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People | 09.09.2015

So schupft sie Kind & Karriere!

Sie managt Kind & Karriere und sucht nebenbei wieder „Austria’s Next Topmodel“. Neo-Mom Melanie Scheriau im familienfreundlichen Interview.

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Model & Neo-Mama Melanie Scheriau verrät wie sie Job und Töchterchen Marlowe unter einen Hut bekommt! Bild: Alexandra Kromus/ PID

Es läuft ausgesprochen gut für Melanie Scheriau: Das österreichische Topmodel wurde im letzten Jahr zum ersten Mal Mama und ist ab 15. September wieder als PULS 4-Jurychefin auf der Suche nach „Austria’s Next Topmodel“. Seit 2004 lebt die 35-Jährige mit Ehemann Seth Harris, einem Unternehmer, in New York, wo sie nach kurzer Babypause auch bereits wieder als Model arbeitet.

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„Austria’s Next Topmodel“ Trio - Melanie mit Jurykollegen Michael Urban und Papis Loveday.

Melanie im Talk!

Bei unserem letzten Gespräch warst du hochschwanger und hast theoretisch darüber gesprochen. Jetzt aber praktisch: Wie lassen sich Kind und Karriere vereinbaren?

Melanie Scheriau: Es ist eine Herausforderung. Ich dachte immer, wenn das Baby da ist, mache ich ganz easy weiter, das Butzi bleibt mit der Nanny, meinem Mann oder meiner Mama zu Hause, und ich gehe zur
Arbeit. Aber so einfach ist es nicht. Ich habe oft Gewissensbisse, wenn ich nur ein paar Stunden weg bin, und vermeide es, beruflich viel zu reisen. Sie ist jetzt neuneinhalb Monate alt und kann schon so viele Dinge, ich möchte nicht, dass ich Stationen vermisse. Deswegen sage ich viele Sachen ab.

Warum hast du dennoch beschlossen, so schnell wieder „ANTM“ zu machen?

Melanie: Schnell ist relativ, in Amerika herrscht eine andere Kultur, da gehen die Frauen nach zwei, drei Monaten wieder zur Arbeit, da war ich schon spät dran. Das Gute ist, dass Marlowe dabei ist, meine Mama, die ja die coolste Oma überhaupt ist, hat sich bereit erklärt, in den zwei Monaten, in denen wir drehen, auf sie aufzupassen.

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wunschkind. Töchterchen Marlowe kam am 8. November 2014 in Greenwich zur Welt.

Wie sieht dein Arbeitsalltag in New York aus?

Melanie: Meine Ar-beit besteht hauptsächlich darin, meinen Körper wieder fit zu machen. Ich habe vor meiner Schwangerschaft sehr viel Sport gemacht, in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft gar nichts, weil ich Wasser und dadurch einige Schwierigkeiten hatte. Da hat es dann schon länger gedauert, wieder halb-wegs in Form zu kommen. Fünf Kilo habe ich noch mehr, und die sind leider sehr hartnäckig! (lacht).


Aber das Un-Wort „After-Baby-Body“ kommt dir hoffentlich nicht in den Sinn!

Melanie: Nein. Wobei ich sagen muss, dass ich nie Gewichtsprobleme hatte, und jetzt gibt es Kleider, die mir ein wenig zu eng sind. Aber ich wollte nach der Geburt nicht mit einem strengen Sportprogramm starten, sondern für mein Kind da sein. In den ersten Monaten nach der Geburt war das Model Melanie Scheriau irrelevant, da wollte ich nur Mutter sein. Erst in den letzten beiden Monaten habe ich langsam wieder begonnen, Yoga und Pilates zu machen.

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Happy Family. Melanie mit Ehemann Seth und Marlowe.

Arbeitest du schon wieder als Model?

Melanie: Ja. Wobei ich eben selektiere. Außerhalb New Yorks möchte ich nicht viel machen, mir ist es wichtig, am Abend wieder daheim zu sein.

Wie bringt sich dein Mann Seth in die Kindererziehung ein?

Melanie: Er ist durch seinen Job sehr viel unterwegs und etwa zwei Wochen im Monat nicht zu Hause. Aber in den zwei Wochen, wo er daheim ist, ist er sehr intensiv da. Er hat das Glück, dass er dann zu Hause arbeiten kann, und verbringt viel Zeit mit uns.

Könntest du dir ein zweites Baby vorstellen?

Melanie: Man hat ja so Wunsch-gedanken, meiner war es immer, drei Kinder zu haben. Ich wollte zwei biologische und eines adoptieren. Sollte es aber der Fall sein, dass wir nicht das Glück haben, noch ein zweites oder drittes Kind zu bekommen, wäre ich
total zufrieden mit dem, was wir haben.

Wo siehst du deine eigene Zukunft langfristig? Wirst du der Showbranche erhalten bleiben?

Melanie: In den nächsten 5 Jahren würde ich gerne in der Showbranche bleiben, was dann sein wird, kann ich nicht sagen. Aber man weiß ja nie, was in seinem Leben passiert, weshalb ich es auch auf mich zukommen lasse. Je relaxter man die Dinge angeht, desto erfolgreicher ist man vielleicht auch, weil man keinen Druck hat. Let it flow!

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