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Lifestyle | 23.02.2021

Online Ausstellung

Wie cool ist der Museumsbesuch im Netz?

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Foto: unsplash.com

Die Digitalisierung hat bereits in vielen Bereichen unseres täglichen Lebens Einzug gehalten. Ohne Smartphone und Laptop wäre für viele Österreicher das Leben kaum mehr vorstellbar. Vor allem in der Arbeitswelt ist die Digitalisierung enorm weit fortgeschritten und ein Weg zurück undenkbar. Nun erobert das Internet aber auch immer mehr Teile unserer Kultur- und Unterhaltungsbranche. Der neueste Trend sind dabei Online Ausstellungen, die von der eigenen Couch aus besucht werden können. Aber hält der virtuelle Besuch von Kulturstätten wirklich was er verspricht?

Die Online Trends: Können sie Offline Angebote ersetzen?

Kulturfreunde aufgepasst: Für viele der Lieblingsbeschäftigungen der Österreicher gibt es mittlerweile interessante Online Alternativen. Die klassischen Konzerte der Wiener Philharmoniker gibt es im Livestream oder der Mediathek, DJ-Clubsets werden ins eigene Wohnzimmer übertragen, virtuelle Modenschauen finden ihren Weg auf unsere Smartphones und sogar Kunstausstellungen können auf virtuellem Weg besucht werden. Dabei stellen sich viele die Frage: Kann man tatsächlich dasselbe erleben, wenn man die eigenen vier Wände nicht verlässt? Die klare Antwort ist Nein. Allerdings haben viele Online Anbieter gar nicht das Ziel, Besuche von Kulturstätten und Co. zu ersetzen. Viel eher soll eine Möglichkeit geschaffen werden, auf Alternativen zuzugreifen, wenn einem gerade danach ist.

Online und Offline: Die perfekte Ergänzung

Natürlich ist die Fahrt ins Naturhistorische Museum spannender, wenn man die gigantischen Dinosaurierknochen in Echt vor sich sieht. Vielbeschäftigte Menschen haben allerdings nicht immer die Zeit oder Muße dazu, solche Trips in ihren Alltag einzuplanen. Dabei helfen Online Angebote enorm, denn mit ihnen kann man selbst spät abends oder in der Mittagspause eine Ausstellung besuchen oder bei einem Konzert zuhören. Die unterschiedlichen Nutzungsarten haben beide ihre Vor- und Nachteile. Wer z. B. das Online Casino von Betway besucht, kann es sich auf der eigenen Couch gemütlich machen und rund um die Uhr mit einem professionellen Croupier an Tischspielen in der Spielbank teilnehmen. Dabei sind Spieler extrem flexibel, zusätzlich erhalten Neukunden noch einen Willkommensbonus und Freispiele geschenkt. Wer sich jedoch nach dem Ambiente und Flair einer Spielbank sehnt, besucht eine landbasierte Spielstätte. Dasselbe gilt für Ausstellungen und andere Kulturevents. Möchte man sich herausputzen, einen Aperitif genießen und die Eröffnungsrede einer Ausstellung hören, ist man vor Ort natürlich genau richtig. Wer sich allerdings gemütlich am Abend durch spannende Exponate klicken will, besucht Museen und Ausstellungshäuser einfach online. Hier kann man oftmals auch beim Ticketpreis sparen, denn die Online Ausstellungen sind meist günstiger oder sogar kostenlos.

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Foto: unsplash.com

Virtueller Rundgang vs. Werksammlung

Online Ausstellungen können auf ganz unterschiedliche Weise gestaltet werden. Dabei werden Ausstellern kaum Grenzen gesetzt und sie dürfen ihre Fantasie walten lassen. Sehr beliebt sind virtuelle Rundgänge, bei denen Besucher entweder per Handyapp oder auf dem Computer in ein Museum oder eine Ausstellung eintreten können. Statt dass man nur die einzelnen Ausstellungsstücke begutachten kann, sieht man die gesamten Räumlichkeiten und kann sich mit Pfeiltasten durch die unterschiedlichen Bereiche bewegen. So kann sogar das Ambiente in den Ausstellungsräumen eingefangen werden. Eine solche App bietet unter anderem das Kunsthistorische Museum Wien, bei der virtuelle Touren zu spannenden Themen gemacht werden können. Besonders schön ist das Angebot für Österreicher aus anderen Bundesländern, die für den Besuch lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen müssten. Jeden Donnerstag werd im KHM außerdem Online Veranstaltungen angeboten, die entweder live auf Zoom oder nachträglich auf YouTube angesehen werden können. Das Programm wird immer wieder mit exklusiven Livestreams ergänzt, die im Vorhinein auf der Website angekündigt werden. Aber das KHM ist mit seiner Initiative natürlich nicht alleine. Immer mehr österreichische Kulturstätten folgen dem Beispiel. So kann man unter anderem auch die Albertina, das Belvedere, das Naturhistorische Museum und viele weitere Galerien und Musen online besuchen. Während die virtuellen Touren dieser Museen auf echten Ausstellungen basieren, die fotografiert wurden, entstehen im Netz aber auch immer mehr reine Online Museen. Diese gibt es physisch gar nicht, stattdessen werden die Sammlungen nur im Internet zugänglich gemacht. Ein Beispiel dafür ist das Online Museum für den Künstler Prince, das ihm zu Ehren kurz nach seinem Tod zusammengestellt wurde. Das Webmuseum besteht aus unterschiedlichen Websites, an denen Prince zu seinen Lebzeiten mitgewirkt hat und versucht damit den Fußabdruck der Musiklegende im WWW festzuhalten. Hier findet man also nicht nur die Biografie des Sängers, sondern kann einen tieferen Einblick in sein Schaffen innerhalb und außerhalb der Musikszene erlangen.

Online Ausstellungen sind heute beliebter denn je. Mit ihnen kann man sich eine Prise Kultur ins eigene Wohnzimmer holen, selbst wenn der eigene Zeitplan keinen Besuch im Museum oder einer Kunstausstellung erlaubt. Dabei sollen die virtuellen Alternativen den Gang in Ausstellungstätten jedoch nicht ersetzen. Stattdessen kann man sich je nach Lust und Laune entscheiden, welche Exponate man in Echt sehen möchte und welche Stücke auch auf dem Bildschirm interessant sind. Dazu gibt es mittlerweile immer mehr Webmuseen, die an gar keinem physischen Raum platziert sind, sondern nur online existieren. Der Trend kommt ebenfalls gut bei Interessenten an!