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Lifestyle | 26.03.2018

Update aus Ost-Ghouta: UNICEF hilft vor Ort

Während der letzten Tage hat sich die Situation in Ost-Ghouta drastisch verschlechtert.

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© UNICEF Syrien

Wien, 19.03.2018. Während der letzten Tage hat sich die Situation in Ost-Ghouta drastisch verschlechtert. Immer mehr Menschen flüchten aus dem belagerten Gebiet. Die Lage vor Ort ändert sich stündlich. Aktuell schätzt UNICEF, dass etwa 200.000 Menschen in und um Ost-Ghouta dringend humanitäre Hilfe benötigen.
 

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© UNICEF Syrien

Am frühen Samstagmorgen (17. März 2018) warteten schätzungsweise 100.000 Menschen bereits an den Austrittspunkten darauf, in Notunterkünfte gebracht zu werden - rund 70 Prozent davon sind Kinder und Frauen. Tausende sind bereits in Herjeleh, Dweir und Adra angekommen, wo drei Auffanglager zur Erstversorgung eingerichtet wurden. Diese Notunterkünfte sind jedoch schon jetzt überfüllt, weitere Standorte werden gesucht. UNICEF Teams sind vor Ort und versorgen die geflüchteten Menschen.
 

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© UNICEF Syrien

Der Tiroler Andreas Knapp, der die UNICEF Wasserprogramme in Syrien leitet, berichtet aus Herjeleh: „Man ist überwältigt vom Bedarf, von der Not und von der Notwendigkeit der Hilfe. Auf der anderen Seite ist es ein gutes Gefühl, dass wesentliche Hilfe von unserem Team geleistet werden kann. Beispielsweise der Bedarf an Seife – die Menschen in Ost-Ghouta hatten zum Teil monatelang keine Möglichkeit sich zu waschen.“

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© UNICEF Syrien

UNICEFs Hilfe vor Ort:

  • Wasser und Hygiene: Sauberes Wasser wird mittels Wassertrucks oder Wasserreinigungstabletten geliefert. UNICEF errichtet sanitäre Einrichtungen, installiert Wassertanks in den Notunterkünften und verteilt Hygieneartikel an die Familien.
  • Gesundheit und Ernährung: Sechs mobile Teams arbeiten in den Notunterkünften. So viele Menschen wie möglich werden untersucht, beraten, geimpft und bei Bedarf behandelt. Außerdem verteilt UNICEF wichtige Medikamente und Spezialnahrung für mangelernährte Kinder.
  • Kinderschutz: Gemeinsam mit Partnern leistet UNICEF psychosoziale Hilfe, damit die Kinder ihre schrecklichen Erlebnisse besser verarbeiten können. Da die Temperaturen noch sehr niedrig sind, werden nach wie vor Decken und Winterkleidung verteilt.
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© UNICEF Syrien

In einem Video berichtet Andreas Knapp aus der Notunterkunft Herjeleh.

 

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„Nothilfe Syrien“
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