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Lifestyle | 08.02.2021

Unser Leben wird immer digitaler

Aber welche Bereiche haben die Menschheit im Privatleben in die digitale Welt gezogen?

Digital ist das Leben bereits in etlichen Belangen. Es wird digital kommuniziert, digital TV geschaut, digital gespielt. Selbst die Arbeit ist vielerorts längst digital, denn jedes Büro, jedes Homeoffice, ist nichts anderes als ein Feld des digitalen Schaffens. Aber welche Bereiche haben die Menschheit im Privatleben in die digitale Welt gezogen? Dieser Artikel schaut sich das einmal an.

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Abbildung 1: Digitales Leben findet heute in vielen Fällen über Smartphone, Tablet oder Laptop statt. die Möglichkeiten werden immer umfangreicher. Bildquelle: @ Georgie de Lotz / Unsplash.com

Kommunikation – Telefon war gestern

Einen großen Unterschied macht die Digitalisierung bei der Führung von Gesprächen. Galt einst noch das Gespräch von Angesicht zu Angesicht, wurde es doch schnell vom Telefon in einigen Bereichen ersetzt. Schließlich kamen SMS, MMS und heute? Heute geschieht die Kommunikation teilweise völlig online:

  • Social Media – es ist strittig, ob auf Social Media echte Konversationen geführt werden oder ob Likes, Herzchen und Sternchen ebenfalls eine Form der Kommunikation sind. Trotzdem bewegt sich ein Großteil der Bevölkerung quasi täglich in den sozialen Netzwerken und tauscht sich über Wort, Symbol und Knopfdruck aus.
  • Messenger – sie haben wohl die SMS beinahe völlig abgelöst. Die diversen Messenger dienen nicht allein der kurzen Übermittlung von Nachrichten, sondern auch ganzen Gesprächen. Immer mehr Anbieter nehmen zusätzliche Features mit auf und bieten Videochats. Kurios: In gewisser Art und Weise kehren Messengernutzer wieder zum alten Telefon zurück: via Sprachmitteilungen.
  • Videochats – sie sind schon aus der Berufswelt nicht mehr fortzudenken, doch auch privat nehmen sie deutlich zu. Videochats bieten einfach die Möglichkeit, den Gesprächspartner nicht allein zu hören, sondern auch zu sehen.

Doch auch altertümliche Foren und weitere Austauschmöglichkeiten bietet die digitale Welt. Fakt ist allerdings, dass sich die Kommunikation aus dem Sprachgebrauch vermehrt in den schriftlichen Bereich verlegt.

Spiele – Gaming und Gambling

Unterhaltungsmöglichkeiten aus dem Spielebereich sind natürlich ebenfalls digital. Selbst alte Brettspiele werden digitalisiert und stehen in der Cloud ganzen Freundesgruppen zur Verfügung. Der riesige Anteil an der Gamingwelt wird aber von anderen Games beansprucht:

  • Computergaming – ob als Daten-CD, als Download oder als Stream oder Bestandteil einer Cloud – das Computergaming ist und bleibt federführend bei der Unterhaltung. Die Möglichkeiten erweitern sich jedoch ständig, denn nicht länger sind Spieler an eine einzige Plattform gebunden, sondern sie können über Streaming- und Clouddienste auch Games fremder Plattformen nutzen. Das gilt natürlich auch für die Konsolen, die längst keine reinen Spielgeräte mehr sind, sondern einen weit größeren Angebotsumfang bieten.
  • Smartphone – viele große Spiele sind längst für Smartphones und Tablets verfügbar, hinzu kommen die Spielewelten aus den jeweiligen Appstores. Hersteller konzentrieren sich teils gezielt auf die mobile Nutzung ihrer Games und bieten sie, wenn schon nicht über eine App, wenigstens über den mobilen Browser an.
  • Gambling – Sportwetten und Online-Casinos sind heute digital. Auch in Österreich bieten die Casinos immer häufiger eigene Online-Plattformen an, auf denen die Gambler ganz nach Belieben zocken können. Über die Einbindung von Live-Bereichen verschwimmt gar die Grenze zwischen digitaler und realer Welt. Unter https://www.austriacasino.com/slots wird eine spannende Übersicht über entsprechende Anbieter aufgezeigt.

