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Events | 18.05.2022

Eurovision Song Contest: „Halo“ soll es richten

Die Österreicher lieben es göttlich! Nachdem im vergangenen Jahr Vincent Bueno mit seinem Song „Amen“ im Halbfinale scheiterte, soll es 2022 in Turin die Dance-Nummer „Halo“ von DJ LUM!X richten. Ob die Kraft des Heiligenscheins für eine Teilnahme im Finale ausreicht?

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Foto: pixabay.com

Es geht wieder los: Am 14. Mai feiert Europa die bunteste Party, die mit ungewöhnlichen Auftritten, zahlreichen Paradiesvögeln und jeder Menge Genre-Mixes aufwartet. Der Eurovision Song Contest hat sich zu einem wahren Spektakel etabliert, bei dem es schon lange nicht mehr nur um Songs und starke Stimmen geht. Wer auffällt, bleibt im Gedächtnis. Wer polarisiert, hat gute Chancen auf den Sieg. Zusätzliche Skandale würzen das Event, wie TZ weiß. Im vergangenen Jahr zeigte sich die Rockband Måneskin von ihrer heftigen Seite und sorgte dafür, dass sich Italien in diesem Jahr als Gastgeber in Schale werfen darf.

Von dem Eventcharakter vor Ort konnten sich die österreichischen Beiträge im vergangenen Jahr nur bedingt ein Bild machen. 2020 und 2021 trat Sänger Vincent Bueno mit dem Ziel, den Sieg ins Heimatland Mozarts zu holen. Von dem Vorhaben blieb jedoch nicht viel übrig: Zwei Jahre in Folge musste Vincent Bueno eine herbe Niederlage hinnehmen. Jetzt soll es ein gestandener DJ und Musikproduzent richten.

Beats auf die Ohren

DJ LUM!X tritt mit Sängerin Pia Maria an, den Bann zu brechen und wieder ins Finale zu rücken. Dabei setzen sie – wie Vincent Bueno auch – auf die göttliche Kraft und hoffen, ausgestattet mit Heiligenschein und einer tanzbaren Nummer, mit ihrem Track „Halo“ Europa begeistern zu können. Die Ausgangsbasis klingt vielversprechend: DJ LUM!X weist jede Menge Erfahrungen auf, die er sich in der Vergangenheit mit Platin und Gold veredeln lassen konnte. Kombiniert mit der kraftvollen Stimme von Sängerin Pia Maria, hat der Song gute Chancen gegen die Konkurrenz zu bestehen. dieser Betway-Blog-Artikel hat sich alle Teilnehmer genauer angeschaut und sieht den Song nicht chancenlos. Bleibt zu hoffen, dass das Publikum weltweit ähnliches Vertrauen in das Lied hat.

Die ersten Proben zeigten eine positive Tendenz, von der sich auch Pia Maria mitreißen ließ. Dem Kurier gegenüber äußerte sie sich voller Enthusiasmus, der für eine gelungene Performance spricht. Wie sich die tanzbare Nummer im Gesamtumfeld und unter Live-Bedingungen schlagen wird, zeigt sich am 14. Mai.

Theaterbühne statt Showbühne

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Foto: pixabay.com

Für den ehemaligen und zweifachen Teilnehmer Vincent Bueno hat sich das Abenteuer ESC dennoch gelohnt. Obwohl sein Abschneiden im Vergleich zu anderen österreichischen Beiträgen wie Conchita Wurst deutlich weniger glanzvoll war, konnte sich der 36-jährige Wiener in der Musikbranche halten. Derzeit ist er regelmäßig in der Theaterproduktion „Miss Saigon“ am Raimund Theater zu sehen. Seine Fans schätzen es, dass der Sänger den Mut nicht aufgegeben hat, sein Talent anderweitig unter Beweis zu stellen.

Denn es wäre unfair zu behaupten, dass der Eurovision Song Contest allein auf dem Stimmtalent der Teilnehmer basiert. Glitzernde Kostüme und ein Feuerwerk an Pyrotechnik machen einen erheblichen Teil an Siegeschancen aus. Als Kontrastprogramm helfen auch dunkle Balladen oder folkloristische Ansätze weiter. Wer sich dem Extremen nicht beugt, geht unter. Ob sich „Halo“ aus dieser Masse abheben kann, wird sich zeigen.