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Lifestyle | 22.12.2021

Unreine Haut?

Unbedingt diese Fehler vermeiden

Was viele nicht wissen: Jeder macht fast jeden Tag Fehler, die zu unreiner Haut, Pickeln und Mitessern führen. Die Pickel sprießen dann, genau zu dem Zeitpunkt, wenn sie am meisten stören. Daran sind nicht immer die Hormone Schuld. Es gibt auch äußere Faktoren, die eine Rolle dabei spielen, wie oft und wie intensiv die Pickel auftreten. Zum Glück ist es mit dem richtigen Know-how möglich, die Pickelfallen zu vermeiden, um dauerhaft eine schöne, reine Haut zu haben.

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Wer mit unreiner Haut zu kämpfen hat, fühlt sich nicht wohl in seiner Haut und ist für jeden Tipp dankbar, der ihm helfen kann, die Unreinheiten schnell wieder loszuwerden. : Pixabay © sharonmccutcheon

Pickel-Fehler 1 – falsche Pflege

Wer sehr unreine Haut oder sogar Akne hat, will sie möglichst mit allen Mitteln loswerden. Dabei sollte jedoch immer die Regel gelten: Weniger ist mehr. Wer in der Pflegeroutine jeden Tag zu viele verschiedene Pflegeschritte macht, reizt die Haut sehr stark. Das führt dazu, dass die Haut austrocknet und die Talgproduktion angeregt wird. Dann stellt sich die Frage, was hilft gegen Pickel.

Was lässt sich dagegen tun?

Bei der Pflege auf wenige Schritte beschränken. Klar braucht die Haut eine gründliche Reinigung, am besten zweimal täglich mit einer milden Waschsubstanz. Da abgestorbene Hautzellen die Poren verstopfen können, ist es ratsam regelmäßig einmal die Woche ein Peeling durchzuführen. Ansonsten die Haut mit hochwertigen Pflegeprodukten behandeln. Dabei genügt allerdings eine gute Pflegecreme und ein Serum zum punktuellen Auftragen auf die Hautunreinheiten.

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Die richtige Pflege ist bei unreiner Haut, Pickeln und Akne besonders wichtig. Dabeit ist weniger manchmal mehr. : PIxabay © visionpics

Pickel-Fehler 2 – nicht gewaschene Textilien

Viele Textilien kommen täglich mit dem Gesicht in Berührung. Dabei ist es wichtig, stets frische Textilien zu verwenden, wie Kopfkissen oder Handtücher. Auf den Textilien bleiben immer ein paar Hautschüppchen zurück, die sich dann wieder ablagern und dann die Poren verstopfen können. Zudem fördert das Bakterien, die ebenfalls häufig für Pickel verantwortlich sind.

Was lässt sich dagegen tun?

Der Kissenbezug sollte wenigstens einmal die Woche in die Wäsche. Handtücher sollten nicht länger als drei Tage in Gebrauch sein. Am besten ist es, für das Gesicht jeden Tag ein frisches Kosmetiktuch zu benutzen und damit das Gesicht nicht rubbeln, sondern nur sanft abtupfen.

Pickel-Fehler 3 – Finger im Gesicht

Jeder fasst sich täglich viele Male ins Gesicht, ohne es zu merken. Fatal dabei ist, dass mit jeder Berührung Bakterien auf die Gesichtshaut gelangen, die weitere Entzündungen auslösen können. Noch schlimmer ist es, die Pickel auszuquetschen oder daran herumzudrücken. Dadurch entstehen Mikroverletzungen und die Bakterien gelangen sogar unter die Haut.

Was dagegen hilft

Es kann am Anfang schon helfen, sich bewusst zu machen, wie oft die Finger ins Gesicht fahren, beispielsweise durch einfaches Aufpassen und Mitzählen. Pickel ausdrücken sollten die Profis machen. Sie wissen wie das auf hygienische Weise geht und haben dafür spezielle Techniken und Werkzeuge.

Pickel-Fehler 4 – falsche Hygiene

Es gibt Gegenstände, die hat jeder ständig in der Hand hat, wie das Smartphone oder die Sonnenbrille im Sommer. Doch die wenigsten denken daran, diese Alltagsgegenstände regelmäßig zu reinigen. Auf der Oberfläche dieser Sachen sammeln sich unzählige Bakterien, die bei Berührung schnell auf der Gesichtshaut landen und dort zu Pusteln und Pickeln führen können.

Wie sieht die Abhilfe aus?

Brille und Smartphone regelmäßig, am besten jeden Abend, mit einem Hygienespray oder Desinfektionstüchern reinigen. Sie beseitigen fast alle Keime. Zudem kann es helfen, das Telefon beim Telefonieren nicht zu nah ans Ohr zu halten. Unter dem Ohr sind sehr oft viele kleine Pickelchen.

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Smartphone und Sonnenbrille sind für viele ständige Begleiter. Doch die wenigsten denken daran, diese Alltagsgegenstände regelmäßig gründlich zu reinigen. PIxabay © bohed

Pickel-Fehler 5 – die Ernährung

Dass es zwischen unreiner Haut und Ernährung einen Zusammenhang gibt, ist schon lange bekannt. Dabei ist es vor allem ein zu hoher Insulinspiegel, der die Hautunreinheiten verursacht. Der Blutzucker steigt sehr stark durch Zucker, Weißmehlprodukte und Alkohol. Das kann die Entstehung von Pickeln begünstigen.

Die Lösung klingt hart

Wer sehr unreine Haut hat, streicht einfach all diese Lebensmittel aus seinem Speiseplan. Wenn das zu hart ist, hilft es oft schon, die Lebensmittel in der richtigen Kombination zu essen, um den Insulinspiegel nicht so stark ansteigen zu lassen, also beispielsweise die genannten Lebensmittel mit Eiweiß kombinieren. Wie wäre es mit ein paar Nüssen vor jeder Mahlzeit?

Pickel-Fehler 6 – Stress und Nikotin

Für die Haut sind Stress und Rauchen fatal. Durch das Kohlenmonoxid in den Zigaretten produziert die Haut mehr Talg, genauso wie in Stresssituationen. Das hat eine schlechte Durchblutung zur Folge. Bakterien können sich leichter einnisten.

Was hilft?

Rauchen aufzuhören ist insgesamt sehr gesund. Denn Rauchen fördert nicht nur Pickel, sondern auch die Hautalterung. Stress lässt sich durch Entspannungstechniken reduzieren, beispielsweise durch Yoga oder Meditation.

Wenn sie sich nicht verhindern lassen – Unreinheiten richtig kaschieren

Manchmal stören die Pickel mehr als an anderen Tagen, wenn beispielsweise das Treffen mit Freunden ansteht oder wenn der Pickel unübersehbar mitten im Gesicht prangt. Dann ist es manchmal notwendig, den Pickel ein wenig zu kaschieren.

  • Camouflage Make-up hat eine hohe Deckkraft, damit lassen sich Hautunreinheiten und Aknenarben gut abdecken
  • Lidschatten-Primer ist eine gute erste Schicht auf dem Pickel vor dem Abdecken. Dann hält der Concealer besser
  • Ein Abdeckstift in grünlichem Ton lässt die roten Hautstellen verschwinden. Wenn die Haut eher bläulich schimmert, helfen Abdeckstifte mit organgem Unterton
  • Concealer kaschieren auch Pickel. Er wird am besten nach dem Primer und vor dem Make-up aufgetragen
  • Foundation sorgt als letzte Schicht dafür, dass alles einheitlich aussieht.
  • Im allerletzten Schritt erhält das Make-up noch eine Fixierung mit speziellem Puder für unreine Haut