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People | 12.04.2018

Immer in Bewegung

Multi-Talent. Hilde Dalik begeistert in den „Vorstadtweibern“, avancierte zum Werbestar und nimmt sich außerdem viel Zeit für andere, denen es nicht so gut geht. Der Talk.

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"Jeden Tag können wir uns entscheiden, in welcher Gesellschaft wir leben wollen." © ORF/Thomas Ramstorfer

Derzeit ist im Leben der Hilde Dalik (39) „alles im Flow“. Mit ihr als Vanessa soll demnächst die vierte Staffel des Quoten-Hits „Vorstadtweiber“ gedreht werden, abseits davon begeistert die gebürtige Wienerin auf der Kinoleinwand und im Theater. Doch Anfang des Jahres hat sie sich auf neues Terrain begeben und wirbt als „Fiat Brand Ambassador“ für den neuen Fiat 500X. Warum sich sich ausgerechnet für einen „Italiener“ entschieden hat, erzählt die attraktive Mimin im look!-Talk. Und berichtet außerdem über ihr Engagement für minderjährige Flüchtlinge. Sie sagt: „Wollen wir ein Leben führen, in dem wir Schwächere runtermachen, oder in dem wir wertschätzend miteinander umgehen?“


look: Die „Vorstadtweiber“ bestimmen unseren Montagabend – wie sehr aber hat der große Erfolg dieser Serie Ihr Leben als Schauspielerin bestimmt?

Hilde Dalik: Die Arbeit an der Serie hat mein Leben bestimmt, weil die Vorstadtweiber während der Drehzeit und davor meine ganze Aufmerksamkeit bekommen haben ... Dieser große Erfolg freut mich wirklich sehr, bestimmt aber nicht mein Leben.

 


Müssen Sie jetzt mit Sonnenbrille einkaufen gehen oder gelingt es noch, unbehelligt durch Wien zu spazieren?

Ich bin immer schon mit Sonnenbrille und Hut einkaufen gegangen. Deshalb merke ich keinen Unterschied. Ich bekomme viel positives Feedback für meine Rolle. Das freut mich sehr. Wir haben gute Arbeit geleistet, die auch beim breiten Publikum gut ankommt.

 


Sagen Sie, wo gibt es eigentlich Überschneidungen zwischen Hilde ­Dalik und ­Vanessa und wo sind Sie ­gegensätzlich?

Überschneidungen gibt’s sicher im Aussehen, da sind wir uns ähnlich, wir haben einen ähnlichen Modestil (siehe rote Latzhose in der Autowerkstatt), wir sind beide lösungsorientiert und putzen beide immer wieder mal. Gegensätzlich ist, dass Vanessa für Geld putzt, ich persönlich bekomme nie was dafür. Unterschiedlich sind wir überall dort, wo Vanessa sich selber und anderen was vormacht, um einen materiellen Vorteil zu erringen. Außerdem gehe ich persönlich nicht über Leichen, um an mein Ziel zu kommen.

 

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Erfolgs-Serie. Hilde Dalik als Vanessa in den „Vorstadtweibern“. Der Quoten-Hit geht demnächst in die vierte Staffel. © ORF

 


Sie sind für die Romy nominiert: Wie wichtig sind Preise im Lauf einer Schauspielkarriere?

Preise sind schön. Vor allem, wenn man sie für etwas bekommt, was man gerne gemacht hat, und wo man sich so richtig reingehaut hat.
Bekanntheit schafft positive Möglichkeiten. Aktuell begegnen Sie uns als neues Gesicht des Fiat 500X, als „Fiat Brand Ambassador“.

 

 

Ganz ehrlich, ­warum haben Sie sich auf einen „Italiener“ eingelassen?
Ganz ehrlich: Worauf sonst, wenn nicht auf einen Italiener (lacht)!

 


Ich denke , dass Sie genau auswählen, für welches Produkt Sie werben. Warum also der Fiat 500X?

Der Fiat 500X hat Charakter. Er sieht nicht nur gut aus, er kann auch was. Er ist mein neuer bester Freund geworden, der mich in der Stadt begleitet und auch in die Berge. Hie und da wäscht er auch ab und tut staubsaugen.

 


Mit welchen drei Argumenten würden Sie mich vom neuen Modell überzeugen?

Schaut gut aus, ist leicht einzuparken, hat einen Vierrad­antrieb – hilfreich, wenn man z. B. im Schlamm versinkt.

 


Als welchen Typ Auto­fahrerin stufen Sie sich ein? Kommt ­Ihnen die im Fiat 500X inkludierte elektronische Parkbremse entgegen?

Manche würden meinen Fahrstil „wild“ nennen. Ich selber empfinde ihn als „entfesselt elegant, eher schnell, dennoch umsichtig und der Verkehrssituation angepasst“. Die elektronische Parkbremse ist ein nützliches Feature, aber ich bin eher in Bewegung, als dass ich stehe.

 

 

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Dalik und ihr „Italiener“. Hilde Dalik in der aktuellen Fiat 500X- Kampagne, die auf den Serien-Star zugeschnitten wurde. © Fiat


Abseits von Ruhm und Rampenlicht engagieren Sie sich sehr intensiv für Flüchtlinge, vor allem für unbe­gleitete minderjährige Flüchtlinge. ­Woher rührt dieses Engagement?

Meine Eltern haben mir beigebracht, mit anderen zu teilen und sich für Menschen einzusetzen, denen es nicht so gut geht wie mir. Wir haben eine Verantwortung der Gesellschaft gegenüber, in der wir leben. Jeden Tag können wir uns entscheiden, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Und jeden Tag können wir mit unseren kleinen Mitteln einen Beitrag leisten. Das kann jeder tun. Wollen wir ein Leben führen, in dem wir Schwächere runtermachen, oder in dem wir wertschätzend miteinander umgehen?

 


Sie sagen, dieses Engagement hat Sie verändert. Inwiefern?

Ich war immer der gleiche Mensch. Mein Horizont hat sich aber erweitert. Ich war immer schon neugierig und versuche, Menschen unvoreingenommen zu begegnen. So habe ich unglaublich viele Menschen aus ­unterschiedlichsten Ländern mit ihren ­Geschichten kennengelernt.

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Am Set des Werbespots. © beigestellt