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Lifestyle | 11.06.2021

Bye, bye, Feierabendbier

Warum Sie Ihren Alkoholkonsum reduzieren sollten – und wie Sie es auch wirklich umsetzen

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Foto: pixabay.com

Für viele Menschen ist es selbstverständlich, ab und zu Alkohol zu konsumieren. Egal ob es sich um einen Sekt zum Geburtstag oder ein Glas Wein zum Abschalten handelt – Alkohol ist ein fester Bestandteil unserer Kultur. Daran ist auch grundsätzlich nichts Verwerfliches. Wer beim Alkoholgenuss Maß hält, tut seiner Gesundheit keinen Schaden. Neigen Sie jedoch dazu, regelmäßig über die Stränge zu schlagen, mit einem Kater aufzuwachen und sogar Filmrisse zu haben, ist es höchste Zeit zu handeln. Doch die Alkoholabstinenz ist nicht einfach umzusetzen. Vor allem, wenn sozialer Druck hinzukommt und man kein „Spielverderber“ oder keine „Spaßbremse“ sein möchte, ist es besonders schwer, nicht schwach zu werden. Mit etwas Überzeugung und einer guten Strategie ist es dennoch kein Ding der Unmöglichkeit.

 

Gesundheitliche Vorteile von Alkoholabstinenz

Ob bereits ein mehrwöchiger Alkoholverzicht gesundheitliche Auswirkungen zeigt, hängt unter anderem davon ab, wie viel und wie regelmäßig Sie vorher konsumiert haben. Zumindest kann man sicher davon ausgehen, dass Menschen, die vor dem Schlafen nicht getrunken haben, einen tieferen und erholsameren Schlaf haben. Zudem fühlen sie sich am nächsten Morgen leistungsstärker, ausgeruhter und stressresistenter. Auch die körperliche Fitness steigt. Da Alkohol besonders viele Kalorien enthält, ist es empfehlenswert, darauf zu verzichten, wenn man gern abnehmen möchte. Auf längere Sicht verbessert sich das Hautbild und das Immunsystem wird widerstandsfähiger. Alkoholabstinenz wird mit einem klareren Geist und einem grundsätzlich wacheren und selbstbewussteren Auftreten assoziiert. Vor allem bei bestimmten Beschwerdebildern ist es ratsam, den Alkoholkonsum zu minimieren. Mit fortschreitendem Alter stellt sich bei den meisten Menschen das ein oder andere Leiden ein. So haben Männer und Frauen im Alter häufig mit Themen rund um die Harnblase und den Beckenboden zu tun. Bei Männern liegt dies oft daran, dass die Prostata altersbedingte Vergrößerungserscheinungen aufweist. Aus diesem Grund ist es gut zu wissen, was gut für die Prostata ist, um Inkontinenz vorzubeugen. Frauen bekommen durch den Östrogenmangel im Zusammenhang mit der Menopause häufiger Probleme mit dem Beckenboden, was auf Dauer zu leichter Blasenschwäche führen kann. Da Alkohol die Harnblase stark reizt und äußerst harntreibend wirkt, ist er in diesem Fall zu vermeiden. Alternativ sollte man viel Wasser und ungesüßten Tee trinken.

 

So setzen Sie Ihren Alkoholverzicht konsequent um

Besonders in sozialen Situationen fühlen wir uns häufig unter Druck, etwas zu trinken. Hier hilft es bereits, sich innerlich bewusst von diesem Druck zu distanzieren. Es ist Ihr Körper. Sie müssen nichts zu sich nehmen, was Sie nicht wollen – egal, was die anderen sagen. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, mitzutrinken, bleiben Sie freundlich, aber bestimmt. Lassen Sie sich nicht auf unnötige Diskussionen ein – Sie kennen Ihre Argumente und das genügt. Außerdem ist es oft nicht der Alkohol, der einen Abend schön werden lässt. Konzentrieren Sie sich auf die nette Gesellschaft und genießen Sie den Moment.

 

Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die gern am Abend auf der Couch ein Feierabendbier genießen? In diesem Fall geht es vermutlich weniger um das Getränk und mehr um das Ritual. Versuchen Sie, sich stattdessen eine leckere alkoholfreie Alternative anzugewöhnen. Das kann eine heiße Schokolade sein, ein selbstgepresster Saft oder ein alkoholfreies Bier.

 

Oder Sie brauchen den Alkohol, um sich zu entspannen? In diesem Fall gibt es bessere Möglichkeiten, um den Stress loszulassen. Machen Sie einen Spaziergang, besuchen Sie einen Yogakurs oder legen Sie eine Meditation am Arbeitsplatz ein. Anfangs ist es schwer, auf den Alkohol zu verzichten. Irgendwann wird dies jedoch zu einer Gewohnheit wie viele andere auch. Und die zusätzliche Energie, die Sie dadurch gewinnen, wird Sie motivieren, am Ball zu bleiben.