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Lifestyle | 12.03.2019

Wo Fasten ein Genuss ist

Leichte basische Kost, frische Luft und Bewegung: Wie sieben Tage in Bad Schönau für eine Wienerin zur Energiequelle wurden.

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Zu Gast im Vivea Gesundheitshotel in Bad Schönau. © Hannes Dabernig

Carmen hat sich verliebt. Kulinarisch. In leuchtendem Orange hat die Karotten-Ingwer-Suppe ihr Herz erobert. Und rasch den Trennungsschmerz von der Schokolade geheilt. Der mehr oder weniger regelmäßige Genuss dieser Süßigkeit ist beinahe die einzige Sünde, die sich die attraktive Bühnentänzerin im Alltag erlaubt. Jetzt verzichtet sie allerdings darauf – während der Basenfastenwoche, die sie dank eines look!-Gewinnspiels genießt. ­Genießen? Beim Fasten?

look! wollte sich vom „Fastengenuss“ überzeugen und besuchte die Wienerin während ihrer Basenfastenwoche im Vivea Gesundheitshotel Zur Quelle in Bad Schönau, Niederösterreich.

Energie aus der Natur. Gesunde Ernährung und ein bewusster Lebensstil sind für Carmen berufsbedingt selbstverständlich. „Ich habe schon mit zwölf Jahren gewusst, dass ich Tänzerin werden möchte“, erzählt sie. Fast genauso lange ernährt sie sich vegetarisch – aus Tierliebe. Ihr Körper ist Höchstleistungen gewöhnt – mehrmals in der Woche, bis spätabends. Deshalb muss er gehegt und gepflegt werden. Und der Urlaub zum „Aufladen der Batterien“ eignet sich da bestens.

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Alles im Fluss: look!-Gewinnerin Carmen beim Basenfasten-Bewegungsprogramm. © Vanessa Hartmann

Schon kurz nach ihrer Anreise aus Wien taucht Carmen in die ruhige, entspannte Atmosphäre des Vivea Gesundheitshotels in Bad Schönau ein. „Besonders schätze ich, dass ich hier in einem Gesundheitshotel bin“, erzählt sie. „Das mag ich sehr. Kein Türeknallen, sondern Stille, endlich Zeit zum Lesen.“ Dennoch kommt die Bewegung nicht zu kurz. ­Jeden Tag zieht es die Tänzerin hinaus ins Freie: „Ich genieße die Natur in der Buckligen Welt, beispielsweise das Wandern in Richtung Schloss Krumbach.“

Besonders reizvoll ist der Park im Frühling, wenn sich die ersten zarten Knospen auf Bäumen und Sträuchern öffnen. Unter der faszinierenden Blütenvielfalt laden „erzählende Park­bänke“ zum Verweilen ein. Märchendichter ­Folke Tegetthoff, der in Bad Schönau vor Jahren das internationale Erzählfestival „Fabelhaft!“ ins Leben rief, verewigte sich auf den Sitzgelegenheiten mit zauberhaften Geschichten. Ein Herzstück ist freilich das kohlensäurehaltige Heilwasser, das aus dem Boden sprudelt; es wurde 1950 entdeckt, und nach und nach avancierte die kleine Gemeinde zu einem idyllischen Kurort.


Auch Carmen schätzt bei ihrem Aufenthalt im Vivea Gesundheitshotel das Wasser. Ganz besonders begeistert sie die Hydrojetmassage. Dabei liegt sie auf einer wasserbettähnlichen Unterlage und mittels Wasserdruckstrahlen werden verschiedene Bereiche des Körpers massiert. Eine Methode, die bei ­Verspannungen und Verkrampfungen hilft, den Stoffwechsel aktiviert und die Durchblutung fördert.


Die Umstellung der Ernährung ­erfüllt innerhalb weniger Tage ihre Mission. Wenngleich intensives Basenfasten für maximal zwei Wochen empfohlen wird, so soll es doch animieren, säurebildende Lebensmittel nachhaltig zu reduzieren. „Mir wurde hier so richtig bewusst: Zucker lässt sich leicht reduzieren. Die Süße hat man mit Fruchtzucker eigentlich genügend abgedeckt – und es darf ja auch mal eine 80-prozentige Schoko sein“, sagt Carmen mit einem Augenzwinkern.


Während sie sonst abends oft im Rampenlicht steht, kann sie sich in Bad Schönau Zeit für das Abendessen nehmen – und den Tag auf einem ergo­nomischen Kissen ausklingen lassen. Die Basenfastenwoche half ihr auch, sich wieder zu fokussieren, „um auf den Körper zu hören und sich vor Augen zu halten, dass jede Minute des Lebens kostbar ist“.

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look!-Gewinnerin Carmen beim Basenfasten-Bewegungsprogramm. © Vanessa Hartmann

Basenfasten im Vivea Gesundheitshotel Bad Schönau zur Quelle

Am Computer und Handy machen wir es regelmäßig, wenn die Leistung sinkt und Komplikationen zunehmen – einen Neustart. Unserem Körper und unserer Seele gönnen wir das zu selten. Die Basenfastenwoche im Vivea Gesundheitshotel ­ermöglicht Körper und Geist eine genussvolle Neugeburt: mit basischen Gerichten und wohltuenden Therapien. Wer es einrichten kann, erweitert den Aufenthalt – denn die Heilkraft von Obst und Gemüse kann sich innerhalb von zwei Wochen noch besser entfalten. Zusätzliche Therapien fördern den Erfolg des Basenfastens und unterstützen Verdauungsorgane bei der Regeneration.

