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Lifestyle | 05.07.2019

Sweet 16: Der Trend kommt nach Österreich

Viele Jugendliche in Österreich fiebern auf ihren 18. Geburtstag hin. Endlich volljährig. Endlich frei! Dabei ist auch die 16 bereits eine wichtige Schwelle.

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© fotolia.com/ink drop

Denn mit 16 dürfen legal Bier, Wein und andere nicht gebrannte alkoholische Getränke verzehrt werden. Aber nicht nur das: Mit 16 Jahren gibt es endlich keine Begrenzungen bei den Ausgehzeiten mehr und es kann mit dem Führerschein begonnen werden.

Es gibt also viele gute Gründe, weshalb der 16. Geburtstag ein ganz besonderer Anlass zum Feiern ist – schließlich will die neue Freiheit auch direkt in vollen Zügen ausgekostet werden. In den USA ist der „Sweet 16“ daher schon lange Zeit gang und gäbe. Ein Trend, der nun auch zunehmend über den Ozean nach Österreich schwappt.

 

Sweet 16 – mehr als „nur“ ein Geburtstag

In den USA hat die große Feier zum 16. Geburtstag eine lange Tradition. Auch hier eröffnen sich mit der magischen 16 nämlich ganz neue Möglichkeiten wie beispielsweise das Autofahren. Dennoch steckt mehr hinter dem Hype. Die Zahl wird nämlich als Schwelle gesehen, an welcher das Mädchen zur Frau wird. Genau genommen wird am „Sweet 16“ also das Erwachsenwerden gefeiert.

Und diese Feier kennt in der US-amerikanischen Gesellschaft keine Grenzen. Dort werden riesige Partys geschmissen, welche einem offiziellen Event gleichen. Von wegen private Geburtstagsfeier mit der Familie und den besten Freunden. Hier wird kurzerhand die ganze Schule eingeladen. Es werden Clubs angemietet, Autos verschenkt oder Popstars wie Rihanna für einen Auftritt angeheuert.

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© fotolia.com/nd3000

Eine Party zwischen Prunk und Pleite

Zugegeben, das können sich nur reiche Menschen leisten. Die lassen es am „Sweet 16“ also so richtig krachen. Aber auch, wer ein kleineres Budget hat, schmeißt eine ordentliche Sause innerhalb der finanziellen Möglichkeiten – oder darüber hinaus. Einige Familien in den USA verschulden sich sogar, um der Tochter eine Geburtstagsparty auszurichten, bei welcher keine Wünsche offen bleiben. Und mittlerweile gibt es den „Sweet 16“ auch immer häufiger für Jungs.

 

Der Trend erreicht nun auch Österreich

Viele Trends kommen bekanntlich aus der USA nach Europa und somit war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch der „Sweet 16“ in Österreich gefeiert wird. Hier werden also ebenfalls die Geburtstagspartys immer üppiger und teurer. Der 16. Geburtstag erhält ganz neue Dimensionen, ist aber dennoch weitaus weniger „übertrieben“ als in den USA.

In Österreich würde sich wohl niemand für den 16. Geburtstag des eigenen Kindes verschulden und Popstars werden dafür auch nicht extra eingeflogen. Trotzdem sind viele Eltern durchaus bereit, für diesen besonderen Anlass etwas tiefer ins Portemonnaie zu greifen und der Tochter – oder auch dem Sohn – eine unvergessliche Party zu organisieren.

 

Was braucht es für den waschechten „Sweet 16“?

Das gesunde Maß liegt also, wie so oft im Leben, irgendwo in der Mitte: Der 16. Geburtstag sollte definitiv kein Kindergeburtstag mehr sein beim Basteln am Tisch oder Spielen im Garten. Dennoch braucht es natürlich Grenzen und Regeln, denn die jungen „Beinahe-Erwachsenen“ neigen sonst schnell dazu, aufgrund ihrer neuen Freiheit über die Stränge zu schlagen – beispielsweise, was den Alkohol angeht.

Das macht dann bekanntlich am Ende niemandem mehr Spaß, weder dem Geburtstagskind noch dessen Eltern oder den Gästen. Wie also organisierst du einen gelungenen „Sweet 16“, sei es für dich selbst oder dein Kind?

 

Tipp 1: Die richtige Location buchen

Da der „Sweet 16“ deutlich größer ausfällt als eine klassische Geburtstagsfeier, ist dafür in den eigenen vier Wänden oft nicht ausreichend Platz. Zudem kann die Kombination aus Jugendlichen und Alkohol dazu führen, dass wertvoller Besitz zu Bruch geht, Körperflüssigkeiten auf dem Sofa landen oder andere unangenehme Unfälle passieren. Daher ist es sinnvoll, den Geburtstag in einer anderen Location auszurichten:

  • Wer im Sommer feiert, kann dafür vielleicht eine Grillfeier im Park oder eine Party am See ausrichten. Dann allerdings gilt es vorher zu prüfen, ob das überhaupt erlaubt ist und unter welchen Bedingungen.
  • Alternativ kann natürlich auch eine Location wie ein Club oder ein Partyraum angemietet werden. Hauptsache, es gibt gute Musik, eine discomäßige Beleuchtung und ausreichend Getränke sowie Snacks. Letztere kannst du übrigens ganz einfach selbst machen und somit schon einmal Geld sparen.

 

Tipp 2: Die richtigen Leute einladen

Das Wichtigste bei jeder Party sind aber natürlich die Gäste. Mit der Größe der Location steht und fällt auch die Anzahl der Einladungen. In der Regel wird der „Sweet 16“ mit den Freundinnen und Freunden gefeiert, sprich die Familienfeier findet gesondert statt. Opa, Tante & Co wären hier schließlich fehl am Platz.

Die Eltern sind hingegen als Aufsichtspersonen dabei und können so direkt diesen besonderen Anlass mit ihrem Kind erleben. Apropos Einladungen: Die dürfen beim „Sweet 16“ gerne kreativer gestaltet sein als eine simple Nachricht via WhatsApp. Gerne werden für den Geburtstag Eintrittskarten verteilt. Hochwertige und professionelle Eintrittstickets unterstreichen den exklusiven Charakter der Veranstaltung. Wer keine hat, kommt nicht rein! Das steigert die Vorfreude und gibt den Gästen das Gefühl, etwas ganz Besonderes zu sein.

 

Tipp 3: Das richtige Motto wählen

Last but not least, darf bei keinem „Sweet 16” das Motto fehlen. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von „Pretty in Pink” über „1001 Nacht“ bis hin zum „Maskenball“ ist hier gewiss die perfekte Wahl dabei, um aus der Geburtstagsfeier ein ganz besonderes Erlebnis zu machen. Dieses Motto muss nicht nur auf den Eintrittskarten stehen, damit die Gäste in entsprechender (Ver-) Kleidung erscheinen, sondern auch die Dekoration, die Musik, der Kuchen & Co werden dann natürlich mottogetreu gestaltet.

Wie genau du den „Sweet 16“ feiern möchtest, hängt also von deinem Geschmack beziehungsweise dem deines Kindes ab – und natürlich vom Budget. Er darf durchaus etwas Besonders sein, muss aber definitiv nicht die lächerlich übertriebenen Dimensionender Schönen und Reichen in den USA erreichen. Manchmal ist weniger eben mehr…oder zumindest völlig ausreichend!