan“- oder „Dallas“-Zeiten. Die ganze Familie oder Viewing-Gruppen rotteten sich um eine bestimmte Uhrzeit zusammen, um gemeinsam ins Kastl zu schauen. Die Hauptdarstellerinnen haben sogar eine eigene WhatsApp-Group, in der sie sich dabei direkt austauschen. 

Insiderwissen. In vielen persönlichen Interviews sprechen die Protagonistinnen Tacheles. Martina Ebm jammerte beispielsweise über die Schmerzen vom ständigen High Heels-Tragen. Noch deutlicher wurde da Nina Proll, die an sich ihre Figur lobte, weil sie ständig schicke Kleider tragen darf, doch: „Nicht so reizvoll ist eigentlich nur, wenn zwischen zwei Szenen das Make-up und die Frisur geändert werden müssen, dafür aber keine Zeit eingeplant wurde und alle völlig genervt sind, wo Frau Proll schon wieder so lange ist.“

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Autor Patrick Fix im Interview mit look!

look: Wer kam auf die Idee, ein „Vorstadtweiber“-Buch zu schreiben?

Patrick Fux: Ich, denn ich war schon immer ein Fan von starken Frauenfiguren – sowohl in „Desperate Housewifes“ als auch in „Sex and the City“. Auch heterosexuellen Männern gefällt das, ich selbst bin ja nicht heterosexuell. Nichtsdestotrotz finde ich einen Spannungsbogen, eine Dramaturgie mit Frauen in Hauptrollen immer prickelnder. Die Serie war so exorbitant erfolgreich – was mich nicht überrascht hat –, dass ich ans Werk gegangen bin. Dass die zweite Staffel so schnell kam, hat mich allerdings ein bisschen in Stress gebracht.

 

Das ganze Interview lest ihr in der aktuellen look! Ausgabe.

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Fotos ORF/MR Film/Petro Domenigg, Hubert Mican, Thomas Ramstorfer

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