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People | 19.01.2017

Videopremiere: Playing Savage mit Clip zu "Unstable"

Taschentücher raus und reinklicken! Ganz große Gefühle bei Wiens Newcomer-Band

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Starke Stimme, starke Frau: Noa Ben-Gur von Playing Savage © Mahir Jahmal

Nichts gegen unsere Lederjacken-Heros von Wanda oder Lieblings-Hallodri Voodoo Jürgens – aber ein klein wenig haben wir die Girlpower in der heimischen Musikszene vermisst. Und dann – wohoo!– kam SIE: extra-scharfzüngig, selbstbewusst und erfrischend anti-duckfacing schlägt Singer/Songwriterin Noa Ben-Gur (29) mit ihrer Funk-Rock-Band Playing Savage einen steilen Erfolgskurs ein. Auf ihrem Debütalbum "WILD" schnurrt sie mit verrucht-verrauchter Stimme über Liebe, Herzschmerz und böse Hangover-Tage. Nach dem groovigen "Bigger" und "This is Love" zeigt sich die Vollblutmusikerin auf ihrer brandneuen Single "UNSTABLE" von ihrer zerbrechlichen Seite – Schluchzgefahr!

 

 

 

 

Nach zwei energischen Funk-Nummern folgt nun eine recht bedrückende Ballade – worum geht´s in "Unstable"?

"Unstable" ist eigentlich ein alter Song von mir, der neu umgesetzt wurde. Es geht um Unsicherheiten und traurige Erfahrungen. Es ist das einzige Lied, bei dem das Publikum bei jedem Konzert ganz still steht und zuhört.

Wie entstand die Idee zum Video?

​Die Idee hatte der Regisseur, Götz Raimund, als wir über unsere Kindheitserinnerungen geplaudert haben. Ich bin in New York aufgewachsen und war als Kleinkind oft einsam. Mein Vater hat im Ausland gearbeitet, meine Mutter hatte im Spital Nachtdienste. Ich kann mich sehr stark daran erinnern, wie ich nachts oft aufgewacht bin und einfach keiner da war.

Erzähl uns was über deine ersten musikalischen Gehversuche.

​Ich singe seitdem ich ganz klein bin. Zum 3ten Geburtstag hab ich mal ein Kassetten-Tape bekommen, da musste ich lauthals mitsingen. Mit 12 kam dann die Gitarre dazu und die ersten selbstkomponierten Lieder – für richtigen Unterricht hatte ich keine Geduld!

 

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SPOT AN für Wiens neue Pop-Diva! © Mahir Jahmal

Wie ölst du deine tiefdunkle Stimme? Ingwertee oder Partyexzesse?

Die hat sich erst kurz vor dem Album so tief entwickelt. Nein, Spaß! Aber tatsächlich hat sich die Stimme nach meiner Unizeit langsam verändert. Vielleicht war es das Passivrauchen in den Wiener Lokalen...wer weiß. 

Du bist in Israel geboren, in New York aufgewachsen und seit 5 Jahren ist Wien deine Homebase. Was taugt dir an der Stadt? Wo sind deine Kraftplätze?

Ich liebe die Kaffeehäuser, die Museen und den Donaukanal im Sommer. Und es gibt viele coole Konzertlokale. Aber hauptsächlich sind es die Menschen. Sie machen die Stadt aus. Es gibt so viele Leute, die ich ins Herz geschlossen habe. Zwei von ihnen sind die Paulina Benovic und ihre Tochter Lilliane Bousek. Sie sind auch im Video zu sehen.

Wie pusht du dich vor deinen Auftritten?

Ich bin vor jedem Gig einfach nur dankbar, dass ich vor einem Publikum singen darf. Und wenn ich auch nur einen einzigen Menschen zum Tanzen, Lachen oder Weinen bringen kann, bin ich schon zufrieden. Und kann dann beruhigt denken, dass ich die Gage auch verdient hab. (lacht)

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Läuft in der Look!-Redaktion in Endlosschleife: Debüt-Album "WILD" von Playing Savage

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