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People | 16.04.2018

Jetzt fliegen wieder die Fetzen!

Heute Abend geht das ,,Fashion Duell" auf PULS 4 in die nächste Runde. Die VIP-Juroren Uschi Fellner, Harald Glööckler und Alexander Gebhardt werden wieder die Looks der Kandidatinnen bewerten und die beste zum ,,Fashionstar der Woche" küren. Der große Style-Talk mit Uschi Fellner.

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Heute Abend ist es wieder soweit. Alexander Gebhardt, Uschi Fellner und Harald Glööckler küren den "Fashionstar der Woche". © PULS 4 Eder

Wie würde ich gutes Styling beschreiben?

Gutes Styling hat mit einer gewissen Selbstverständlichkeit zu tun. Und mit Authentizität. Ein Look darf nicht aufgesetzt wirken, er muss „wie zufällig“ genau zur Trägerin passen. Nichts ist schlimmer, als wenn der Look und die Trägerin keine Einheit sind. Dann wird das Styling zur Maskerade und schaut im besten Fall bemüht, und im schlimmsten Fall peinlich aus. Für gutes Styling ist auch für wenig Geld möglich. Man braucht keine Designerstücke, um gut gestylt zu sein, im Gegenteil. Von Kopf bis Fuß Designermarken zu tragen wirkt nicht gut, sondern unsicher. So nach dem Motto: Hauptsache teuer, dann wird´s schon nicht falsch sein. Das ist ein großer Irrtum. Ich kenne Frauen, die von Kopf bis Fuß in Gucci daherkommen und wie Schreckschrauben aussehen. Und andere, die bei H&M kaufen, und so cool gestylt sind, dass ihnen die Leute nachschauen. Ein Beispiel für gutes Styling ist zum Beispiel eine gut sitzende, also zur Figur passende Jeanshose, eine edel wirkende Bluse dazu, entweder weiß oder farbig, als Accessoire eine coole Statement-Kette oder schöne Ohrringe und gute Boots, Sneakers oder High Heels. Die Bluse wird vorne lässig in den Bund gesteckt, hinten aber nicht, wichtig ist der Zufalls-Charakter. Und vielleicht noch ein schöner Ring, zB. am Mittel- oder Zeigefinger getragen. Mehr braucht es nicht, um stilsicher durch den Tag zu kommen.

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Jede Woche Montag ab 20:15 Uhr auf PULS 4. © Puls 4 Gerry Frank

Was braucht man in dieser Saison, um modisch zu punkten?

Einen weiten, schwingenden Rock, entweder in einer der neuen Modefarben Gelb, Pflaume, Pink, Blau und Grün oder in einer der tollen neuen Zuckerfarben, auch Krokus-Farben genannt. Wer groß ist, kann auch zum gemusterten Rock greifen, allerdings neigen wilde Designs dazu, optisch zu „stauchen“. Schön sind Plateau-Sandalen zum Rock oder Kleid oder auch Pumps mit Kitten-Heels - die erleben gerade ein Comeback und sehen immer hinreißend aus, auch zu Jeans. Die Jeans sind übrigens jetzt bestickt, mit Perlen und Strass. 

 

Braucht man Modelmaße?

Natürlich nicht. Allerdings wirkt Mode nur dann richtig stylish, wenn die Figur darunter zumindest noch erkennbar ist. Wer schlank ist, sieht in engen Jeans nun einmal besser aus als Kim Kardashian mit ihrem Silikonhintern. Ich beobachte täglich, dass Frauen sehr dazu neigen exakt jene Jeans zu tragen, die ihnen überhaupt nicht stehen. Als Grundregel gilt: Wer kräftige Oberschenkel hat, sollte den Blick nicht extra darauf lenken, indem die Hose Knackwurst-artig einschneidet. Gerade für Jeans braucht man keine Model-Maße, es gibt Hunderte verschiedene Schnitte für jede Figur. 

 

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"Ich mag es, Stile zu mischen, denn im gekonnten Stilbruch, finde ich, liegt die modische Würze." - Uschi Fellner. © Puls 4 Gerry Frank

Was sind modische Fauxpas?

Siehe oben: Knackwurst-Jeans. Zu kurze Tops, die bei 40plus-Ladies die Bauchfalten frei legen. Bauchfrei geht wirklich nur am Beach und im Ferien-Club. Ganz schrecklich sind auch Strumpfhosen mit Glanz, die machen starke Beine nicht glanzvoller, sondern dicker. Zu kurze Röcke bei Damen, deren Knie knittrig sind, gehen auch nicht. Das schaut immer aus nach „Ich will noch, aber kann nicht mehr“. Es liegt natürlich an jedem selbst, wie er sich präsentieren will. Aber wer sich konsequent falsch präsentiert, hat bald ein Imageproblem. Die Gesellschaft ist da leider gnadenlos, gerade im Social Media-Zeitalter, wo uns sekündlich gezeigt wird, wie´s noch besser geht.

