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Fashion | 07.02.2022

Das sind die Brillentrends 2022

Sanfte Silhouetten, Hollywood-Extravaganza und stylischer Minimalismus: in der Welt der Brillen und Sonnenbrillen ist derzeit fast alles erlaubt. Ganz vorne mit dabei in Sachen Shades-Expertise sind auch österreichische Unternehmen. Wir zeigen euch unsere aktuellen Lieblingsmodelle und haben die steirische Unternehmerin Alexandra Wutscher um Expertinnentips gefragt.

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Welche Brillen und Sonnenbrillen Styles dürfen 2022 auf unseren Näschen sitzen? Wir zeigen euch unsere Favorites. © iStock by getty Images / filadendron

VON BAE-WATCH BIS HOUSE OF GUCCI

Blickt man zurück auf die Evolution der Brillentrends hat beinahe jedes Jahrzehnt seinen Signature-Stil. Von Audrey Hepburn über Jane Fonda bis hin zu Lady Gaga sind im Laufe der Geschichte zahlreiche Hollywoodstars für ihre auffälligen Shades bekannt. Heute finden wir auf den Straßen, Stränden und Laufstegen beinahe jeden Style wieder. Verantwortlich dafür ist unter anderem die wachsende Beliebtheit von Vintage und Second-Hand Fashion, besonders jener der 80er und 90er Jahre. In Form von zahlreichen entsprechenden Boutiquen hat dieser Trend in den letzten Jahren den Weg von den USA nach Europa und schließlich auch nach Wien gefunden - und ist gekommen, um zu bleiben. Große Modehäuser wie Balenciaga, Gucci oder Alexander McQueen haben diese Entwicklung schon lange erkannt und entwickeln schicke Retro-Shades mit einem modernen Twist. Im Sommer 2022 stehen dabei insbesondere die 60er, 70er und 80er im Fokus. Das heißt: opulente und klobige Fassungen in schrillen Farben, wie sie seinerzeit ein junger Elton John salonfähig gemacht hat, sind ebenfalls "neu" - oder besser wiederentdeckt - am Markt, genauso wie feine, verspielte Modelle. Gewisse Stile bleiben aber zeitlos, und die Klassiker lassen sich nicht so leicht verdrängen. So begeistert Gucci nach wie vor mit eleganten, pechschwarzen Diva-Sonnenbrillen á la Lady Gaga in "House of Gucci", präsentiert aber auch diese Modelle mit neuen, dynamischen Fassungen. Gleichzeitig bleiben gängige Styles wie Nerdbrillen, Cat-Eye oder die beliebten Modelle im typischen Havana-Muster, für welches das beständige Material Acetat verantwortlich ist, weiterhin klassische Allrounder, die immer gehen. Bei den optischen Brillen dominieren die zarten, teils elegant-minimalistischen Fassungen, die diskret und stylisch gleichzeitig mit neuen Formen beeindrucken. Seht selbst, welche Favoriten in diesem Jahr auf unseren Näschen sitzen und unsere Äuglein schützen dürfen:

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Unser Favorit!

Die Mega-Brand Balenciaga setzt auf den Retro-Stil und betört uns mit einer auffälligen Cat-Eye-Form und bunten, mit dem Markenbranding bedruckten Gläsern.


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Minimalistisch, stylisch, zeitlos.

Bei den Herrenmodellen stehen weiterhin Allrounder wie Nerd- und Hornbrillen ganz oben auf der Bestsellerliste. Die hier gibt's zum Beispiel bei beech+pine, einem jungen österreichischen Herren-Label. Die Sonnenbrillen stammen aus sorgfältiger italienischer Produktion und sind preislich sehr attrakiv. Erhältlich auch in schwarz & exklusiv im BEECH+PINE Online-Shop um € 64,-

Hat da jemand gerade "Valentinstag" gesagt? ;)

© Beech+Pine

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Oh yeah!

Balenciaga kann mehr: dieses extravagante Modell schmeichelt vor allem weichen Gesichtszügen und vereint in seiner opulenten Form Retro-inspirierte sowie innovative Merkmale. Sie kann zu sportlichen und eleganten Outfits gleichermaßen getragen werden, und fällt sicherlich (positiv) auf.

© sehen!Wutscher

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Die geht immer!

Lady Gaga hat uns in ihrer Rolle als Patrizia Reggiani im Leinwand Streifen "House of Gucci" wieder daran erinnert, das so ein Modell auf keinen Fall in unserer Sammlung fehlen darf. Gucci kombiniert hier den eleganten Klassiker mit einer modernen, schmalen Fassung und leichten Kanten. We love!

© sehen!Wutscher

 

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Die Originale!

Wer bei großen, schwarzen Sonnenbrillen auch heute noch sofort an Hollywood-Legende Audrey Hepburn denkt, sollte jetzt ganz genau aufpassen:

Das Lieblingsmodell der Ausnahme-Schauspielerin wird nämlich nach wie vor produziert. Die legendäre MANHATTAN von Oliver Goldsmith gibt es HIER.

