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Lifestyle | 19.10.2021

Welche Art von Cannabis in Österreich legal ist

Lesen Sie hier alles darüber!

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Die meisten haben es bestimmt mitbekommen, dass in den letzten Jahren die Lage von Cannabis viel liberaler geworden ist. Was dies zu bedeuten hat, ist allerdings für die meisten noch sehr nebelig. In diesem Artikel werden Sie eine ausführliche Erklärung darüber bekommen, welche Sorten von Cannabis in Österreich legal sind.

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Lesen Sie weiter, um die Rechtslage in Bezug auf CBD besser zu verstehen.

Was ist Cannabis im legalen Sinne?

Im Mittelpunkt der Debatte und dieses Artikels steht Cannabis. Der Schlüssel, um die Lage besser zu verstehen, ist das Objekt zu definieren, worum es sich das Ganze dreht. Als Cannabis wird im Allgemeinen eine Pflanze gemeint, die in der Natur vorfindlich ist und die in der öffentlichen Vorstellung mit Rausch und Kiffen verbunden wird.

Diese Bedeutung von Cannabis stimmt eigentlich nur teilweise. Cannabis ist der lateinische Name von Hanf. Schon seit Jahrtausenden wird Hanf für eine ganze Reihe von Zwecken eingesetzt, vor allem auch in der Textilien- und in der Lebensmittelbranche. Schon aufgrund dieser Tatsache wird sofort klar, dass die oben vorgestellte Definition von Cannabis eigentlich nicht ausreichend ist.

Deswegen ist es auch ein bisschen schwierig, allgemein über die Legalität von Cannabis zu sprechen. Das Gesetz zielt vielmehr darauf, bestimmte Verwendungen von Cannabis zu regulieren. In der Debatte wird in der Regel die Verwendung von Cannabis für die Freizeit- und die medizinische Verwendung diskutiert. Dabei geht es um zwei verschiedene Sachen.

Was ist dran an Cannabis?

Strikt genommen ist Cannabis eigentlich nur eine Pflanze. Aber kaum ein anderes Erzeugnis der Natur hat in der Geschichte so viel Aufmerksamkeit genossen. Warum ist es eigentlich so?

Auf der Anklagebank steht nämlich nicht die Pflanze an sich, sondern die Wirkungen, die diese haben kann. Die Pluralform ist in diesem Fall ganz zurecht verwendet worden. Denn es gibt nicht nur einen Effekt, der mit Cannabis erzielt werden kann.

Besonders bei Jugendlichen – aber nicht ausschließlich – ist diese Pflanze aufgrund ihrer berauschenden Wirkung begehrt. Für diesen Rausch ist allerdings eine ganz bestimmte Komponente in Cannabis verantwortlich, und zwar THC. THC ist eines der über 80 Cannabinoide, die in Cannabis gefunden wurde. THC verändert die Wahrnehmung der Realität und hat eine psychoaktive Wirkung.

Dieser berauschende Effekt ist vor allem für den Freizeitkonsum besorgniserregend. Genauso wie bei vielen Drogen der Fall ist, werden Menschen unter diesem Effekt unberechenbar.  Man versucht, solche Substanzen zu regulieren, um zu vermeiden, dass die Konsequenzen aus der Kontrolle geraten. Dabei gibt es allerdings einen Widerspruch, denn zurzeit sind nicht alle berauschenden Substanzen verboten: Alkohol ist zum Beispiel ganz normal zugänglich und kann teilweise viel schlimmere Konsequenzen als Cannabis haben.

Der Rauscheffekt ist allerdings nicht die einzige Wirkung, die Menschen durch Cannabis erzielen wollen. Cannabis wird schon immer auch in der traditionellen Medizin aufgrund seiner schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkung gebraucht. Diese Verwendung hat sich in der Geschichte sowohl in Asien als auch in Europa durchgesetzt. Dieser Effekt ist dem Stoff CBD zu verdanken und wurde nun auch auf wissenschaftlicher Ebene bestätigt.

Cannabis für medizinische Zwecke

Die nachgewiesenen positiven Effekte von CBD haben der Cannabisdebatte neuen Elan gegeben. CBD kann als natürliches Mittel eingesetzt werden gegen Kopf- und Magenschmerzen sowie bei leichten Angststörungen und Schlaflosigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation selbst hat die Länder aufgefordert, die Forschung um diese Substanz voranzutreiben.

Auch THC könnte allerdings seine Vorteile für die Gesundheit haben. Die Wissenschaft ist diesbezüglich noch am Anfang, aber Cannabis als ganze Pflanze kann in Österreich und in anderen europäischen Ländern im Falle chronischer oder schwerer Krankheiten verschrieben werden. Das gilt allerdings nur in Einzelfällen und ein Arzt muss erstmal die Kondition einschätzen und ein Rezept dafür schreiben.

Cannabis für den Freizeitkonsum

An dieser Stelle sollte es klar sein, dass die Regulierung von Cannabis für medizinische Zwecke eine getrennte Sache zu Cannabis für den Freizeitkonsum ist.

Im ersten Fall wird Cannabis als Ganzes betrachtet, mit CBD aber auch das ganze THC. Oben wurde schon erwähnt, dass THC besorgniserregend sein kann und somit regulierungsbedürftig. Es ist allerdings möglich, den Stoff CBD zu isolieren und THC-arme Cannabiserzeugnisse zu erstellen.

Diese Produkte gelten auch für den Freizeitkonsum als unbedenklich und sind deswegen auch in Österreich erlaubt. Die einzige Voraussetzung ist, dass der THC-Gehalt die Grenze von 0,3% nicht überschreiten soll.

Besonders für Konsumenten ist die Lage also sehr einfach. Hersteller müssen über die notwendige Genehmigung zum Verkauf verfügen und bestimmte vorgegebene Qualitätsstandards einhalten.

Die Vorteile von dieser Substanz können auch genossen werden, wenn man keine Beschwerden hat. CBD wirkt entspannend auf den Körper und kann der perfekte Begleiter für einen ruhigen Abend sein. Erlaubt ist in Österreich Cannabis light in Form von Gras, Haschisch oder CBD-Öl.