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People | 13.01.2020

Megxit: Queen ruft zum Krisengespräch

Der Rückzug von Harry und Meghan als "Senior Royals" kam für die gesamte Familie unerwartet. Jetzt hat Queen Elizabeth eine Krisensitzung einberufen, um den "Megxit" zu besprechen.

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© John Stillwell / PA / picturedesk.com

Krisensitzung in idyllischer Umgebung

Queen Elizabeth II. hat nach Medienberichten mehrere Familienmitglieder zum Gespräch auf ihrem Landgut Sandringham einberufen. Das Treffen der britischen Royals soll am Montag stattfinden, wie am Samstagabend unter anderem die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Kreise des Königshauses berichtete. Der Anlass: die Ankündigung von Prinz Harry und Herzogin Meghan, von ihrer Rolle als "Senior Royals" zurückzutreten.

An dem Treffen auf dem Landsitz in der ostenglischen Grafschaft Norfolk sollen neben der Queen und Harry auch Vater Prinz Charles und Bruder William teilnehmen. Meghan hält sich derzeit in Kanada auf und soll sich möglicherweise telefonisch zu dem Treffen zuschalten. Aus Palastkreisen hieß es, die Queen wolle innerhalb von Tagen eine umsetzbare Lösung für die beiden finden. Laut Telegraph soll noch vor dem nächsten öffentlichen Auftritt Harrys am Donnerstag eine Entscheidung her.

Ärger im Königshaus

Der angekündigte Rückzug des royalen Glamour-Paares hatte in Großbritannien für erheblichen Wirbel gesorgt. Der Schritt war nicht mit der Königsfamilie abgestimmt und soll dort für viel Enttäuschung und Ärger gesorgt haben. Auch die Öffentlichkeit reagierte verstimmt auf die Neuigkeiten.

Medienberichten zufolge sollen bei dem Sandringham-Treffen mehrere Optionen diskutiert werden. Dabei soll es unter anderem um die Frage gehen, wie künftig für die Sicherheit von Harry und Meghan und ihrem acht Monate alten Sohn Archie gesorgt werden soll, wenn sie sich in Nordamerika aufhalten. Geklärt werden muss auch, bei welchen Anlässen das Paar noch öffentlich für die Royals auftreten wird. Auf die Anrede "Königliche Hoheit" müssen die beiden möglicherweise in Zukunft verzichten.

Auch das Thema Geld wird wohl auf den Tisch kommen: Der Herzog und die Herzogin von Sussex wollen auch "finanziell unabhängig" werden und künftig mehr Zeit in Nordamerika verbringen, wo Meghan aufgewachsen ist. Doch Harry erhält laut BBC von seinem Vater Charles jedes Jahr mehrere Millionen Pfund.

Prinz William ist nach einem Bericht der "Sunday Times" zufolge traurig über die Entwicklung. "Ich habe mein Leben lang den Arm um meinen Bruder gelegt, und das kann ich nicht mehr tun, wir sind getrennte Einheiten", soll der Prinz nach Angaben eines Freundes gesagt haben.