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Events | 31.08.2020

„ladies – brut“ in der galerie gugging

Manche behaupten, dass die Künstlerinnen der Art Brut immer noch im Verborgenen schlummern. Dass dem nicht so ist, stellt Kuratorin Irina Katnik eindrucksvoll mit der kommenden Ausstellung „ladies – brut“ in der galerie gugging unter Beweis. Hier werden die Art Brut-Ladies Hand in Hand und auf Augenhöhe mit ihren männlichen Kollegen gezeigt und noch nie ausgestellte Werke präsentiert.

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Die galerie gugging präsentiert mit „ladies – brut“ noch nie gezeigte Arbeiten der Gugginger KünstlerInnen sowie ihrer internationalen KollegInnen. © beigestellt

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen der Art Brut – ob es nun internationale Messen wie die Armory Show/NY, Auktionshäuser oder renommierte Galerien und Museen wie die Blum & Poe/LA, David Zwirner/NY oder das MoMA/NY sind. Der Begriff rückt immer stärker in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit und gleichzeitig wächst das Interesse an der Kunst von Frauen. So widmete sich im letzten Jahr etwa das Kunstforum/Wien eigens einer Werkschau von Künstlerinnen der Art Brut.

Die Idee zur Ausstellung „ladies – brut“ kam Irina Katnik während eines Messeaufenthaltes in New York, als sie mit ihrer Kollegin Gerti Hacker über den Stellenwert der weiblichen Art Brut-Kunst ins Plaudern kam, und diese sie auf die Ausstellung „mahn maskulines?“ ansprach. „In dieser Ausstellung im Jahr 2010 widmete sich die galerie gugging der Abbildung des Mannes und dem Männlichen in der Art Brut,“ erklärt Irina Katnik und meint weiter: „Heuer, genau zehn Jahre später, möchte ich mit „ladies – brut“ ganz bewusst den Fokus auf die Darstellung von Frauen und die Werke von Künstlerinnen lenken.“

 

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Al-Bazzaz © beigestellt 

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Bachtiar © beigestellt 

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Demlczuk © beigestellt 

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Garber © beigestellt 

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Korec © beigestellt 

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Rae © beigestellt 

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Rosskopf © beigestellt 

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Sartore © beigestellt 

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Tschirtner © beigestellt 

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Vondal © beigestellt 

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Wiener © beigestellt 

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Zemankova © beigestellt 

Die galerie gugging präsentiert mit „ladies – brut“ noch nie gezeigte Arbeiten der Gugginger KünstlerInnen sowie ihrer internationalen KollegInnen. Ein absolutes Highlight und Paradox zum Ausstellungstitel ist das Werk Bouquet féérique 1er août der Schweizerin Aloïse Corbaz, auf dem ein Staatsmann in blauer Uniform und roter Schärpe zu sehen ist. „Die Künstlerin zählt weltweit zu den bekanntesten Art Brut Vertreterinnen und wir freuen uns sehr, sie erstmalig bei uns in der Galerie ausstellen zu dürfen,“ erzählt Irina Katnik. Mit Ida Buchmann und ihrer Leinwand Liebes-Paar in der Kiste, die nicht nur auf Grund ihrer Größe eine absolute Rarität im Schaffen der Künstlerin darstellt, konnte noch eine weitere renommierte Schweizer Meisterin ihres Faches für die Ausstellung gewonnen werden. Des Weiteren werden zwei aufwendig bestickte, florale Arbeiten mit Seltenheitswert der tschechischen Künstlerin Anna Zemánková präsentiert.