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People | 01.03.2021

FEMALE LEADERSHIP AT ITS BEST

Der Weltfrauentag nähert sich mit großen Schritten und wie jedes Jahr steht er im Zeichen von Diversity, Equality und Empowerment in Gesellschaft, Politik, Kultur, Medien, Privatleben und Wirtschaft. Letztere verzeichnete in den vergangenen Jahren besonders große Meilensteine, denn immer mehr Frauen stehen an der Spitze erfolgreicher Unternehmen. Von Mary Barra, die als General Motors CEO erst kürzlich zukunftsweisende Schritte setzte, bis hin zu YouTube CEO Susan Wojcicki zeigen uns diese Frauen, was Genderequality bedeutet, und wie man männerdominierte Muster aufbricht. Wir zeigen euch ein paar der erfolgreichsten weiblichen CEOs der Welt.

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General Motors CEO Mary Barra. © BILL PUGLIANO / AFP Getty / picturedesk.com

MARY BARRA

General Motors

Die Chefin eines der bedeutendsten Automobil-Konzerne der Welt ist progressiv, motiviert und stellt ihre männlichen Kollegen zweifelsohne in den Schatten. Erst kürzlich machte Mary Barra mit einer zukunftsweisenden Entscheidung international Schlagzeilen: Bis 2035 soll sich General Motors vollständig von Verbrennungsmotoren verabschieden und die Produktion auf Elektroautos umstellen. Dazu will GM bis 2025 ganze 27 Milliarden Dollar in die Forschung, Entwicklung und Produktion investieren.

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YouTube CEO Susan Wojcicki ©Sean Kilpatrick / AP / picturedesk.com

Susan Wojcicki

YouTube

Wir alle kennen das fast schon ikonische Bild der unscheinbaren Garage, in denen die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin 1998 ihr Herzensprojekt zum Leben erweckten und ein Jahr später das Unternehmen Google anmeldeten. Das war die Garage von Wojcickis Elternhaus. Sie wurde 1999 erste Marketingleitern des Unternehmens und blieb ihm seither treu. Nach 15 Jahren, in dem sie Google's Weg vom Garagen-Projekt zum Weltherrscher miterlebte, wechselte sie 2014 in den YouTube Chefsessel. Ihr heutiges Vermögen soll ich auf rund 500 Mio. US-Dollar belaufen. That's how you do it!

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AMD CEO Lisa Su © Mark Lennihan / AP / picturedesk.com

Lisa Su

AMD

Die amerikanische Elektroingenieurin taiwanesischer Herkunft gehört zu den absoluten Koryphäen ihres Faches. Nach vielen Jahren in Forschung und Entwicklung wurde sie CEO und Präsidentin des Mikrochipherstellers Advanced Micro Devices. Sie gilt als eine der größten Führungspersönlichkeiten der Welt und ist zweifelsohne eine große Inspiration für Frauen in technischen Berufen.

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IBM CEO Ginni Rometty © Rainer Unkel / picturedesk.com

Virginia Rometty

IBM

Ebenfalls Chefin in einer männerdominierten Branche ist Elektroingenieurin und Informatikerin Virginia Rometty, die von 2012 bis 2020 als erste weibliche Präsidentin von IBM fungierte und damit einen enormen Meilenstein setzte. Mit mittlerweile 63 wechselte sie vom Chefsessel in die Position der Executive Chairwoman.

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Safra Catz © JUSTIN SULLIVAN / AFP Getty / picturedesk.com

Safra Catz

Oracle

Die israelisch-amerikanische Investmentbankerin und Managerin Safra Catz bekleidete bereits seit 1999 Führungs- und Vorstandspositionen innerhalb der Oracle Corporations, einem international tätigen Soft- und Hardwarehersteller. Ehemals als CFO (Chief Financial Officer) des Unternehmens tätig, übernahm sie 2014 den CEO. Mittlerweile gilt Catz als die bestbezahlte weibliche Unternehmensvorsitzende der USA. Chapeau!

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Indra Nooyi © DON EMMERT / AFP / picturedesk.com

Indra Nooyi

PepsiCo

So geht Diversity: Dem Getränke- und Lebensmittelgiganten Pepsi stand von 2006 bis 2018 Indra Nooyi vor. Die gebürtige Inderin schrieb damit Geschichte. Die heute 65-jährige studierte in ihrem Heimatland Indien, wechselte für ihren Master an die Eliteuni Yale. Nach erfolgreichen Jahren bei Asea Brown Boveri und Motorola wurde sie CFO bei Pepsi, und wechselte viele Jahre später in die CEO Position. 2008 und 2009 wurde sie zudem vom Forbes Magazine auf Platz drei der Liste der 100 mächtigsten Frauen der Welt gewählt.

FEMALE LEADERS IN ÖSTERREICH

Österreich hinkt in Anbetracht der Geschlechteraufteilung in Führungspositionen und Vorstandsgremien im internationalen Vergleich immer noch hinten nach. Nur rund 7,3% der börsennotierten Unternehmerinnen steht eine Frau als Chefin vor. Doch die wenigen weiblichen CEOs haben es in sich - und setzen ein klares Zeichen dafür, dass Wirtschaft & Gesellschaft von Frauen in Führungspositionen nur profitieren kann - und, dass es längst an der Zeit ist für mehr Diversität.

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BKS Bank Vorstandsvorsitzende Herta Stockbauer. © Martina Draper / photaq / picturedesk.com

Herta Stockbauer

BKS

Herta Stockbauer sticht als Chefin unter ihren zahlreichen männlichen Kollegen im Bankensegment heraus. Die Vorstandsvorsitzende der BKS Bank steht in ihrer Position in starkes Zeichen für Geschlechtergerechtigkeit in Führungspositionen.

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Vienna Insurance Group Generaldirektorin Elisabeth Stadler © Jeff Mangione / Verlagsgruppe News / picturedesk.com

Elisabeth Stadler

Vienna Insurance Group

Die Niederösterreicherin Elisabeth Stadler gehört zu den absoluten Expertinnen ihres Faches. Die studierte Versicherungsmathematikerin hielt bereits von 2014 bis 2016 das Amt der Generaldirektorin der Donauversicherung inne und fungiert seit 2016 als Generaldirektorin der Vienna Insurance Group. Ihr unterstehen mehr als 25.000 MitarbeiterInnen in rund 50 Versicherungsgesellschaften und 30 Ländern.

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Infineon Technologies Austria AG Vorstandsvorsitzende Dr. Sabine Herlitschka © Infineon

Sabine Herlitschka

Infineon Technologies Austria AG

Der marktführende Halbleiterhersteller Infineon beschäftigt weltweit über 46.000 MitarbeiterInnen auf 47 Standorten, fünf davon in Österreich mit 4.600 Mitarbeitern allein am Standort Villach. Vorstandsvorsitzende der Konzerngesellschaft Infineon Technologies Austria AG ist Sabine Herlitschka, die als Powerfrau inmitten des männerdominierten Top-Konzerns ihre Expertise zusätzlich in zahlreichen wichtigen Forschungsgesellschaften einbringt.