Die digitale Spieleunterhaltung hat natürlich einen Nachteil: Sie setzt stets die Internetanbindung voraus.

Unterhaltung – Musik und Film sind digital

Es gab eine Zeit, da stürmten Fans einer Band frühmorgens am Erscheinungstag des Albums in das Geschäft der Wahl und hofften, noch eine Ausgabe zu ergattern. Und wer einen ›Kassenschlager‹ im Kino sehen wollte, der wusste genau, dass die Tickets frühzeitig gekauft werden mussten. Und heute?

  • Musik – Musik wird heute überwiegend gestreamt. Das Angebot ist riesig und über die Erstellung von Playlists lässt sich spielend leicht genau die Musik zusammenstellen, nach der die Laune gerade verlangt. Natürlich werden weiterhin Alben gekauft, doch geschieht auch das oft nur noch in digitaler Form – immerhin müsste sonst das Album überspielt und als Datei aufs Smartphone gezogen werden. Eine Oldschoolversion gibt es jedoch weiterhin: Schallplatten. Gerade Bands aus der Rock- und Indieszene stellen ihre Alben wieder in limitierter Ausgabe auf Vinyl zur Verfügung.
  • Filme – dies gilt auch für Serien: Die Streamingdienste haben sich vollends durchgesetzt. Immer häufiger kommt es vor, dass eigentliche Kinofilme direkt auf Streamingdiensten veröffentlicht werden.

Dennoch sind in beiden Bereichen die digitalen Möglichkeiten nicht das Nonplusultra. Musikfans wollen weiterhin ihre Bands live und vor Ort erleben, auch Kinofans suchen gezielt für echte Highlights das Kino auf.

Verwirklichung – ohne Digitalisierung keine Kanäle

Einen ganz anderen Standpunkt nehmen die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung ein. Hier bietet die digitale Welt eine Lösung, die für viele Menschen vorher kaum erreichbar war. Schon immer haben Menschen traumhafte Zeichnungen angefertigt, Bilder gemalt oder ihre Geschichten in der Schublade aufbewahrt – mit der Digitalisierung sind nun aber auch die Wege geebnet, die eigenen Werke an die Öffentlichkeit zu bringen. Und selbst die, die nicht kreativ schaffen, aber ihr Wissen oder Können weitergeben möchten, finden im Internet ihre Plattform:

  • YouTube – das ist wohl eine der Seiten, die perfekt ist, um sein Wissen und Können weiterzugeben. Tutorials zu allen möglichen Themen finden hier nicht nur Anklang, sondern können zur Haupteinnahmequelle werden.
  • Instagram – hier lässt sich nicht allein die eigene Kreativität zeigen, sondern über Fotostrecken erklären, wie diese Zeichnung zustande gekommen ist.
  • Lernen – wer sich selbst neues Wissen aneignen möchte oder vielleicht ein Instrument spielen lernen will, der ist online am richtigen Platz. Nicht nur über Tutorials gibt es allerhand Lernmöglichkeiten, auch digitale Kurse werden längst gegeben.

Auch dies sind nur wenige Beispiele unter Tausenden. Ob zum Lernen, zum Ausleben der eigenen Kreativität, als Sprungbrett zum Erfolg – das Internet mitsamt der Digitalisierung ebnet durchaus den Weg oder gibt zumindest den Wegweiser in die richtige Richtung.

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Abbildung 2: Plattformen wie YouTube bieten nicht nur Möglichkeiten des Medienkonsums, sondern laden auch zur Mitgestaltung ein. Bildquelle: @ Christian Wiedinger / Unsplash.com

Fazit - die digitale Welt weist sich vielseitig aus

Die Digitalisierung wird gerne in eine bestimmte Kategorie gedrängt, was natürlich auch dieser Beitrag macht. Letztendlich ist die digitale Welt jedoch so mannigfaltig, dass sie alles und gar nichts betreffen kann. Im Alltag fällt uns oft gar nicht mehr auf, dass wir uns in der digitalen Welt bewegen. Social Media, Messenger, Videochats sind einfach schon so normal, dass sie zum Leben dazugehören. Und auch die Lieblingsserie, die abends über den Monitor gleitet, gehört einfach mit dazu. Und doch sind dies schon simple Digitalisierungsbeispiele.