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Lifestyle | 11.08.2016

Geheimtipp Paros

Nach busy and très chic Mykonos ist nun dringend Erholung angesagt. Der perfekte Platz dafür ist Paros, eine der größeren Kykladen-Inseln, die man in nur 40 Minuten per Fähre erreicht. look! Societychefin Marion Hauser verrät die besten Plätze, an denen der Alltag ganz weit in die Ferne rückt.

Das azurblaue bis smaragdgrünne Meer spiegelt in allen Farbtönen der Karibik die Sehnsüchte der Urlauber wider. Paros selbst vergleiche ich mit Süsswaren. Das Landschaftsbild präsentiert sich als vereinzelte Häufchen von Marshmallows - also weiße Häuser, die wie Zuckerguss auf Schokomuffin braune Hügeln drapiert sind. Die Insel ist mehrheitlich karg, oft steil und mit vereinzelten Unterbrechungen von Macchie, manchesmal auch Wein, der dicht am Boden, versteckt unter seinen ausgeprägten Blättern wächst.

Die Fähre landet in Paroukia, doch der schönste Ort, an dem man unbedingt wohnen sollte, ist Naoussa (ca. 8 Kilometer entfernt). Ein malerisches Fischer-Dorf mit gleich zwei Häfen und vielen Restaurants direkt am Meer, die zum Verweilen einladen. Keine Frage, hier sitzt man sehr nett. Doch auch dass Gässchengewirr der Innenstadt hat einiges zu bieten. Nette Boutiquen mit guten Preisen und auch ein paar Lokale, die die griechische Küche auch gerne mit einem Twist servieren.

Was muss in den Koffer? Nun, Paros ist eine sehr legere, gemütliche Ferieninsel, die heuer vorwiegend von Franzosen, Italienern und am allermeisten von Griechen frequentiert wird. Deutsche und Österreicher waren kaum anzutreffen. Genauso leger ist auch der Style. Shorts, Flip Flops, Tunikas, Shirts, gemütliche Sommerkleider. Vergessen Sie High Heels. Sie würden deplaziert wirken und man würde sich bei dem unebenen Boden sowieso leicht den Knöchel verstauen.

So wie man zum Strand geht, so kann man quasi auch zum Dinner gehen. Unbedingt genügend Badetücher mitnehmen, denn auf Paros gibt es eigentlich nur einen Beachclub, der sie zur Verfügung stellt. Wer mag, kann auch zwischen zahlreichen "wilden" Stränden wählen. Im Süden der Insel liegen die Strände für die Surfer (Golden Beach bei Chrisi Akti und Nea Chrisi Akti), denn auch auf Paros ist es wie auf allen Kykladen-Inseln very windy. Und hier stürzt ihr euch am besten in die Fluten:

Die Beachclubs von Paros

Paros ist relativ groß, daher braucht man unbedingt ein Moped oder ATV, um die Insel zu erkunden. Wer mehr Zeit hat, sollte unbedingt einen Abstecher auf die vorgelagerte Insel Antiparos machen. Die Fähre kostet in etwa so viel wie ein Fahrschein.

Antiparos

Wer mag, kann sich noch ins Schmetterlingstal begeben. Es ist in erster Linie sehr kühl, weil dichte, uralte Flora eine Quelle umringt, in der sich eine gewisse Schmetterlingsart (ähnlich einem Nachtfalter, nur mehr orange) dort sehr wohl fühlt.

Schön wars, vor allem sehr erholsam. Derart gechillt trete ich nun die letzte Station meines Kykladen-Trips an und die führt mich nach Santorin. Coming soon auf looklive.at

Alle Pics: Marion Hauser