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People | 19.12.2018

Hochzeit 2019!

Barbara Meier. Als Model und Schauspielerin feiert die Deutsche Erfolge. Auch privat läuft’s prächtig: Demnächst heiratet sie ihren Wiener Verlobten.

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© picturedesk.com

Vogue-Shooting in Paris, das erste Skechers-Testimonial außerhalb der USA, Magazin-Titelseiten in unzähligen Ländern – seit Barbara Meiers Sieg bei Germany’s Next Topmodel 2007 hat sich die attraktive Deutsche mit der prägnanten roten Haarmähne einen Spitzenplatz im Fashion- und Model-Business erarbeitet. Seit geraumer Zeit legt die 32-Jährige ihr Augenmerk auch auf die Schauspielerei. 2019 kommt sie in neuen Folgen der ARD-Serie „Die Pferde von Wildenstein“ auf den Bildschirm, überdies ist sie in internationalen Movie-­Produktionen im Einsatz.


Zu Österreich hat Barbara Meier einen ­engen Bezug: Ihr Lebenspartner, der Unternehmer Klemens Hallmann, lebt in Wien. Deshalb freute sie sich besonders über ihre Nominierung für einen „Women of the Year“-Award. Bei der festlichen Gala im Wiener Rathaus musste sie den Preis in der Kategorie „Style Icon“ zwar Mitbewerberin Tatjana Patitz überlassen. Doch Barbara quittierte deren Erfolg mit heftigem Applaus: „Sie hat den Begriff ­Supermodel in den 1980er Jahren mitgeprägt. Es ist eine Ehre, mit Tatjana nominiert zu sein.“


Mit look! sprach Barbara Meier über ihr ­berufliches Engagement und ganz Privates.

look: Liegt Ihr beruflicher Fokus mittlerweile ausschließlich auf der Schauspielerei?

Barbara Meier: Nein. Bisher kann ich Schauspielerei und Modeln ganz gut kombinieren. Zusätzlich moderiere ich ja auch ­immer wieder, habe ein Buch geschrieben, setze mich für faire Kleidung ein … Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich einen so vielfältigen Job habe und liebe es, mich immer wieder neu auszuprobieren. Das Schauspielen ist aber schon der Bereich, den ich am spannendsten finde.


Was ist für Sie das Faszinierende am Film-Business?

Zum einen finde ich die Arbeit als Schauspielerin superspannend, weil man sich mit jeder Rolle, auf die man sich vorbereitet, ­immer wieder selbst neu entdecken kann und immer wieder neue Seiten an sich selbst findet. Auf der anderen Seite sind Filme ein spannendes Medium, man kann die Zuschauer auf eine emotionale Reise mitnehmen.

Sie drehen seit mehreren Jahren, nun standen Sie für die große Produktion „The Aspern Papers“ mit internationalen Stars wie Jonathan Rhys Meyers und Vanessa Redgrave vor der Kamera. Wie kam es dazu?

Klemens (Hallmann, Anm.) ist Executive Producer des Films und hat sich beim Filmfest in Cannes mit dem Regisseur getroffen, um ­einige Dinge zu besprechen. Julien (Landais, Regisseur, Anm.) war sofort von meinem Look, den roten Haaren, der blassen Haut begeistert und sagte, ich würde ihn an Gemälde aus dem 19. Jahrhundert erinnern. Da der Roman genau in dieser Zeit spielt, hat er mich für eine der Rollen gecastet und mich schließlich auch besetzt. Ich spiele eine junge Dame, die bald verheiratet wird und Morton (Jonathan Rhys Meyers) ­zusammen mit ihrer Freundin Valentina (Morgane Polanski) bewundert und umgarnt.

Wie haben Sie die Stars beim Dreh erlebt?

Sehr entspannt und sehr positiv. Es war wirklich schön zu sehen, dass am Set niemand danach beurteilt wurde, was er bisher gedreht oder welchen Background jemand hatte. Von Jonathan konnte ich auch viel lernen. Die Dreharbeiten waren aber auch deswegen wundervoll, weil „The Aspern Papers“ ein historisches Drama ist und wir alle fantastische Kleider und ­Kostüme tragen durften. Sowohl der Dreh als auch der Film selbst sind wie eine Zeitreise ins Venedig des 19. Jahrhunderts.

Sind weitere internationale Film-Produk­tionen geplant?

Ich hatte einen kleinen Gastauftritt bei einer Produktion in Kanada und habe einige Castings für andere internationale Rollen gemacht. Da warte ich gerade noch gespannt auf Feedback.


Ihr Partner Klemens Hallmann ist Österreicher. Sind Sie oft hier? Bzw. wo leben Sie, wo ist Ihr Lebensmittelpunkt?

Ich bin oft und vor allem auch sehr gerne hier. Wien ist eine wunderschöne Stadt und ich wurde hier von allen Österreichern auch sehr offen und herzlich aufgenommen. Mein Lebens­mittelpunkt ist noch in München, aber vielleicht wird sich das dann mit unserer Hochzeit nächstes Jahr ändern. :-)