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Fashion | 19.11.2019

Daunenjacken – dieser Trend wird niemals unmodern

Jedes Jahr zur Herbst- und Winterzeit kommen sie wieder in die Geschäfte: Daunenjacken. Sie bestechen durch viele Vorteile. So halten sie warm, sind modisch und bieten eine unvergleichliche Gemütlichkeit. Doch woher kommt der Trend der Daunenjacke? Welche Besonderheiten gibt es und worauf können Trägerinnen sich in Zukunft freuen?

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Der Siegeszug der Daunenjacke hält nun schon mehrere Jahrzehnte an. Es gibt sie in unzähligen Formen und Farben. @ Pixabay.com/Pexels (CC0 Creative Commons)

Historie und Siegeszug der Daunenjacke

Bereits seit über 80 Jahren gibt es Daunenjacken. Erfunden wurde das Kleidungsstück 1936 in den USA. Nach einem kalten Wintertag in der Umgebung von Seattle, bei dem Eddie Bauer fast ums Leben gekommen wäre, entwickelte er eine neue Form von Jacken. Sie sollten den Träger einerseits warmhalten und gleichzeitig möglichst leicht sein, auch wenn sie nass wurden. Wolle war somit als Füllmaterial ausgeschlossen. Während Wolle im trockenen Zustand viele positive Eigenschaften vereint, neigt sie im nassen Zustand dazu, sehr schwer zu werden und unangenehm zu riechen. Gänsedaunen hingegen sind leicht und bieten warmhaltende Eigenschaften. So entstand die erste Daunenjacke. Bereits 1940 meldete Eddie Bauer sein erstes Patent auf das rautenförmige Steppmuster an, das Daunenjacken in aller Welt bis heute ziert.

 

In den folgenden Jahren verbreiteten Daunenjacken sich weltweit, wurden von Designern aufgegriffen und fanden ihren Weg in die Kaufhäuser. Immer wieder bestimmen Daunenjacken die Trends mit, so gibt es kaum einen Winter, in dem eine Daunenjacke nicht zum Trend gehört. Die Marke Eddie Bauer gehört auch heute, viele Jahre nach seiner Erfindung, noch zu den Top-Marken in der Branche. Im Onlineshop von Eddie Bauer finden sich Daunenjacken für Damen und Herren. Dabei gibt es unzählige Modelle, Farben und Stile, aus denen die Käufer wählen können.

 

Die Eigenschaften der Daunenjacken

Daunenjacken sind sozusagen federleicht. Sie schmiegen sich an den Körper und bieten gleichzeitig ausreichend Platz für einen dicken Pullover. So können Trägerinnen und Träger sich mit der Daunenjacke auch an tiefste Temperaturen anpassen. Durch das wasserabweisende Obermaterial bleibt die Haut vor Nässe geschützt, gleichzeitig speichern die Daunen die Wärme. Das Material ist zudem atmungsaktiv und schützt so vor dem Schwitzen.

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Gänse gehören zu den bekanntesten Daunenlieferanten. Verbraucher sollten auf eine gute Herkunft und wenig Tierleid achten. @ Pixabay.com/PIRO4D (CC0 Creative Commons)

Nachhaltigkeit und Vielfalt

Beim Kauf von Daunenjacken ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Immer wieder kritisieren Tierschutzvereine die Gewinnung von Enten- und Gänsedaunen. Beim sogenannten Lebendrupf werden den Tieren die Daunen bei lebendigem Leib entnommen. Etwas humaner ist der Totrupf. Hier sind die Tiere bereits geschlachtet worden, bevor die Daumen gerupft werden.

 

Der österreichische Tierschutzbund hat auf seiner Homepage viele Tipps zusammengestellt, mit denen Verbraucher nachhaltige Daunen finden können. So gibt es selbstverständlich zahlreiche Alternativen zu Daunen, die ähnlich gute Eigenschaften haben. Diese Variante reduziert das Tierleid bei der Herstellung auf null. Synthetische Alternativen sind einerseits günstiger als Daunen und schonen zudem ebenfalls die Umwelt. Außerdem gibt es pflanzliche Daunen-Alternativen: Kapok ist eine Pflanzenfaser, die aus Palmen gewonnen wird. Diese ist ähnlich teuer wie eine echte Daune und bietet zudem ähnlich gute Eigenschaften.

