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People | 05.02.2016

Wie angle ich mir einen Millionär?

Gerty Mayerhofer hilft in ihrem Institut der Liebe und der Suche nach Mr. Right ein wenig auf die Sprünge und verrät im Talk, warum sie ausgerechnet im Zeitalter von „Tinder“ Hochzeiten erlebt.

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Marilyn Monroe hat ihren Millionär im Film gefunden – hier im Bild mit David Wayne. @ picturedesk.com

Wisch und schon ist er wieder weg, der Traummann. Die Partnersuche am Smartphone verheißt oft nicht die Liebe fürs Leben. Tinder ist doch sehr eindeutig und Singles mit Niveau wollen nicht immer ins weltweite Netz. Vor allem Männer in Führungsetagen oder gar aus dem Hochadel schätzen Privatsphäre, Diskretion und persönliche Beratung. Die gebürtige Steirerin und studierte Psychologin Gerty Mayerhofer, die seit fast 20 Jahren erfolgreich ihr Institut Royal (www.royalexklusiv.eu) in München führt, weiß, wie man den „Prinzen“ findet.

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Wir redeten mit Gerty Mayerhofer über Tinder und die Liebe. @ Tassilo Hofmann

Wie sieht Ihr tägliches Geschäft aus?
Gerty Mayerhofer: Ich reise viel und führe Kundengespräche in ganz Europa, mit Schwerpunkt Deutschland, Österreich und der Schweiz, und berate die bestehenden Kunden.

Welche Anforderungen muss man erfüllen, um bei Ihnen aufgenommen zu werden?
Mayerhofer: Ich vermittle Menschen (Frauen und Männer halten sich ziemlich die Waage), die an sich und ihren künftigen Partner einen sehr hohen Anspruch stellen. Das sind Personen, die auch in der Öffentlichkeit stehen und einen gewissen finanziellen Background haben. Damen, die verschuldet sind und durch mich einen Retter finden wollen, sind hier leider nicht an der richtigen Adresse.

 

„Das Märchen von ,Pretty Woman‘ gibt es in der Realität eher selten.“
Gerty Mayerhofer

 

Wie angelt man sich nun am besten einen Millionär?
Mayerhofer: Millionäre wollen ihrer selbst wegen geschätzt und geliebt werden. Natürlich müssen die Frauen äußerst attraktiv und weltgewandt sein. Sie müssen über ein perfektes Auftreten und beste Umgangsformen verfügen. Das Märchen vom Aschenputtel oder „Pretty Woman“ gibt es in der Realität sehr selten. Die Herren sind nicht mehr mit einem charmanten Lächeln oder Hüftschwung zu ­befriedigen. Man könnte fast schon sagen, die Männer haben sich „emanzipiert“.

Spielt Geld tatsächlich eine große Rolle auf der Suche nach Mister Right?
Mayerhofer: In erster Linie, um mein Honorar zu bezahlen (lacht)! Ein verarmtes, verschuldetes Mädchen ist nicht gefragt. Der Mann als Retter in der Not – dazu sind nur wenige Herren bereit. Die Reichen wollen vor allem nicht nur des lieben Geldes wegen geliebt werden.

 

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Und als abschließende Inspiration: So hat das Marilyn Monroe damals gemacht!

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