© Hersteller und Anbieter

 

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Schön geshaped

Bei den optischen Brillen sind derzeit zarte Fassungen ganz besonders gefragt. Bei dieser elegant-minimalistischen Fassung ohne viel Schnickschnack darf die Form gerne etwas opulenter sein. Eine Kombination, die gekommen ist um zu bleiben. Wunderschön zarte Brillen und Sonnenbrillen in diesem Stil liefert euch das Label Silhouette.

© sehen!Wutscher


#SUPPORTYOURLOCALS

5 Fragen an Unternehmerin Alexandra Wutscher.

Auf der Mariahilferstraße, gleich um die Ecke der look! Redaktion hat vor wenigen Monaten mit dem "Haus des Sehens" der neue Flagshipstore von sehen!Wutscher eröffnet. Wir durften uns in den beeindruckenden Räumlichkeiten umsehen und haben bei Gelegenheit Alexandra Wutscher höchstpersönlich ein paar Fragen gestellt.

Vom opulenten Retro-Style bis zum modernen Minimalismus alles derzeit alles tragbar. Wie kann man hier überhaupt noch eine klare Trendlinie definieren?

Die Design- und Markenvielfalt hat sich in den letzten Jahren natürlich stark weiterentwickelt. Aber es gibt schon Jahr für Jahr – neben immer beliebten Klassikern – bestimmte Trendlinien, die erkennbar im Fokus stehen. Bei unserem sehen!Wutscher Sortiment achten wir stark darauf, immer die neuesten Modelle und Trends anzubieten. So wird zum Beispiel jede Fassung, die länger als ein Jahr lagert, ausgetauscht.

Welche sind die klaren (Sonnen)Brillentrends des kommenden Jahres und Ihre momentanen Bestseller?

Im Jahr 2022 sind vor allem wieder starke Einflüsse aus den 60er-, 70er- und 80er-Jahren erkennbar. Sie inspirieren uns einerseits mit mutigen, markanten und klobigen Formen in
opulenten Farben, andererseits mit zarten, feinen und verspielten Fassungen. Aber auch all-time Favoriten wie die Nerdbrillen bleiben weiterhin im Trend. Solche Allrounder-Modelle stehen fast jedem und haben außerdem ein super großes Blickfeld ohne störende Rahmen im Sehbereich. Am stärksten verkaufen wir bei den optischen Brillen momentan unsere Exklusivmarke FR!TZ 1966, von der wir vier verschiedene Kollektionen mit Fassungen für jeden Geschmack und Stil anbieten.

Die ebenfalls in der Steiermark beheimatete Firma Andy Wolf hat Hollywoodstars als Kunden. Wie gut funktioniert der Stil innerhalb Österreichs?


Auch in Österreich hat sich die Marke schon gut etabliert und genießt eine große Popularität, auch bei unseren KundInnen. Als österreichisches Familienunternehmen achten wir sehr stark darauf, heimische Labels in unserem Portfolio
zu haben. Daher sind wir sehr stolz darauf, dass das mit Marken wie Andy Wolf so gut gelingt.

Seit Beginn der Pandemie sitzen viele von uns nur noch, oder zumindest noch mehr als zuvor, vor dem PC oder am Handy. Bemerken Sie hier eventuell Auswirkungen im Optikerbereich?


Unsere privaten und beruflichen Gewohnheiten haben sich natürlich stark ins Digitale verlagert. Das wirkt sich jetzt auch auf unsere Sehqualität aus. In den letzten Jahren ist die Sensibilität dafür stark angestiegen und immer mehr KundInnen
nehmen bei Beratungstermine wahr, um sich Bildschirmbrillen mit Blaulichtfilter anfertigen zu lassen. Gerade bei Kindern und Jugendlichen führen die veränderten Sehgewohnheiten sicherlich auch zu einer erhöhten Tendenz für Fehlsichtigkeiten, vor allem der Kurzsichtigkeit.

Worauf sind Sie mit Ihrem Unternehmen besonders stolz?


Ich bin besonders stolz darauf, dass wir nun bereits in dritter Generation als erfolgreiches österreichisches Familienunternehmen tätig sind. Mit unserer Mission “bestes Sehen und bestes Aussehen” leisten wir einen erheblichen Beitrag zur Lebensqualität
unserer KundInnen. Und das gelingt uns nur mit unseren über 500 MitarbeiterInnen, die Tag für Tag ihr Bestes geben
und unsere höchsten Ansprüche an Qualität und Service nach außen tragen. Darüber hinaus legen wir einen starken Fokus auf die Aus- und Weiterbildung unseres Personals. Im
Jahr 2014 haben wir die Alexandra Wutscher Akademie gegründet und damit eine wichtige Säule einerseits für die zusätzliche interne Ausbildung unserer Lehrlinge, andererseits für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Optiker(-meister) und Verkäufer geschaffen. Auf diese Entwicklung bin ich sehr stolz.

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Unternehmerin Alexandra Wutscher. © Miriam Primik