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Beauty | 05.10.2017

Ab sofort: Good Hairdays!

Mission Traummähne. Spektakuläre Pflegeinnovationen, umjubelte Wirkstoffstars und Hightech-Treatments im Salon versprechen, unserem Haar neues Leben einzuhauchen.

Haaranalyse.

Waschen, schneiden, föhnen? Die Profis im Salon haben noch viel mehr zu bieten: Spezialisiert auf kraftlose, stark beanspruchte Haare, wird mittels Mikroskop eine exakte Haar- und Kopfhautanalyse durchgeführt. Der Friseur kommt zu einem klaren Befund und leitet daraus eine Pflegeempfehlung ab. Im Rahmen einer Servicebehandlung ist die Analyse kostenfrei, z. B. im Steinmetz-Bundy Privatsalon.

© Hersteller

Wenn die Kopfhaut zickt …

Föhnhitze, Colorationen, ungeeignete Pflegeprodukte – all das kann die Kopfhaut böse aus der Balance bringen. Die natürliche Barriereschicht, bestehend aus Lipiden und Hornzellen, wird porös, Feuchtigkeit entweicht und Schadstoffe können leichter eindringen. Die Folge: Juckreiz, Rötungen, Spannungsgefühl. Abhilfe schaffen Pflegeprodukte, die mit pflanzlichen Ölen und Kräuterauszügen das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen.

Bürsten Check.

Kratzige Kämme und Bürsten reißen die Schuppenschicht des Haares auf. Besser: hochwertige Tools aus naturbelassenem Material, wie etwa Wildschweinborsten – die sind von der Struktur her dem menschlichen Haar sehr ähnlich. Kein Beautymärchen: 100 Bürstenstriche am Tag! Massiert, detoxt, sorgt für gesunden Glanz!

Haar-Ausfall.

Der Horror jeder Frau! Schwindet die Haarpracht, kann das vielerlei Gründe haben – Mangelernährung, Stress, Erbanlagen, Reaktion auf aggressive Haarfärbe­mittel, … Finger weg von „Haarwunder“-Pillen! Der erste Ansprechpartner sollte stets ein Dermatologe sein. Er kann diagnostizieren, welche Art von Haarverlust vorliegt, und entsprechende Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.

Spitzenmässig.

Stehen die Haarspitzen schon ganz fisselig ab, hilft meist nur der Gang zum Friseur. Was aber tun, wenn man das Haar lang wachsen lassen will? „Regelmäßig Spitzen schneiden ist ein Muss! Das Haar wächst dadurch zwar nicht schneller, aber schöner. Mittels spezieller Splisscut-Technik werden auch die ganz feinen Spitzen bearbeitet. Regel­mäßig bedeutet alle 6 bis längstens 8 Wochen. Dafür aber immer nur Millimeter. Das erfordert eine exakt arbeitende Stylistin, der man vertraut“, empfiehlt das Wiener Friseur-Couple Vanessa und Hannes Steinmetz-Bundy.

Must Haves:

Powerfood fürs Haar.

Wahre Schönheit kommt von innen: Gesunde Haare brauchen verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente zum Wachsen. So kurbeln Kalzium und Magnesium das Wachstum an, Vitamin C stärkt die Zellen im Haarschaft und unterstützt die Aufnahme von Eisen (wichtiger Haarbaustein!), Zink stimuliert die Haarfollikel und Jod schützt vor Haarausfall. Natürliche Lieferanten: Eier, Nüsse, Kohlgemüse, Haferflocken und alle Arten von Hülsenfrüchten.

Must-buys:

Pflegebooster.

Haare dürfen nie verschnaufen: Sie werden täglich gebürstet, hitzegestylt, oft toupiert und immer wieder gefärbt, was natürlich Spuren hinterlässt. Haarkuren sind das beste Mittel, um die Mähne resistenter zu machen. Einmal pro Woche sollte man sein Haar unter einem warmen Handtuch mit einer pflegenden Kur verwöhnen. Durch die Wärme öffnet sich die Schuppenschicht des Haares, die Wirkstoffe können besser eindringen. Natürlicher Boost: Kokosöl über Nacht eingewirkt, bringt unseren Schopf tipptopp in Schuss.

Mach mehr daraus …

Der Farbtechnik-Trend der Stunde „Balayage“ erzeugt mit hellen und dunklen Nuancen Höhen und Tiefen in der Frisur und lässt dadurch optisch mehr Haarfülle entstehen. Und ist allerdings die Königsdisziplin, die nicht jeder Friseur einwandfrei beherrscht … Die Technik hat sich in den letzten Jahren weit verbreitet und verändert sich in ihrer Intensität zu jeder neuen Modesaison. Für dieses Jahr gilt: natürlich und karamellig. Weitere Infos: steinmetz-bundy.at

© Steinmetz & Bundy/Hilde van Mas

Volumen-Mogelei.

Den Traum einer voluminösen Wow-Mähne
mit Haarverlängerungen in unglaublichen 30 Minuten verwirklichen: Sogenannte „Tape Wefts“ sind zurzeit bei den Stars hoch angesagt. Dabei werden Echthaartressen mithilfe eines Spezialklebers nach der „Sandwichmethode“ (Eigenhaar zwischen zwei Tapes) angebracht. Alle 8 Wochen werden diese hochgesetzt. Vorteil: Durch ihre flachen Verbindungsstellen sind die Tape Wefts nahezu unsichtbar und nicht spürbar. Besonders für feines Haar geeignet. Kosten: ab € 350,– inkl. Schneiden und Stylen. Infos: drybar-bydavies.at

Jugendliche Schnitte.

Der passende Schnitt richtet sich immer nach den Proportionen der Trägerin und deren Gesichts- und Kopfform. „Entscheidend ist auch das Hairstyling. Denn erst mit dem richtigen Föhnen und Frisieren entsteht der Look, der lässig und jung macht“, so Steinmetz-Bundy. No-Go für reifere Damen? „Eindeutig zu langes Haar. Kürzer macht im fortgeschrittenen Alter deutlich frischer und jünger!“

© Steinmetz & Bundy/Hilde van Mas