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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 29.09.2014

Hochzeitstrubel in Venedig

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George und seine schöne Amal Alamuddin am Tag nach der Hochzeit. (© Getty Images)

Bisher war ich eher im Team Brad Pitt als George Clooney. Seit der großen Hochzeitssause bin ich Fan von George. Bitte! Perfekter kann ein Mensch sich selbst und seine Hochzeit nicht in Szene setzen. Und Danke! Endlich einer, der ein Herz für Journalisten zeigt. Die es auch nicht einfach haben.

Man denke an Brangelina, die uns Leute von der Presse jahrelang mit Hochzeits-Spekulationen narrten, um dann, Ätschibätsch!, allein im Beisein der geliebten Brut auf ihrem Chateau Miraval das Ehe-Bündnis einzugehen. Im Nachhinein wurde uns das Foto von Angelinas Hochzeitskleid serviert, auf dem sich jedes der sechs Kinderchen mit einer liebreizenden Zeichnung verewigt hat.  In solchen Momenten dankt man vermutlich nicht nur als Journalistin dem Himmel, nicht Angelina zu sein.

Back to George.
Hundert Stunden Hochzeitsmarathon in Venedig liegen hinter uns und  ein Aufatmen bläst durch die Medien. Clooney hat alles richtig gemacht: Schöne Frau. Schönes Kleid. Schöne Haare. Schöne Freunde. Wetter auch gepasst. Nun liegt der Gedanken nahe, patriotisch zu werden.

Wien ist als Hochzeitsstadt wirklich nett, wie man spätestens seit Lugner (Schönbrunn!) weiß. Warum hat noch kein Hollywood-Star Wien als VIP-Vermählungsort entdeckt? Die Stadt erfüllt Träume, von der Super-Kathedrale (Stephansdom), bis zur Boots-Tour auf dem Wasser. Die Party-Schiffe der Donaudampfschiffsfahrtsgesellschaft werden unterschätzt, und wenn es unbedingt Gondeln sein müssen: Riesenrad!

Weltgewandt, vielsprachig und mediterran angehaucht sind wir auch, sollte sich also ein Star entschließen, Wien als Hochzeits-Metropole zu wählen, bleibt nur die Forderung nach Diskretion. Diesbezüglich schwöre ich: Wir von der Presse würden uns echt Mühe geben.