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Events | 20.05.2019

Hier will ich bleiben

Traumziel Seychellen. Die Inseln im Indischen Ozean zählen zu den schönsten der Welt, hier sorgen einmalige Naturwunder, türkises Meer, freundliche Menschen und fantastische Küche für exklusives Flair. Unübertroffen: das Raffles Seychelles auf Praslin.

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Home, sweet home. Die 86 Villen des Raffles auf Praslin (ab 600 Euro pro Nacht) sind bis zu 175 m2 groß und gewähren freien Blick auf den Indischen Ozean. Der private Infinity-Pool lädt zur Abkühlung zwischendurch, das eigene Sundeck zum Träumen und Seele baumeln lassen. © beigestellt

Noch nie hat sich jemand so hingebungsvoll bei mir dafür bedankt, dass ich atme. Dabei habe ich doch nur Nilams Anweisung befolgt und in Folge zwei tiefe Atemzüge genommen – ein und aus und ein und aus. „Thank you so much for breathing“, sagt Nilam, die weiß gewandete Massage-Therapeutin, und beginnt mit kundigen Händen, meinen Rücken zu bearbeiten. „Very stiff!“, seufzt sie, doch das klingt wie ein Versprechen, dass alles gut wird.

Unter anderem deshalb bin ich hier, auf der Trauminsel Praslin. Den Stress abschütteln, auftanken, durchatmen, so richtig aus dem Bauch heraus. Und mich verwöhnen lassen, in einer der schönsten Gegenden der Welt, in einem der schönsten Ressorts der Seychellen.

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Sehnsuchts-Ort. Ihre Autorin erkundete die schönsten Plätze der Seychellen. Best place to be: das Raffles auf Praslin. © 
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Time for relaxing. Der 45 Meter lange und auf zwei Ebenen befindliche Infinity-Pool des Raffles Praslin ist der größte der Insel. Und eine einzige Wohlfühl-Oase. Gleich dahinter liegt der traumhafte Strand des Ressorts. © beigestellt

Deshalb führt mein erster Weg im Raffles Seychelles in den Spa-Bereich. Der alle Erwartungen übertrifft. Hier wird man nicht „behandelt“, vielmehr taucht man in eine Oase der Glückseligkeit, die einen einzigen Nachteil hat. Sie geht nach 60 Minuten – so lange dauert die „Signature Massage for two“, die ich Seite an Seite mit dem Lieblingsmann genießen darf – zu Ende.
Eingehüllt in flauschiges Frottee lassen wir uns von einem Buggy-Fahrer abholen und zu unserer Villa zurück­bringen. Jetzt kann der Urlaub entspannt beginnen.

86 Privatvillen laden im Raffles zum „Schöner Wohnen“, bis zu 175 m2 groß und immer mit Traumblick auf den Indischen Ozean: vom Super-King-Size-Bed, von der Badewanne, vom Sonnendeck aus. Und natürlich vom privaten Infinity-Pool, der direkt an den Wohnbereich anschließt. Würde ich mein Traumhaus bauen, sähe es wohl so ähnlich aus.

Privatsphäre ist garantiert. ­Keine der Villen hat direkten Blick auf die Nachbar-Villa, man wähnt sich, wenn die Seele in der Liege auf dem privaten Sonnendeck baumelt, allein auf einer Insel.


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Terrasse im Raffles Praslin. © beigestellt

Zumindest so lange, bis Appetit aufkommt. Dann kann man sich zum Beispiel an den 45 Meter langen und auf zwei Ebenen angelegten Pool begeben (den größten der Insel übrigens), an den liebevoll Früchte und leckere Smoothies serviert werden.

Weil Naschen noch mehr Appetit schafft, empfiehlt sich aber ohnehin, das nahe Beach-Restaurant aufzusuchen.
Meine Empfehlung: der Spicy Thai Salad und Maguro-Sashimi. Dann bleiben keine Wünsche offen, außer vielleicht, an den Strand zu gehen. Der ist weiß und feinkörnig, das Wasser leuchtet fast kitschig türkis und die Chancen stehen gut, zwischen prachtvoll ­farbigen Fischschwärmen die eine oder andere Meeresschildkröte zu ­erspähen.
Schwimmen macht hungrig. Und das Essen im Raffles ist ein Genuss-Kapitel für sich. Der sympathische ungarische Küchenchef Jeno Friedl verwandelt lokale Top-Produkte von Bauern und Fischern zu außergewöhnlichen Gaumenfreuden. Bereits zum Frühstück lockt das Restaurant Losean mit frisch gebackenem Brot und haus­gemachten Marmeladen, der Renner des fantastischen Frühstücksbuffets ist freilich der Asia-Corner, mit dem besten Pork-Dim-Sum, das Ihre Autorin je genießen durfte. Und wenn wir schon beim Thema sind: Fantastisch speist man auch im Restaurant ­Curieuse, mit Blick auf die gleichnamige (­unbewohnte) Nachbarinsel. Unvergesslich das rote Thai-Fischcurry mit Kokosnuss, Zitronengras und Aubergine und das beste Dessert der Seychellen – Green-Tea-Crème-brulée. Beides durfte die Autorin in Begleitung des charmanten General Managers Edouard Grosmangin und seiner Gattin genießen, die ihrer­seits zu Recht den Neid aller Gäste auf sich ziehen: Die beiden leben und ­arbeiten im Paradies ...


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riesenschildkröten. Sie sind oft über 100 Jahre alt, so ganz genau weiß das aber niemand. Überall auf den Seychellen kann man ihnen begegnen, auf der Insel Curieuse leben sie in Freiheit. © iStock by Getty Images

Ein Bootstrip auf die Insel ­Curieuse kann jederzeit über das Concierge ­Department gebucht werden. Rund 300 „tortoises“ leben hier in Freiheit und lassen sich – liebevoll betreut von Rangern – bei ihrem gemächlichen Tagwerk beobachten. Die berühmteste Frucht der Seychellen ist die einem formschönen Frauen-Po nicht unähnliche Kokosnuss Coco de Mer, die auf Praslin und Curieuse weit verbreitet ist. Ihr Name entstammt übrigens einem Irrtum: Weil sie an die Küsten anderer Inseln gespült wurde, glaubten die Einheimischen lange Zeit, sie wachse im Meer.Ab ca. 50 Euro können die Coco-de-Mer-Nüsse bei ausgesuchten Händlern erworben werden – je größer und glatter, desto teurer.


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Mein Lieblingsplatz am Beach Raffles Praslin. © beigestellt
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Das Raffles Spa bietet Entspannung und Treatments auf höchstem Niveau. © beigestellt

Unbedingt einen Besuch wert ist die Nachbarinsel La Digue. Auf der kleinsten der drei Hauptinseln bewegt man sich vorrangig per Drahtesel, die Insel ist überschaubar genug, dass man sie binnen zwei, drei Stunden erkundet hat. Am nördlichen Zipfel liegt einer der schönsten Strände der Welt, viele meinen, es sei überhaupt der schönste: Anse Source d’Argent Beach bietet eine Felsenkulisse, die wie gemalt aussieht. Und so bezaubert, dass man immer wieder dorthin zurückkommen wird.Ich bin jederzeit bereit ...

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Traumhaft. Anse Source d’Argent Beach auf La Digue Island. © iStock by Getty Images