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Julia SchweigerYoga und Fitness Trainerin

Julia Schweiger | 29.12.2014

„Celebrating & Releasing 2014“

Ein paar Gedanken zum Jahresende....

28. Jänner 2014. Die letzten paar Tage des Jahres fließen ruhig dahin... Ich genieße die freie Zeit, die Stille....ein willkommenes Innehalten, Durchatmen. Etwas Abstand kriegen zum Trubel und der fröhlichen Geschäftigkeit der (Vor-)Weihnachtstage. Heute Nachmittag, gemütlich auf der Couch sitzend, mit Schneegestöber vor dem Fenster, habe ich mein Life & Biz Workbook von Leonie Dawson, diesem charismatischen, inspirierenden Energiebündel aus Australien, aufgeschlagen und die ersten Seiten durchgearbeitet: “Celebrating & Releasing 2014“.

 

Ich finde diese angeleitete Innenschau und Reflexion im Privat- und Business-Bereich zu Jahresende wohltuend. Sie hat etwas von Mit-sich-ins-Reine-kommen, Klarheit gewinnen. Und von dieser Basis aus ist es ganz einfach leichter, neue Ziele zu setzen und los zu starten. Im Buch geht es dann auch munter weiter mit „Invoking 2015“. Dort bin ich aber noch nicht. 2014 braucht noch etwas mehr Muße. Und diese zahlt sich aus. Das weiß ich noch vom letzten Jahr, als ich Leonie's Biz & Life Coaching Material zum ersten Mal in die Hände bekommen habe.

 

Was war denn nun so wichtig und wertvoll in diesem Jahr 2014? Was kann ich mitnehmen ins nächste?

 

  • Eine wichtige Erkenntnis und praktische Erfahrung war: „Weniger ist mehr.“ Ganz konkretes Beispiel: Ich habe weniger gearbeitet, war dadurch ausgeglichener und weniger bis gar nicht krank und hatte somit weniger Ausfälle als letztes Jahr. Ich habe ein paar interessante Aufträge abgelehnt oder bestehende Angebote beendet und mich auf ein paar wenige konzentriert. Diese sind dann umso schöner gediehen. Habe ich mich zwischendurch mal gefragt, ob ich spinne? Haben sich Vernunft und Existenzängste gemeldet. Ja. Und ja. In diesem meinem zweiten Jahr der Selbständigkeit bleibt es spannend!

 

  • Was noch? „Wenn ich aufhöre, etwas unbedingt haben zu wollen, bis hin zum Erzwingen und Hadern mit dem Schicksal...., dann kommt es oder etwas noch Besseres.“ No na net. Diese Weisheit ist so alt wie das Leben. Aber die Umsetzung ist nach wie vor eine ordentliche Challenge. Heuer ist es mir ein paar Mal gelungen. Die sogenannte Kraft des Loslassens.... Ja, ja.... leicht war es nicht. Aber sie hat mir immerhin eine neue Wohnung und einen wunderbaren neuen Mann eingebracht. Außerdem den Skorpion in meiner Yoga-Praxis und ein paar andere Dinge mehr. Gelassenheit zu üben zahlt sich also aus. Dass mir Yoga dabei hilft....no doubt about that.

 

  • Und die dritte ganz wichtige Ingredienz für das auslaufende und sicher auch für das kommende Jahr ist der Rat eines meiner liebsten Lehrer, Michael Molin Skelton (der im Februar übrigens wieder für einen Soul Motion Dance Workshop aus den USA nach Wien kommt! Sehr zu empfehlen!): “Take the first step. Not the second or the third or the fourth. Take the step you don't want to make.“ Also den ersten Schritt zuerst setzen. Auch wenn ich ihn am liebsten auslassen und schon längst beim zweiten, dritten oder vierten Schritt sein möchte.

 

Inzwischen ist es halb drei Uhr in der Früh. Im Moment würde der „erste Schritt“ heißen schlafen zu gehen. Dann wäre ich morgen fit und könnte all die Dinge tun, die auf meiner Liste stehen, bevor es am Dienstag auf geht zur 5 Rhythmen Tanzworkshopwoche in Leibnitz. Wenn ich ihn jetzt nicht mache, muss ich den Schlaf irgendwann nachholen. Oder ein paar Dinge bleiben unerledigt. Ach, wenn ich doch keine solche Nachteule wäre...!

 

Grundsätzlich finde ich Jahresanfänge wunderbar geeignet für „erste Schritte“. Denn am Beginn der Umsetzung eines jeden Neujahrsvorsatzes steht so ein erster Schritt: Zum Beispiel der Klassiker, wieder mehr Sport zu machen. Oder die Ernährung wieder bewusster anzugehen, mehr für die Gesundheit zu tun. Zwei Voraussetzungen für's Gelingen sind für mich, dass ich mir einerseits vergangene 'Sünden' verzeihe und andererseits die Latte für das neue Jahr nicht zu hoch setze. Letzteres kann ich ja besonders gut! Aber dann erinnere ich mich einfach an den Grundsatz „Weniger ist mehr.“ Und dass er funktioniert.

 

Gemeinsam mit anderen sind die unangenehmen „ersten Schritte“ einfach leichter oder machen sogar Spaß. Kurse und regelmäßige Events in einer Gruppe oder zu zweit motivieren und es gibt Accountability, also eine Art Rechenschaft. Commitment hilft auch – statt einzelner Einheiten, gleich einen Semesterkurs buchen oder eine Monatskarte kaufen! Und damit all die ersten Schritte nicht umsonst sind, plane ich schon mal jetzt den zweiten und den dritten Schritt. Denn auch Vorfreude motiviert. Ungemein.

 

In diesem Sinne, mögen die kollektiven „ersten Schritte“ dieser Tage ein wundervolles neues Jahr einläuten!

 

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