 

Echte Daunen hingegen bieten das beste Zusammenspiel aus Wärme, Wasser- und Kälteschutz sowie Atmungsaktivität. Nicht zuletzt deshalb setzen nach wie vor viele Verbraucher auf echte Daunen. Hier gilt es, Daunen aus Lebendrupf zu vermeiden. Um diese zu erkennen, können Käufer vor dem Kauf beim Händler nachfragen, woher er seine Daunen bezieht. So lässt sich teilweise zurückverfolgen, ob Daunen aus Lebend- oder Totrupf stammen. Zusätzlich haben sich in den letzten Jahren einige Gütesiegel etabliert, die die Herkunft der Daunen nachweisen sollen. Bei den Gütesiegeln sollten Verbraucher darauf achten, dass es ein Rückverfolgbarkeitssystem gibt. Mit diesem können die Lieferanten dahingehend kontrolliert werden, woher sie ihre Daunen beziehen.

 

Responsible Down Standard (RDS)

Dieses Gütesiegel gehört zu den bekanntesten und besten Standards, die es im Bereich der Daunengewinnung gibt. Lebendrupf und Stopfmast werden zu 100 Prozent ausgeschlossen. Jährliche und unangekündigte Prüfungen in den Betrieben sorgen dafür, dass alle Teilnehmer des Siegels die strengen Vorgaben einhalten. Mehr als 140 Marken weltweit setzen derzeit das RDS-Siegel um.

 

Downpass 2017

Auch bei diesem Gütesiegel werden Lebendrupf und Stopfmast ausgeschlossen. Alle Betriebe werden kontrolliert, sodass die Einhaltung der Auflagen garantiert werden kann. Allerdings finden die Prüfungen der Betriebe nur alle zwei Jahre statt.

 

EDFA-Kodex

Mitglieder in diesem Kodex distanzieren sich von Lebendrupf. Allerdings sind Stopfmast und Mauserrupf nicht explizit verboten, weshalb der EDFA-Kodex noch nicht tierschutzkonform ist. Es werden außerdem keine Kontrollen der Betriebe vorgenommen.

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Aufgrund ihrer Vielfalt sind Daunenjacken nach wie vor beliebt. Sie lassen sich zu den verschiedensten Looks kombinieren. © Pixabay.com/jackmac34 (CC0 Creative Commons)

Daunenjacken stylish kombinieren

Das Tolle an Daunenjacken ist, dass es sie in so vielen verschiedenen Stilrichtungen gibt. Ob klassisch schwarz oder ausgefallen in bunten oder metallischen Farben, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt Daunenjacken mit Gürtel, lange Daunenmäntel, Jacken mit Kapuze und Fellbesatz und vieles mehr. Genauso gibt es unzählige Arten, die beliebte Jacke zu kombinieren.

 

Der minimalistische Look

Eine unifarbene Daunenjacke wird gekonnt mit gleichfarbigem Pullover, und entsprechend gleichfarbigen Schuhen kombiniert. So entsteht ein Ton in Ton-Look, der edel und erwachsen wirkt. Hierbei ist es fast egal, welche Farbe die Daunenjacke hat. Wichtig ist, dass die dazu kombinierten Kleidungsstücke aus derselben Farbfamilie stammen.

 

Der Blickfang

Wenn die Daunenjacke in einer auffälligen oder knalligen Farbe gehalten ist, kann sie bei einem Outfit der absolute Hingucker sein. Dazu werden dunkle, schlichte Teile kombiniert, die die Jacke besonders hervorheben.

 

Sexy und feminin

Mit einem extravaganten Rock und sexy High Heels kann die Daunenjacke ein business- oder Abendoutfit abrunden. Die Trägerin wirkt, als wäre sie auf dem Weg zum Arbeitsessen oder Date. Die Daunenjacke bricht das Outfit auf, macht es lässiger.

 

Winterlich

In Kombination mit einem langen Schal und winterlichen Trend-Boots hält die Daunenjacke auch bei tiefsten Minusgraden mollig warm. So kann die Daunenjacke die Trägerin im Skiurlaub, beim Ausflug auf den Weihnachtsmarkt oder dem Wocheneinkauf begleiten. Gemütlichkeit ist hier Trumpf!