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People | 17.12.2018

Ein Herz & eine Seele

Erbprinzessin Francesca Riario-Sforza Schwarzenberg ist seit kurzem die Ehefrau von Johannes Schwarzenberg. Bei der look! „Women of the Year“-Gala hielt sie die Laudatio für Eros Ramazzotti. Der Talk.

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Gute Laune. Francesca Riario- Sforza Schwarzenberg im Wiener Rathaus bei der look! „Women of the Year“-Gala. © APA picturedesk.com

Der Name zergeht wie ­Tartufo di Pizzo auf der Zunge – und er lässt erahnen, dass die Dame aus höchsten Kreisen stammt: Francesca Riario-Sforza Schwarzenberg gehört tatsächlich dem italienischen Hochadel an. Zum Drüberstreuen ist sie mit Johannes „Aki“ Schwarzenberg verheiratet und trägt nun den Titel Erbprinzessin.

So schön. So gut. Überdies ist Francesca Riario-Sforza Schwarzenberg auch noch entzückend, sie ist charmant und vor allem auch durch und durch bodenständig.

Bei der „Women of the Year“-Gala, bei der sie für ihren guten Freund Eros Ramazzotti (der auch einen Award erhielt, Interview ab S. 22) die launige Laudatio hielt, konnte sich ihre Tischgesellschaft davon überzeugen. Stets ein Lächeln auf den Lippen, immer zu einem Gespräch bereit. Adel verpflichtet eben.

Hochzeit in Murau. Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit gaben sich die 44-jährige Drehbuchredakteurin Francesca Riario-Sforza und Erbprinz Johannes „Aki“ Schwarzenberg, 50, im April 2017 auf Schloss Murau in der Steiermark – Schwarzenbergs Zuhause – das Jawort. Für Johannes Schwarzenberg ist die Verbindung mit Francesca Riario-Sforza bereits die zweite Ehe. Er war davor mit der blaublütigen Grafikerin und Forstmeisterin Diana Orgovanyi verheiratet. Bei der Eheschließung mit Francesca waren nur die engsten Familienangehörigen zugegen, darunter Akis Vater, Karl Johannes Fürst Schwarzenberg, seines Zeichens tschechischer Politiker, Landwirt und Unternehmer.

Mit look! sprach Francesca Riario-Sforza Schwarzenberg über ihr ­neues Leben.

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Ehepaar. Im April 2017 haben Francesca Riario-Sforza und Johannes „Aki“ Schwarzenberg auf Schloss Murau (o.) geheiratet. © APA picturedesk.com

look: Sie sind seit eineinhalb Jahren mit Johannes Schwarzenberg verheiratet. Verbringen Sie nun die meiste Zeit in Österreich?

Francesca Riario-Sforza Schwarzenberg: (Lacht.) Es wird mehr. Ich habe eine Statistik im Vergleich zu den Vorjahren gemacht: Jetzt sind es rund 65 Prozent meiner Zeit, die ich in diesem schönen Land verbringe ... Ich finde Wien außergewöhnlich. Alles Wichtige ist für mich in zwei oder drei Stunden zu erreichen. Die unterschiedliche Landschaft, die Berge und Felder rund um Wien mag ich besonders.

Und wo leben Sie in Italien?

Da bin ich in Neapel und in Florenz zu Hause. In meiner italienischen Heimat schätze ich neben der Küche den unglaublichen Unterschied zwischen den einzelnen Regionen des Landes.

Was verbindet die Österreicher und die Italiener?

Für mich gehören die Österreicher auch zu Südeuropa. Sie sind ebenso gastfreundlich wie die Italiener. Es heißt ja manchmal, dass die Österreicher „granteln“. Aber ich habe noch keinen einzigen unleidlichen Österreicher kennengelernt! 

Sie sprechen Italienisch, Ihr Mann spricht Deutsch. Gibt es da keine Sprachbarriere?  

Nein, überhaupt nicht, meistens sprechen wir miteinander Englisch.  Ich beherrsche zwar vier Sprachen, aber leider ist Deutsch nicht dabei. Mittlerweile verstehe ich zwar manches, aber ich bin noch zu unsicher, ich traue mich noch nicht, Deutsch zu sprechen. Aber hoffentlich wird es früher oder später die fünfte Sprache sein, die ich kann.

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Schloss Murau. Hier in der Steiermark fand die Hochzeit von Francesca Riario- Sforza und Johannes Schwarzenberg statt. © APA picturedesk.com

Wie haben Sie Ihren Mann Johannes Schwarzenberg kennengelernt?

Ich traf Aki während eines Urlaubs in Griechenland.

Wie kann man sich Ihr Zusammenleben vorstellen?

Aki ist immer sehr beschäftigt. Wir haben beide das Glück, unsere Pflichten und Interessen miteinander verbinden zu können. Abseits davon könnte ich nicht ohne Bücher und ohne Kino leben. Aber ich begleite meinen Mann auch sehr gern bei Spaziergängen. Wenn es nicht gerade zu sehr regnet oder fürchterlich kalt ist, entdecke ich gerne die Wälder.

Sie haben bei der „Women of the Year“-Gala zufällig Ihre Schwägerin Lila Schwarzenberg getroffen ...

Oh, Lila ist eine außergewöhnliche Frau! Ich unterhalte mich wirklich sehr gern mit ihr. Sie ist eine interessante Persönlichkeit, von der ich viel lernen kann.

Was sind Ihre Pläne für die nächste Zeit?

Es gibt keine großen Projekte, nur viele gute Vorsätze.

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FAMILIE. Francesca mit ihrer Schwägerin Lila Schwarzenberg. © APA picturedesk.com