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Lifestyle | 12.10.2020

Wie wollen wir in Zukunft mobil sein?

Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen, die unsere Zukunft betreffen.

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© https://pixabay.com/de/photos/elektroauto-auto-elektro-fahrzeug-1458836/

Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen, die unsere Zukunft betreffen. Einerseits gibt es immer öfter die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, andererseits leben auch immer mehr Familien in den Speckgürteln der Städte und sind dadurch auf Mobilität angewiesen. In den Städten kann man alles mit dem Zug, der Bahn oder dem Bus erledigen. Häufig gibt es E-Roller, die man unkompliziert ausleihen und irgendwo stehenlassen kann. Auch Leihautos stehen oftmals zur Verfügung. Ob sich diese Konzepte dauerhaft bewähren können, wird die Zeit zeigen. Das eigene Rad oder elektrisch unterstützte Fahrrad ist ebenfalls ein gern gewähltes Transportmittel. Das funktioniert natürlich nur, wenn es sich um eine überschaubare Strecke bzw. die sogenannte „letzte Meile“ handelt. Davon spricht man, wenn man mithilfe einer Kombination von öffentlichen und eigenen Verkehrsmittel etwa zum Arbeitsplatz gelangt und zwischen letzter Haltestelle und dem Zielort noch rund „eine Meile“ liegt.

 

Mit dem E-Auto auf dem Land flexibel bleiben

 

Doch wie gesagt, diese Konzepte sind für den städtischen Bereich ausgelegt. Auf dem Land, wo sich die einzigen Möglichkeiten befinden, heute noch an bezahlbares Eigentum zu kommen, gibt es selten einen zufriedenstellenden öffentlichen Nahverkehr. Es fahren zwar Schulbusse, doch außerhalb der Schulzeiten kommt man meist nur stündlich von der Stelle. Nicht jeder Ort hat einen Bahnhof, oft sind sogar die Kindergärten und Schulen weiter entfernt. Arbeiten beide Partner nun weiter entfernt, kommt man ohne Auto nicht aus.

Doch was für eines soll es sein? Immer mehr Menschen entscheiden sich heute für ein E-Auto. Das kann man heute sehr günstig finanzieren, denn der Staat fördert in machen Bundesländern den Umstieg. Besonders günstig einsteigen kann man mit einer Ballonfinanzierung, denn die monatlichen Raten sind in der Regel niedriger. Dafür fällt eine Schlussrate an. Online kann man sich ausführlich informieren.  

 

Kann Elektromobilität die Lösung sein?

  

Diese Frage ist nicht nur eine individuelle, sondern auch eine gesellschaftliche. Die Befürworter sehen in dieser Technologie die Zukunft. Sie sagen, Elektromobilität sei eine Schlüsseltechnologie für die Entwicklung eines sauberen und effizienten Verkehrssystems. Das Problem: bisher verwendete fossile Energiequellen wie Erdöl oder Erdgas, die von unseren Straßenfahrzeugen verwendet werden, verursachen seit Jahren zu hohe CO2-Emissionen, die zunehmend zum Klimawandel beitragen.

 

Doch woher kommt der Strom der elektrisch betriebenen Fahrzeuge? Der von Elektrofahrzeugen benötigte Strom wird entweder von Hochleistungsbatterien oder von einer Brennstoffzelle geliefert. In einer Brennstoffzelle wird die chemische Energie von Wasserstoff direkt in Elektrizität umgewandelt. Elektrofahrzeuge werden an Ladestationen aufgeladen oder an Tankstellen mit gasförmigem Wasserstoff betankt. Sie sind leise und verursachen am Einsatzort keine Emissionen, die das Klima und die menschliche Gesundheit schädigen. Elektrofahrzeuge, die mit Strom aus erneuerbaren Quellen betrieben werden, sind daher eine gute Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

 

Die europäischen Regierungen befürworten die neue Technologie. Und auch in der Bevölkerung stößt sie auf wachsende Zustimmung. So waren im August in Österreich 36.186 E-Autos unterwegs, Tendenz steigend. Am Ende sind es immer die Verbraucher, die mit ihrem Geldbeutel und ihren Entscheidungen über die Zukunft entscheiden.

 

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© https://pixabay.com/de/photos/hybrid-hybridfahrzeug-hybridauto-428183/

Lieber hybrid unterwegs?

Nicht jeder Verbraucher möchte gleich ganz auf die neue Technik umsteigen. Er befürchtet vielleicht, nicht überall auftanken zu können oder auf längeren Strecken Probleme bekommen zu können. Tatsächlich sind elektrisch betriebene Privatfahrzeuge momentan für kurze und mittlere Strecken besonders gut geeignet. Hybridfahrzeuge können eine Lösung sein.

 

Ein Hybridantrieb kombiniert zwei verschiedene Antriebssysteme: Das Fahrzeug verfügt über einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Je nach Ausführung können Motor und Motor das Fahrzeug zusammen oder unabhängig voneinander antreiben. Ein Parallelhybrid wird sowohl vom Verbrennungsmotor als auch vom Elektromotor angetrieben. Bei einem seriellen Antriebssystem hingegen treibt der Motor lediglich einen Generator an, der als Stromversorger fungiert und die Batterie des Elektromotors speist. Das Fahrzeug wird also nur mit Strom betrieben. Plug-in-Hybride können an einer einfachen Haushaltssteckdose oder an einer Ladestation aufgeladen werden.

So ist die aktuelle politische Lage in Österreich

 

Österreichs regulatorische Anreizlandschaft ist derzeit sehr fragmentiert. Es gibt nur wenige Ansätze, die alle neun Bundesländer abdecken. Aufgeführt sind die drei wichtigsten Anreize, die in allen Bundesländern Österreichs gelten:

 

  • Elektrofahrzeuge sind von der Kraftstoffverbrauchssteuer, der monatlichen Fahrzeugsteuer und der Erwerbssteuer von 16 % befreit.
  • Es gibt einen Zuschuss der Kommunalkredit AG in Höhe von bis zu 20.000 EUR für den Kauf von Elektrofahrzeugen für Unternehmen, Unternehmer, Verbände, regionale Behörden und Konfessionsorgane bis zum 31. Dezember 2020.
  • Zusätzlich gibt es einen Zuschuss der Kommunalkredit AG in Höhe von bis zu 20.000 EUR für den Kauf von Elektrofahrzeugen von öffentlichem Interesse (z. B. Taxis oder Carsharing-Fahrzeuge) für Unternehmen, Unternehmer, Verbände, regionale Behörden und Konfessionsorgane bis Oktober 2015.

 

Bestimmte österreichische Bundesländer bieten je nach Umständen individuelle Steuer- und Gebührenanreize.

Es liegt also zu einem Großteil in der Hand der Verbraucher, ihre persönliche Mobilität zukunftsgerecht zu gestalten. Wie wollen wir in Zukunft mobil sein? Setzen wir auf eine neue Technologie und schenken ihr unser Vertrauen? Oder sind wir dem Wandel gegenüber skeptisch?