 

Mein eigener Style.

Ich bin gerne klassisch angezogen, aber „with a twist“. Das heißt, ich breche einen dunkelblauen Business-Anzug gerne mit z.B. roten High Heels oder silbernen Sneakers, einem lässigen T-Shirt zB. mit einem Motto (we are all Feminists) und eventuell noch einem coolen Schmuckstück am Revers. Ich mag es, Stile zu mischen und ZB. in ein elegantes Outfit einen lässigen Bruch zu bringen. Oder auch zu Jeans und weißem T-Shirt eine Kette von Chanel zu tragen. Im Stilbruch liegt die modische Würze, finde ich. Das liegt sicher daran, dass ich mich schon sehr lange mit Mode beschäftige, durch kleine Stilbrüche bleibt es immer spannend für mich. Meine liebsten Farben sind Dunkelblau in Kombi mit Weiß, und Rot. Ich liebe rote Abendkleider und habe eine Menge davon.

 

Stilbrüche

Ich bin eine Meisterin der Stilbrüche. Jogginghose und High Heels können fantastisch aussehen, allerdings müssen es die richtige Hose und die richtigen Heels sein. Eine ausgeleierte Trainingshose und dazu ein paar Pumps gehen zB. gar nicht. Stilbruch in der Mode ist eine Art hohe Kunst, oder man hat es im Blut. 

 

Darf man seine eigenen Trends kreieren?

Grundsätzlich darf man alles, wenn es erträglich aussieht und zum Typ passt. Der Stil von Harald Glööckler passt zu Harald Glöckner, vielen andren passt er nicht. Im Grunde gilt: Gut kopiert ist besser, als schlecht erfunden. Wenn sich einer zehn Schals umbindet und damit eine Marke erschaffen will, wird er scheitern. Wenn jemand gerne Hut trägt und damit eine Marke kreiert, kann das gelingen. Um einen speziellen Stil zu kreieren, muss man immer die Persönlichkeit dahinter spüren. No Personality, no Style. Das ist die traurige Mode-Wahrheit. 

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Uschi Fellner mit ihren Jury-Kollegen Top-Designer Harald Glööckler und Start-up-Unternehmer Alexander Gebhardt. © Puls 4 Eder

Must-See für alle Fashion-Affinen!

Look!-Chefredakteurin und Herausgeberin Uschi Fellner ist die Style-Instanz der neuen PULS 4 Hauptabend-Show "Fashion Duell". Neben dem deutschen Top-Designer Harald Glööckler und Start-up-Unternehmer Alexander Gebhardt wird Uschi Fellner ab 9. April jede Woche Montag ab 20:15 Uhr neue Kandidatinnen nach ihrem Style und Ihren Outfits bewerten.

 

Nicht verpassen: Heute um 20:15 geht es in die 2. Runde!

Der Kampf um den Titel "Fashion-Star der Woche" ist noch nicht zu Ende. Dieses Mal stehen die Mottos ganz im Zeichen von Sport und Hollywood-Glam. Außerdem kämpft in der heutigen Folge des "Fashion Duells" auch die älteste Kandidatin der Staffel, Fashion-Omi Margit, um den Sieg!

 

Fashion-Omi Margit (70) kündigt an: "Ich bin mir sicher, dass ich gewinnen werde, egal welches Thema kommt."

Nach dem Lieblingsoutfit müssen sich die Kandidatinnen zum Thema „Athleisure“, dem sportlichen Top Trend 2018, stylen. Nur die besten drei dürfen in der dritten Runde im OTTO Showroom weiter nach den besten Teilen stöbern. Um Fashionstar der Woche zu werden, müssen die Kandidatinnen in der Lage sein einem Hollywoodstar die Show zu stehlen. Passend dazu das letzte Motto des Abends: „Dress like an IT-Girl“.


Harald Glööckler, Uschi Pöttler-Fellner und Alexander Gebhardt werden die Outfits der Kandidatinnen wieder genau unter die Lupe nehmen und den Fashionstar der Woche küren. Julian F.M. Stoeckel wird die Wettstreiterinnen wieder im Showroom unterstützen.

 

Unbedingt Einschalten!

 

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Immer montags 20:15 auf Puls 4 . © Puls 4 Edere