 

VIVEA BASENFASTEN

  • 14 Nächte (Sonntag bis Sonntag) inkl. Vollpension mit basischer Ernährung
  • 43 Therapieleistungen
  • 1 Arztgespräch
  • Vivea Basentee - Blütenmischung
  • Vivea-Rezeptebox mit Basenrezepten

Preis  €1.583,– bis 1.903,–.

 

BASENFASTENWOCHE:

  • 7 Nächte (Sonntag bis Sonntag) inkl. Vollpension mit basischer Ernährung
  • 21 Therapieleistungen
  • 1 Arztgespräch
  • Vivea-Rezeptebox mit Basenrezepten

 

Preis: € 758,– bis € 918,–


Ganzjährig buchbar!

Vivea Gesundheitshotel Zur Quelle

Landsknechteplatz 1, 2853 Bad Schönau (Niederösterreich)

Tel.: 02646/90 500-2501, www.vivea-hotels.com

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Genussmodus: Ein Blick in die spektakuläre Panoramasauna. © Hannes Dabernig
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Willkommen! Direktor Mario Sonnleitner begrüßt Carmen. © Vanessa Hartmann
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look!-Gewinnerin Carmen genießt die wohltuende Fango-Packung. © Vanessa Hartmann

Fasten ohne Hungern im Vivea Gesundheitshotel

Wie basische Gerichte den Weg zu einem neuen Wohlfühl-Gefühl ebnen, erklärt Diätologin Margarete Schermann, BSc.

Es gibt kein Alterslimit und auch keinen falschen Zeitpunkt ­dafür: Basenfasten tut dem Körper ­immer gut und ermöglicht ihm eine Regeneration in nur wenigen Tagen. Das Feine daran: All das geht ohne Magenknurren, weiß Margarete Schermann, Diätologin im Vivea Gesundheitshotel Bad Schönau Zur Quelle.

Was passiert beim Basen­fasten?

Margarete Schermann: Ziel ist es, die Umstellung auf eine gesunde Ernährung zu erleichtern. Beim Basenfasten verzichtet man auf säurebildende Lebensmittel: auf tierisches Eiweiß, auf gesättigte Fettsäuren. Der Fokus liegt auf Obst und Gemüse. Basenfasten ist nicht als Diät zum Abnehmen gedacht, aber weil es auch eine kalorienreduzierte Kost ist, passiert die Gewichtsreduktion automatisch.


Wie erleben Gäste das Basenfasten?

Das Wohlbefinden wird gefördert, weil die Kost leicht ist, aber trotzdem satt macht. Basenfasten ist aber nicht für lange Zeit gedacht; wir empfehlen ein bis zwei Wochen für einen gesunden Körper.


Für einen Neustart sozusagen?

Genau. Wenn ich merke, dass ich mich länger einseitig und nicht ausgewogen ernährt habe, kann ich das nur schwer von heute auf morgen umstellen. Da ist es ideal, mit einer Basen­fastenwoche zu beginnen.


Was sind negative Folgen von zu viel säurebildenden Gerichten?

Das zeigt sich bei jedem anders: Es reicht von Kopfschmerzen über Verdauungsprobleme und Reflux bis hin zu schlechtem Hautbild. Viele meinen, sie leiden unter Frühjahrsmüdigkeit. Mit der richtigen Ernährung und ­Bewegung lässt sich der Stoffwechsel wieder aktivieren und unangenehme Beschwerden können sich bald bessern.


Welche Effekte hat Basenfasten?

Das Verdauungssystem kann sich regenerieren, die Vitalität kehrt ­zurück. Viele sind danach motiviert, auch zu Hause auf Ernährung und regelmäßige Bewegung zu achten.

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INDIVIDUELL: Carmen beim persönlichen Beratungsgespräch mit Diätologin M. Schermann. © Vanessa Hartmann

Apropos: Wie wichtig ist Bewegung?

Durch Bewegung wird der Stoffwechsel aktiviert, so können die Nährstoffe besser aufgenommen werden, auch die Verdauung wird positiv beeinflusst. Beim Basenfasten werden nur 1.000 bis 1.200 Kalorien pro Tag aufgenommen; es ist wichtig, dass das ­Bewegungsprogramm gut abgestimmt wird, es soll nicht zu anstrengend sein. Wir raten zu viel Ruhe, der Körper braucht eine Auszeit.


Gibt es einen guten Zeitpunkt zum Basenfasten?

Basenfasten kann man zu jeder Jahreszeit. Im Frühling bietet es sich an, um den Stoffwechsel neu zu aktivieren. Im Sommer hat man viel frisches Obst und Gemüse zur Verfügung, im Herbst stärkt man mit Fasten vor allem das Immunsystem und viele starten nach den Weihnachtsfeiertagen mit ­einer Basenfastenwoche ins neue Jahr …


Wie sieht der „Fahrplan“ nach dem Basenfasten aus?

Der Effekt stellt sich nach gut einer Woche ein, wir raten zu einer zweiten Basenfastenwoche bei uns oder daheim. Dafür geben wir auch eine ­Rezeptebox mit. Am Ende der ersten Woche beginnen wir mit dem Fastenaufbau. Da kommt dann mal ein vollwertiges Weckerl statt dem Frühstücksbrei oder ein Naturjoghurt dazu, bis man Tag für Tag um weitere Bausteine der Ernährungspyramide erweitert. Basische Ernährung sollte die Grundlage bleiben, nur 20 Prozent sollten säurebildende Lebensmittel darstellen. Wir empfehlen, wöchentlich einen basischen Tag einzuplanen; Idealerweise gönnt man sich zweimal im Jahr eine intensive Bastenfastenwoche. Das ist Urlaub für den Körper. 

 

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PRAKTISCH: Die prall gefüllte Rezeptebox bietet eine Vielzahl an basischen Gerichten. © Vanessa Hartmann

Text: Viktória Kery-Erdélyi