Loading…
Du befindest dich hier: Home | People

People | 09.05.2016

Es wird wieder ein Mäderl

Alice Tumler. Die Moderatorin ist bereits in Karenz und tankt Kraft für die Geburt. Ein Baby-Talk über Vorfreude, Schmerzhypnose & die unbändige Lust auf fette Käsepizza.

Bild 160416©KatharinaSchiffl-1566.jpg
Happy Family. Alice Tumler (in einer Traum-Schwangerschafts-Robe von Laskari) genoss den Abend auf der Romy-Gala mit ihrem Lebensgefährten Francis. Töchterchen Tia blieb indes bei den Großeltern. Anfang Juli kommt die zweite Tochter des Paares auf die Welt.

Von hinten würde man eigentlich gar nichts merken. Rank und schlank ist sie. Doch vorne macht Alice Tumler ihr erneutes Mutterglück deutlich. „Ich habe im sechsten Monat bereits den Bauch vom achten“, lacht sie. Ja, so sieht eine fröhliche, schöne werdende Mama aus, doch die ersten Monate waren beschwerlich. Denn zur vor eineinhalb Jahren diagnostizierten Gluten-Unverträglichkeit gesellte sich zu Beginn der Schwangerschaft eine Hyperemesis. Genau wie bei Herzogin Kate übrigens. Milchprodukte verträgt die Moderatorin in der Schwangerschaft ebenso keine. Das steckt sie mit einem Lächeln und einem abgeänderten Speiseplan weg. 

Baby-Urlaub.


Solange sie noch einen Flieger besteigen durfte, also bis Ende siebter Monat, nutzte die 37-Jährige die Gelegenheit, vor der Geburt noch mit Lebensgefährten Francis und Töchterchen Tia (4) von Lyon nach Österreich zu reisen. Sie besuchte die Romy-Gala und relaxte ein paar Tage im La Pura Women’s Health Resort in Gars am Kamp, wo sie look! empfing. Alice Tumler: „Ich liebe Wellness- und Gesundheitskliniken. Hier gibt es beispielsweise ganz tolle Behandlungen für den Darm, mit dem ich in letzter Zeit viele Probleme hatte. Jetzt darf ich nicht viele Behandlungen machen, aber wenn ich abgestillt habe, lasse ich mich wieder auf Vordermann bringen.“ Ein herzerwärmendes Gespräch über Namensfindung, Auszeiten und einen ganz großen Wunsch

 

Bild 150813_114607.jpg
Alice relaxed im La Pura Women’s Health Resort in Gars am Kamp
Bild _MG_7024ori.jpg
Es wird wieder ein Mäderl

ALICE TUMLER IM INTERVIEW

look: Wie geht es Ihnen in der Schwangerschaft?

Alice Tumler: Mir geht’s gut, dem Kind geht’s gut, ich habe auch jetzt wieder viel Energie.

Sie haben die ersten paar Monate ordentlich gelitten?

Bei meiner ersten Tochter war die Schwangerschaft dermaßen leicht, dass ich mir gedacht habe, das ist so maßlos übertrieben, wenn Frauen hysterisch sind und jammern. Kinder kriegen ist doch so leicht. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Mir war vier Monate schlecht wie nie in meinem Leben. Um 18 Uhr abends war ich immer total ausgeknockt. Ich merke beim zweiten Kind, dass ich viel früher mehr Wehwehchen habe und der Bauch viel größer als beim ersten Mal ist. 

Wie reagiert Ihre Tochter Tia auf den Familienzuwachs?

Sie hat sich eine kleine Schwester gewünscht und dieser Wunsch geht in Erfüllung. Sie plant jetzt schon jeden Tag, was sie mit ihr alles machen wird.

Durfte sie auch beim Namen mitsprechen?

Sie hat ihre Vorschläge gemacht, wir haben ihr dann erklärt, dass die Namensfindung wie eine Eingebung ist, wenn man das Neugeborene sieht. Sonst wär sie ja beleidigt. Aber wir haben schon einen Namen gefunden.

Wer hat entschieden? 

Bei der Tia ist mein Freund täglich mit 20 neuen Namen dahergekommen, die ich meist alle schrecklich fand. Irgendwann war er sauer. Bei Tia waren wir uns dann einig. Diesmal meinte er, ich muss einen Namen finden, denn er tut sich das nicht mehr an. Wir haben’s wieder geschafft. Der Name wird aber noch nicht verraten.

Planen Sie eine natürliche Geburt?

Schon. Es kommt natürlich auf den Tag an, ob man dann doch medizinische Hilfe benötigt, aber ich werde jetzt zu Hause in Lyon eine Geburtsvorbereitung mit Hypnose machen, das klingt sehr spannend. Mittels Auto-hypnose kann man die Schmerzen ausblenden. Der Sinn und Zweck ist, dass man angeblich keine Perioperativ-Anästhesie braucht.

Wie lange werden Sie in der Babypause bleiben?

Ich nehme mir nichts vor, weil es immer anders kommt, als man sich’s vorstellt. Bei der Tia habe ich nach zwei Monaten wieder gearbeitet. Ich möchte in Ruhe abstillen und ab 2017 werde ich es langsam wieder angehen.

Wie geht es Ihnen mit der Glutenunverträglichkeit? Was können Sie essen?

Mein Frühstück besteht z. B. aus Kokosmilch, die mit Datteln, Nüssen u. v. m. zu einem Brei angereichert wird. Klingt schlimmer, als es ist. Ich esse viel Obst und Gemüse, Fisch und Hülsenfrüchte. Ich habe ja die Hoffnung, dass die Unverträglichkeit wieder weggeht, denn mein größter Wunsch ist eine knusprige Pizza mit herrlich geschmolzenem Käse darauf.

 

Bild _MG_6985.jpg
Baby-Girl-Talk. look! Society-Chefin Marion Hauser sprach mit Moderatorin Alice Tumler über Schwangerschaftsübelkeit und die große Vorfreude auf eine Schwester für Tochter Tia.

FOTOS Arman Rastegar

Diskutiere mit uns und deinen Freundinnen diesen Beitrag:
powered by Disqus