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Lifestyle | 15.12.2021

Die Freuden und Leiden des Winters

So kommen Sie gut durch die kalte Jahreszeit!

Vor allem Wintersportler freuen sich auf den ersten Schnee. Aber auch ein Bummel über einen fulminant geschmückten Weihnachtsmarkt macht sehr viel Spaß. Schneeschuhwanderungen durch die einsame Bergwildnis, Fahrten mit dem Pferdeschlitten und Pirouetten auf dem Eis – es gibt sehr viele Vergnügen in der kalten Jahreszeit. Freude bereitet der Winter aber nur, wenn man sich gut wappnet. Dazu gehört neben einer wettergerechten Kleidung auch die richtige Körperpflege.

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Foto: Shutterstock

Rhagaden – der Schrecken im Winter

Österreicher sind im Winter klar im Vorteil. Sie haben die Berge quasi direkt vor der Tür und mit ihnen die wohl schönsten Skipisten der Alpen. Zahlreiche Urlaubsregionen verwandeln sich in beliebte Wintersportgebiete. Der absolute Traum, so sollte man meinen. Doch manche Wintersportler können ein Lied davon singen: Im Winter liegen Freud und Leid nah beieinander. Schrunden machen jeden Schritt zur Hölle und an den Fingerkuppen bilden sich schmerzende Risse. Mit der richtigen Pflege wäre das oft nicht passiert, denn die Risse sind zumeist eine Folge zu trockener Haut. Der Haut mangelt es an Elastizität und infolgedessen reißt sie ein. Kalte, trockene Luft verstärkt das Problem. Mit der richtigen Hautpflege ließen sich die Risse effektiv vermeiden. In der Apotheke gibt es verschiedene Cremes für jeden Hauttyp mit biologischer Wirkweise. Viele dieser Pflegemittel behandeln nicht die Symptome, sondern sie stärken die Haut so, dass sie gar nicht erst Schaden nimmt. Einen besonderen Schutz benötigen Menschen mit trockener und empfindlicher Haut. Oft mangelt es dieser schlichtweg an Feuchtigkeit. Wer seine Hände und Füße regelmäßig eincremt, beugt einem Mangel vor und hält die Haut geschmeidig. Schmerzende Risse gehören somit schon bald der Vergangenheit an.

So erkennt man Schrunden

Schrunden, in der Fachsprache Rhagaden genannt, bilden sich oft an den Fersen. Dort entstehen schmale Risse in der Hornhaut. Diese Risse reichen im fortgeschrittenen Stadium bis in die tiefen Hautschichten und nicht selten bis zum Fleisch. Das tut höllisch weh. Jeder Schritt wird zur Qual und vermiest die Freude an jeder winterlichen Aktivität. Besonders fatal: Durch die Risse dringen nicht selten Pilze und Bakterien ein und erzeugen so eine Infektion. Deshalb ist die vorbeugende Behandlung mit feuchtigkeitsspendender Lotion oder Creme so wichtig. Eine rückfettende Substanz erweist sich als optimal. Im Idealfall enthält sie fünf bis zehn Prozent Urea. Urea ist ein Harnstoff, der die Feuchtigkeit speichert und die Hautoberfläche glättet. Ein weiteres Risiko sind drückende Schuhe. Durch den Druck verdickt sich die Hornhaut und reißt somit leichter ein. Ist die Hornhaut zu dick, dann helfen hochkonzentrierte Harnstoffsalben ebenso wie Salicylvaseline. Diese machen die Hornhaut geschmeidiger, eignen sich aber nicht zum Auftragen auf tiefe Schrunden, weil sie die Wunden reizen und somit den Schmerz verstärken. Wer zu ausgeprägter Hornhaut neigt, profitiert vom Besuch beim Podologen. Der Fußpfleger entfernt überschüssige Haut sanft und fachgerecht. Es ist dringend davon abzuraten, selbst zur Feile zu greifen. Wer seine Hornhaut aufweichen möchte, kann auch ein warmes Fußbad nehmen und dann versuchen, die aufgeweichte Oberfläche vorsichtig abzupulen. Nach der Prozedur kommt eine feuchtigkeitsspendende Creme auf die Füße. Noch hartnäckigere Fälle bedürfen der Abklärung durch einen Facharzt. Manchmal steckt auch eine Hauterkrankung hinter dem Übel. Fehl- oder Überbelastungen führen ebenfalls zu dickerer Hornhaut. Hier kann der Orthopäde eventuell weiterhelfen.

Fazit: Mit der kalten, trockenen Luft kommen auch die Schrunden. Mit den richtigen Maßnahmen ist es möglich, den Winter dennoch in vollen Zügen zu genießen.