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Lifestyle | 03.10.2019

Als Österreich noch am Meer lag

Istrien – ein landschaftliches Juwel mit wechselvoller Geschichte. Eingebettet zwischen dem Golf von Venedig und der Kvarner Bucht, gilt die pittoreske Halbinsel mittlerweile als eine der ersten Adressen für Genießer jedweder Art. Ein feiner Landstrich für Qualitätssuchende abseits der altbewährten Touristenpfade.

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© iStock by Getty Images

Nein, ich maße mir nicht an, die Rechtmäßigkeit politischer Landesgrenzen anzuzweifeln. Dennoch überkommt einen ein gewisses Gefühl der Wehmut und die verzückte Lust an „Was wäre, wenn …“-Tagträumereien, wenn man daran denkt, dass dieses wunderbare, von kristallklaren Küsten umgebene Stück Erde vor mehr als hundert Jahren einmal zu Österreich gehörte. Ein überwältigender Gedanke, der wohl jedes Binnenländer-Herz ein paar Takte höher schlagen lässt ... Insbesondere weil die ­Atmosphäre hier – südlich der Alpen, an adriatischen Gestaden und der Sonne um einen Tick näher – von einer unwiderstehlichen ­Melange aus mediterranem Charme und der gediegenen Patina ­Habsburg’scher k. u. k Nostalgie getragen ist.

Große Geschichte

Ein Flair, das sich vor allem in der legendären -Hafenstadt Pula, dem kulturellen und historischen Zentrum Istriens, in faszinierender Dichte erspüren lässt. Hier erlauben bauliche Zeitzeugen eine Reise durch sämtliche Epochen des erst seit rund 20 Jahren eigenständigen Staates Kroatien – vom römischen Amphitheater bis hin zum architektonischen Erbe fast 500-jähriger venezianischer Herrschaft oder den Reliquien der Donaumonarchie, als die Stadt als Sitz der k. u. k Kriegsmarine fungierte.

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Out of Istria. Fast fühlt man sich in den Glamping-Zelten Funtanas wie Karen Blixen ... Und freut sich auf die (Fast-)Redfords, die einem jeden Wunsch von den Augen ablesen. © VALAMAR RESORTS

Zahlreiche Hotspots

In etwas kleinerem Maßstab, doch nicht minder -sehenswert, präsentieren sich die übrigen Hotspots Istriens. Allen voran das oft als „Klein-Venedig“ bezeichnete Postkarten-Idyll Rovinj oder die auf Million-Dollar-Aussicht-Hügeln gelegenen mittelalterlichen Siedlungen Hum und Labin. Oder das Kleinod Poreč, das sich malerisch in die Weiten des Meeres streckt und mit römischen Tempelruinen, mittelalterlichen Wehrtürmen, Dogen- und Habsburger-Monumenten und vor allem der zum UNESCO-Kulturerbe zählenden frühbyzantinischen Euphrasius-Basilika aufwartet.

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FÜR JEDEN DAS BESTE. Top-Qualität in den Marea Suites nahe Poreč und im Girandella Resort in Rabac (das sich, wie man sieht, auch hervorragend für Schreibtischarbeit eignet). © VALAMAR RESORTS

Top-Hotellerie

 Ein Paradies für echte und Hobby-Historiker – das auch mit zeitgenössischen Qualitäten punktet: Hotellerie und Gastronomie -haben sich seit dem Zerfall Jugoslawiens beispielhaft aus den Billigtourismus--Fesseln befreit und nutzen ihre privilegierte Lage im Herzen Europas nun mit alten kulinarischen Weisheiten und modernstem touristischem Know-how. Jüngster Coup: der – seit den Safaris betuchter Bohemiens der 1920er Jahre in Vergessenheit geratene – Trend des „Glampings“, Portmanteau für „Glam-orous Camping“. In den 5-Sterne-Luxus-zelten des renommierten Valamar Premium Camping Resorts lässt sich der High-Level-Eskapismus fürstlich zelebrieren!

Auch die istrische Küche – dank regionaler Fisch-, Pilz- und Kräutervielfalt selbst in ihrer bodenständigsten Form eine echte Gaumenfreude – -wurde in jüngster Vergangenheit zu internationaler Höchstform kultiviert. Lukullischer Lokalmatador ist freilich die Trüffel, wobei die weiße Variante von den geschulten Motovuner Hunden zwischen Mitte September und Jänner erschnüffelt wird – und jede Winterreise zu Trüffelpapst Giancarlo Zigante lohnt! Insbesondere als der Edelpilz dem teureren Vetter aus Alba in nichts nachsteht – und sich folglich besonders beherzt auf die unterschiedlichsten -Küchengrüße hobeln lässt.

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© Astrid Kiraly

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© beigestellt

Text: Astrid Kiraly