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Lifestyle | 05.03.2018

KAMA: Eine Erfindung mit Herz

Aus den traurigen Familienschicksalen entstand ein innovatives Produkt!

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KAMA ist eine App, welche die Gesprächsvorlieben jeder Familie lernt und Familiengeschichte dokumentiert. © Irene Sandved
Diese Frauen beweisen das nichts unmöglich ist. Durch ihr eigenes Schicksal entstand eine Idee, die in Zukunft unzähligen Menschen helfen wird. Die österreichische Mediastrategin Daniela Krautsack und die norwegische Produktdesignerin Siri Warren hatten die zündende Idee: Sie wollten eine App entwickeln, welche die digitale Kommunikation zwischen jungen und alten Menschen fördert.
Die App wurde nach ihren Großmüttern Kamilla und Marit benannt, also, KAMA. Beide Großmütter erlitten Schlaganfälle, die zur Folge hatten, dass eine Kommunikation via Telefon nicht mehr möglich war. Weil die Distanz zu den Omas keinen regelmäßigen Besuch erlaubte, beschlossen sie die Entwicklung eines Produktes, das sehr einfach zu bedienen, leicht zu verstehen und selbsterklärend ist. Es sollte sich an die Bedürfnisse von älteren Menschen anpassen. Fotos und Videos sollten übermittelt werden, um so Erinnerungen zu archivieren, damit sie die Großeltern leicht wiederfinden. Wir leben in einer Welt, in der Kommunikation in der jüngeren Generation fast nur noch digital stattfindet. Diese Lücke haben das österreichisch-norwegische Gründer-Duo von ‚World of Kama’ erkannt und ein Foto-Audio-Video Chatbook für die Großeltern-Generation entwickelt. 
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Zwei Ladies, eine Idee! Die Mediastrategin Daniela Krautsack und die Produktdesignerin Siri Warren. © Oliver Bader
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Wir dürfen vorstellen: Der KAMA-Prototyp. © Inventas
KAMA fördert die Kommunikation mit Eltern und Großeltern, die sich mit der komplexen Technologie existierender Kommunikationsplattformen nicht zurecht finden. Die App speichert Erinnerungen - auf multimediale Weise. Neben der KAMA App, die primär von den Enkeln und Kindern am Smartphone genutzt wird, um Fotos, Videos und Audio zu versenden, landen die täglichen Highlights der Familie bei Oma im KAMA book. Weil ältere Menschen nicht mehr gut sehen, wird ein Tablet benötigt, denn die Fläche von einem Smartphone wäre zu klein. Um die ungewohnt kalte Fläche zu vermeiden, liegt das Tablet in einem buchähnlichen Case, welches einen angenehmen Griff garantiert. Auch das Herumfummeln mit dem Stromkabel fällt hierbei weg, denn das Tablet kann im Case kabellos geladen werden. Für die leichtere Handhabung, gibt’s einen Touch Pen.
Kama wird im ersten Schritt über eine Kickstarter–Kampagne vermarktet: kck.st/2C6LDFv 
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Die App ist eine Hommage an die Großmütter Kamilla und Marit.