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Uschi Fellnerlook into my life

Uschi Fellner | 09.05.2018

Meine Devise im Mai ist einfach: Auf ein Neues!

Den Monat Mai würde ich vorbehaltlos mögen, wäre da nicht dieser eine Tag. Der Muttertag.

Jetzt bin ich schon ziemlich lange Mutter, und seit ich mich erinnern kann, bin ich die Tochter meiner Mutter. Und ich erinnere mich in meinem Mutter-Tochter-Leben gleichermaßen an unzählige außergewöhnliche, fantastische, unvergleichliche, abenteuerliche, einzigartige Tage. Nur waren das halt keine Muttertage. Sie ahnen: Der Muttertag ist mir eher wurscht.

 

Oder eigentlich doch nicht. Denn eigentlich wäre ich am Muttertag schon immer gerne weg gewesen. Zu zweit. Oder alleine. Oder mit Freundinnen. Aber eben ... ich traue mich kaum, es auszusprechen, und meine es echt nicht böse ... also eben nicht in Begleitung von Menschen unter 18.

 

Obwohl ich diese mir anvertrauten jungen Menschen (die großteils – gottlob oder schande, je nachdem, wie man es sieht – schon weit über 18 sind) alle unfassbar liebe. Jeden Tag, jede Stunde und fast jede Minute. (Außer, sie heben nicht am Handy ab. Dann verwandelt sich meine Liebe in liebevolles Lästigsein.)


Doch der Muttertag sollte, wie ich finde, etwas ganz Besonderes sein. Kinder sind ja auch etwas Besonderes, und man genießt sie jeden Tag ... also was spricht dann dagegen, ein einziges, klitzekleines Tägelchen im Jahr mal ohne die geliebte Schar zu feiern ...?


Natürlich spricht etwas dagegen. Erstens die eigene Mama. (Die muss unbedingt gefeiert werden.) Zweitens die eigenen Kinder, die zu Tode enttäuscht wären, würde es keine Mama geben, die man feiern kann ... Also: Auf ein Neues!


Ich freu mich auf den Muttertag mit euch. Echt!

Das sind meine persönlichen Stars in der Mai-Ausgabe: