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Lifestyle | 11.02.2021

WAS FRAUEN STARK MACHT

Eine Auszeit, abseits der dominierenden Themen Covid und Lockdown: Das Kurhaus Marienkron ist gerade jetzt ein Ort, um sich nachhaltig Gutes zu tun. Mit speziellen Angeboten für Frauen.

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VISIONÄRIN. Elke Müller, GF Kurhaus Marienkron, stärkt die Resilienz von Frauen mit individuellen Programmen. © Steve Haider

Eingebettet in ein Naturjuwel, den burgenländischen Seewinkel, bietet das Kurhaus Marienkron auch im Lockdown zahlreiche Kur- und Entspannungspakete an. Die engagierte Geschäftsführerin Elke Müller setzt im Frühling spezielle Schwerpunkte für Frauen. Bereits im Februar geht es unter dem Motto „Gesunde Auszeit starker Frauen“ los. Wir trafen Elke Müller zum Interview.

look: Sie sind als GF im Kurhaus Marienkron täglich mit wichtigen Themen rund um die Gesundheit konfrontiert. Wofür steht Marienkron genau?

Marienkron ist Kurhaus und Zentrum für Darm & Gesundheit. Mit unseren Kurpaketen zielen wir mit Ernährung oder auch Fasten auf eine Entspannung des Darms ab. Darauf aufbauend kombinieren wir dann ganzheitliche Therapieanwendungen: von verschiedenen Massagetechniken über Hydro- bzw. Kneipptherapien, Osteopathie, Physiotherapien, Bewegung und Meditationen. Diese Kombination bringt den Körper in die so wichtige Balance und stärkt das Immunsys- tem. Für Stressreduktion, Schmerztherapie oder den Stoffwechsel haben wir dazu spezielle Therapiepakete.

Gibt es spezielle Angebote für Frauen?

Frauen sind unsere wichtigste Zielgruppe: sowohl als Gäste als auch als Impulsgeber für einen Gesundheitsaufenthalt von ihren Partnern.

Daher bringen wir auch immer wieder Schwerpunktwochen mit Themen, die Frauen betreffen. Ende April gibt es eine Spezialwoche für Frau & Gesundheit mit Begleitung einer Gynäkologin rund um das Thema Wechsel- und Hormonbeschwerden. Gemeinsam mit unserem Team widmen wir uns diesem – leider noch – Tabuthema in unserer Gesellschaft.

Frauen sind, gerade in Krisenzeiten, doppelt und dreifach belastet, nehmen sich aber generell zu wenig Zeit für sich selbst. Welche Impulse setzt Marienkron in dieser Hinsicht? Kann man z. B. Resilienz lernen?

Ja, Frauen wird häufig eine Doppel- und Dreifachbelastung aufgebürdet. Das braucht Energie, die gerade jetzt mit den Lockdowns auch wieder doppelt und drei- fach beansprucht wird. Da ist die Kräftigung der Resilienz ein wichtiges Thema. Sonst, da bin ich überzeugt, überrollt es uns später mit besonderer Heftigkeit. Ein Aufenthalt in Marienkron schenkt Körper und Geist neue Energien. Wir bieten daher verschiedene Meditationsim- pulse zum Kennenlernen – als Copingstrategie. So kann Frau daraus für sich das persönlich Beste für zu Hause mitnehmen.

Wir sehen bei unseren Gästen derzeit, dass sie die Auszeit abseits der dominierenden Themen Covid und Lockdown schätzen.

Gesunde Ernährung ist das große Thema der Stunde. Wie kann man lernen, richtig, bzw. das Richtige zu essen?

Das ist eigentlich DAS Thema unserer Kurärztin Dr. Göschl. Aber auch ich habe es mittlerweile schon verinnerlicht. Gemüsebetonte Kost und der so notwendige Essens-Rhythmus definieren gesunde Ernährung. Außerdem eine Diversität bei den Nahrungsbestandteilen. Unser Küchenteam zaubert daher täglich verschie- dene Gemüse- und Getreidesorten auf den Teller bzw. vegetarische Kreationen ans Buffet. Auch unsere Fastengerichte sind ein Geschmackserlebnis.

Das kann ein wichtiger Impuls zur Lebensstiländerung werden, um zu Hause mit viel Gemüse am Speiseplan, im gleichen Rhythmus und mit Zeit fürs Essen weiter zu machen.

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STARKES PROFI-TEAM. Die Marienkron-Geschäftsführer Gunther Farnleitner und Elke Müller (vorne) mit Dr. Ulrike Göschl und Küchenchef Patrick Posch. © Stefan Joham

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GESUNDER GENUSS. Gesundheit und Genuss schließen sich gegenseitig in Marienkron nicht aus. Hier findet jeder zu seiner inneren Balance. © Steve Haider

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GESUNDER GENUSS. Gesundheit und Genuss schließen sich gegenseitig in Marienkron nicht aus. Hier findet jeder zu seiner inneren Balance. © Steve Haider

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GESUNDER GENUSS. Gesundheit und Genuss schließen sich gegenseitig in Marienkron nicht aus. Hier findet jeder zu seiner inneren Balance. © Steve Haider

"Wir sind ein Kurhaus mit hohem Anspruch an den Wohlfühlfaktor."

- Elke Müller, GF Marienkron

An das Kurhaus ist auch das Kloster Marienkron angeschlossen, inwieweit wirkt sich das auf die Gäste aus?

Marienkron wurde von Zisterzienserinnen gegründet. Sie sind nach wie vor sichtbar – wenn auch im Hintergrund. Spiritualität ist in Marienkron breit zu sehen. Auch ein „Grüß Gott“ einer Klosterschwester an der Rezeption ist ein kleiner Impuls – für den, der will. Und dann gibt es spirituelle Impulse wie Meditationen mit Äbtissin Sr. Ancilla, ein persönliches Gespräch über Gott und die Welt bis hin zum Qigong-Kurs.

Was unterscheidet Marienkron von anderen Kurhäusern und warum sollte ich mir dort eine Auszeit gönnen?

Die Kombination von hoher Expertise unserer Ärzte und Therapeuten und die jahrzehntelange Erfahrung zu Kneippen, Fasten und ganzheitlichen Therapien in Verbindung mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Inhalten. Dabei wissen wir, dass jeder Mensch und sein Darm etwas anders tickt. Daher wird für jeden Kurgast der Aufenthalt individuell angepasst

Stichwort Darmgesundheit: warum wird dem Darm in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit geschenkt und wie wird dieses Thema attraktiv behandelt?

Mehr als 70 Prozent der Immunreaktionen finden ja in unserem Darm statt. Ausgangspunkt scheint die richtige Balance der Darmflora – des Mikrobioms – zu sein. Unser Darm reagiert auch über das vegetative Nervensystem sensibel auf Belastungen. Sind wir in einer guten Balance, geht es nicht nur dem Darm, sondern auch dem restlichen Immunsystem gut. In Marienkron haben wir das Wissen um den immunstärkenden Zusammenhang aus dem Darm heraus aufgegriffen.

Wie gehen Sie persönlich mit den Themen Achtsamkeit & Gesundheit um?

In meiner Freizeit gönne ich mir vor allem Ruhemomente und Wandern. Ich achte auf meinen Essens-Rhythmus, weil ich einfach spüre, dass ich mich dann in meiner Haut wohler fühle. Unter der Woche setze ich meistens ein Intervallfasten ohne Frühstück um. Wenn ich esse, dann nehme ich mir Zeit dafür, z. B. an meinem freien Tag für einen ausgiebigen Brunch mit meiner Familie. Ich liebe es, miteinander am Tisch zu sitzen!

Gibt es ein Mantra, das Ihnen in Krisenzeiten hilft?

„Nichts ändert sich, außer ich ändere mich. Alles ändert sich, wenn ich mich ändere“. Für Veränderung muss ich aber am besten bei mir anfangen und so meine Umgebung automatisch mit auf einen neuen Weg nehmen. Das geht auch oder sogar gerade in Krisenzeiten.


Die 360° Frauen-Talkrunde mit Uschi Pöttler-Fellner, Anna Iarotska, Dr. Ulrike Göschl, Brigitte Karner, Doris Rose und Äbtissin Sr. Ancilla Betting Ocist zum Thema "Haltung & Mut" findet du HIER

Alle Marienkron-Livestreams sowie die spannenden Impulstalks findest du auf dem look! YouTube Kanal