Loading…
Du befindest dich hier: Home | Beauty

Beauty | 26.11.2018

Acne inversa richtig behandeln

Ein simpler Symptom-Check gibt Aufschluss!

Bild iStock-846329862.jpg
© iStock by Getty Images

Unbekannte Tabuerkrankung: Acne inversa

Abszesse und eitrige Knoten unter der Haut sind immer unangenehm. Noch viel mehr, wenn sie starke Schmerzen verursachen und nach dem Abheilen immer wieder kommen. Dann könnte es sich um Acne inversa handeln. Diese Hauterkrankung ist immer noch unbekannt, obwohl viele Menschen darunter leiden. Oft tritt sie erstmals bei jungen Erwachsenen auf. Sie ist nicht ansteckend, trotzdem sprechen Betroffene nicht gerne darüber. Auch deswegen, weil die Hautveränderungen vor allem dort vorkommen, wo die Haut aneinander reibt und es viele Schweißdrüsen gibt.

Wer mit eitrigen Knoten in der Achselgegend oder im Leistenbereich leben muss, will das oft niemandem erzählen. Wenn die Abszesse unter der Brust, am Gesäß oder gar im Intimbereich auftreten und beim „Aufbrechen“ unangenehm riechen, behält man das lieber für sich. Betroffene ziehen sich dann oft zurück und gehen nicht einmal zu einem Arzt. Häufig versuchen sie, ihre Beschwerden auszusitzen oder selbst zu behandeln. Das kann die Hautveränderungen aber sogar noch verstärken und unschöne Narben hinterlassen. Und damit lässt sich die Erkrankung auch nicht besiegen.


Acne inversa  ≠ Akne

Acne inversa hat mit der „gewöhnlichen“ Akne im Gesicht nicht viel gemeinsam. Sie betrifft nicht allein die Haut, sondern beeinflusst als entzündliche Erkrankung das gesamte körperliche Abwehrsystem. Wichtig ist, sich möglichst früh Rat und Hilfe zu holen: Nur wenn ein Hautarzt die Erkrankung frühzeitig feststellt, kann in weiterer Folge mit einer entsprechenden Therapie begonnen werden. Wenn man nichts dagegen tut, können die Beschwerden immer schlimmer werden. Viele Betroffene schämen sich für ihre Erkrankung, obwohl sie natürlich nichts dafür können. Denn Acne inversa kann jeden treffen!

Dennoch isolieren sich viele Betroffene von ihrer Umwelt. Nicht selten leidet dann das Liebesleben, sogar Beziehungen können zu Bruch gehen. Auch wenn der Schritt, sich jemandem anzuvertrauen, nicht einfach ist: Nur mit ärztlicher Hilfe kann man die Erkrankung in Schach halten. Acne inversa ist zwar noch nicht heilbar, kann aber sehr gut behandelt werden. Abhängig vom Erkrankungsstadium kommen dabei chirurgische Eingriffe, Antibiotika, Entzündungshemmer oder moderne Immuntherapien zum Einsatz.



 


Symptom-Check gibt Aufschluss

Wenn Sie mehr über Acne inversa erfahren wollen, jemanden mit diesen Beschwerden kennen oder glauben, selbst darunter zu leiden, machen Sie den Symptom-Check auf www.acne-inversa.at. Hier finden Sie auch viele weitere Informationen zur bisher „unbekannten“ Hauterkrankung.

 

Bild Bildschirmfoto 2018-11-19 um 13.26.34.png