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Lifestyle | 12.11.2018

Das 1.-Hilfe-Erkältungs-Programm

Das machen wir, wenn uns die Erkältungsviren doch erwischt haben!

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Die kuschelige Winterzeit ist leider auch die Zeit, in der sich Bakterien und Viren über unsere ausgetrockneten Schleimhäute hermachen und so in den Körper gelangen können. Bang, Baby! Schon hocken wir mit Triefnase und Kopfwummern auf der Couch und fühlen uns wie das lange Elend. Jetzt gilt es, unbedingt die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um möglichst schnell wieder auf dem Damm zu sein. Manches können wir tun, anderes sollten wir unbedingt lassen!

Das Büro meiden wie ein Vampir das Sonnenlicht

Die Firma geht sicher nicht unter, wenn man mal drei Tage krank ist. Ohnehin ist man krank nicht leistungsfähig und sollte sich lieber schonen. Denn was wir jetzt an Erkältung spüren, ist vielleicht erst der Anfang. Es gilt, das Immunsystem gleich optimal zu unterstützen, damit es nicht noch schlimmer wird, und dabei ist Arbeit alles andere als hilfreich.

Manche Arbeitgeber verlangen ab dem 1. Tag der Arbeitsunfähigkeit eine Bescheinigung vom Arzt. Diese kann auch nachgereicht werden, wenn man es nicht zum Doc geschafft hat. Bescheid geben muss man natürlich sofort, wenn man weiß, man kommt nicht zur Arbeit. Übrigens: Manche Ärzte machen auch Hausbesuche.

Auf der Couch bleiben – unbedingt!

Wenn die Glieder erst einmal schmerzen und der Kopf dröhnt, wenn der Körper die Heizung aufdreht und mit erhöhter Temperatur die unerwünschten Eindringlinge zu bekämpfen versucht, dann ist wirklich nicht die richtige Zeit für ausgiebiges Shopping. Nicht einmal für ein mini-kleines Shopping im Supermarkt. Doch was sollen wir tun, schließlich müssen wir essen, und gerade jetzt haben wir Appetit auf eine Hühnersuppe oder ein paar leckere Orangen. Gut, wer richtig nette Nachbarn oder die Familie in der Nähe hat. doch wenn das nicht der Fall ist, gibt es dennoch eine Lösung. Wir lassen uns die Lebensmittel einfach nach Hause liefern!

Das liegt sowieso gerade voll im Trend, denn kaum jemand möchte sich nach einem stressigen Tag auf der Arbeit noch mit dem Gewühl in Tiefkühltruhen und der Warterei an der Kasse aufhalten. Der Lieferservice von Jungborn hat alles im Sortiment, was das Herz begehrt, und noch mehr! Denn neben dem Üblichen: Brötchen, Waschmittel und Milch finden wir hier noch zahlreiche Inspirationen und vor allem: Leckereien. Die tun uns während der Zeit auf der Couch besonders gut, und die Diät darf jetzt mal eine Pause einlegen. Her mit der Schoki und dem guten Tee!

Apropos Essen und Trinken: So unterstützen wir unseren Körper beim Gesunden

Das Wichtigste bei einer Erkältung ist es, ausreichend zu trinken. Gib mir die große Teekanne, Schatz! Von Vorteil ist es, wenn wir einen Lieblingstee haben, doch da die Nase ohnehin etwas verstopft ist, ist unser Geschmackssinn jetzt nicht der beste. Kräutertee, Erkältungstee, Minztee, ayurvedischer Wohlfühltee – erlaubt ist, was gefällt und uns gut tut. Neben Wasser dürfen das jetzt auch Säfte sein, die sonst lieber nur selten auf dem Speiseplan stehen.

Dafür sind wir beim Essen etwas sparsamer. Meist hält sich der Appetit ohnehin in Grenzen und ist mit einer frischen Suppe leicht zufriedenzustellen. Ob Huhn-, Rind- oder Gemüsesuppe, flüssige Nahrung lässt sich leicht verdauen und liefert wertvolle Inhaltsstoffe. Wenn man kein frisch gekochtes Süppchen bekommt, weil Mama zu weit weg ist, tut es auch eine Dose! Große Mahlzeiten und fettes Essen, das schwer im Magen liegt, meiden wir jetzt lieber. Der Körper hat Besseres zu tun, als angestrengt zu verdauen. Doch auch für das anderen Extrem, nämlich Fasten, ist jetzt nicht die richtige Zeit. Auch wenn man keinen Hunger hat, der Körper muss gestärkt werden.

Ohne Arzt zwei Wochen, mit Arzt 14 Tage

Natürlich gehen wir zum Arzt, wenn wir krank sind. Er checkt ab, ob es nicht doch etwas schlimmer ist, als wir gerade spüren. Im Nu entwickelt sich ein festsitzender Husten zu einer Lungenentzündung oder ein Druck im Gehörgang zu einer Mittelohrentzündung. Also sagen wir brav: Aah, lassen uns abhören und abklopfen und lösen unser Rezept in der Apotheke ein. Doch was kann der Arzt eigentlich medikamentös für uns tun?

Wenn uns ein Virus erwischt hat, beinahe nichts. Es gibt nur sehr wenige antivirale Medikamente, die jedoch bei Erkältungen nicht zum Einsatz kommen. Mit diesen Eindringlingen muss unser Körper ganz allein fertig werden. Der Arzt kann eigentlich nur die Symptome lindern, sodass der Husten sich besser löst und der Hals weniger kratzt.

Anders sieht es bei Bakterien aus, die mit Antibiotika bekämpft werden können. Doch am Ende ist es immer unser Körper selbst, der die Meisterleistung vollbringt, wieder gesund zu werden! Unsere Selbstheilungskräfte sind auch für viele Mediziner ein echtes Mysterium, wie für uns die Tatsache, dass das, was wir brauchen, in unserer Handtasche immer ganz unten zu finden ist.

Wie können wir unseren Körper unterstützen?

Wenn wir ihm ausreichend Vitamine verabreichen, ist schon ein großer Schritt getan. Er liebt Obst und Gemüse, ebenso wie ab und an eine Tüte Chips oder Nachos mit Käsesauce. Viel Flüssigkeit, am besten nicht in bunten Farben und sprudelnd, und vor allem: das richtige Mindset. Stress ist Gift für unser Immunsystem und hindert uns am Genesen. Deswegen sollten wir kein Drama aus unserer Erkältung machen und ebenso verhindern, dass andere es tun. Wir kuscheln uns mit Tee, Apfelsinen und Schokolade auf der Couch ein, schauen unsere Lieblingsserie und schlafen uns gesund!

Schlafen ist die ultimative Geheimwaffe, die bei jeder Krankheit hilft.

Gute Besserung!